NPD-Thüringen: Zusammen mit einzelnen DVU- und REP-Funktionären in den Landtagswahlkampf

By organisator

Motto: “Thüringens starke Rechte”

Die Thüringen-NPD geht beispielhaft in den Wahlkampf um den Einzug in das Landesparlament. Die in den Umfragen vorausgesagten vier Prozent und eine bürgerliche Ausrichtung des Landesverbandes scheinen auch REP- und DVU-Vertreter anzulocken.

Beim Neujahrsempfang des Thüringer Landesverbandes unter Frank Schwerdt waren einer NPD-Mitteilung zufolge auch einige Vertreter von DVU und Republikanern anwesend, ebenso wie Mitglieder perteifreier Zusammenschlüsse und Vertriebenen- und Opferverbänden. Auch der Landesvorsitzende der Deutschen Partei (DP), Kurt Hoppe, früher aktiv bei DVU, DSU und REP, richtete ein paar Worte an die rund 80 Anwesenden – Tenor: Die überparteiliche Zusammenarbeit vor dem Superwahljahr 2009 sei immens wichtig.

NPD-Landeschef Schwerdt im Gespräch mit DVU-Landeschef Walter Beck

Landesgeschäftsführer Patrick Wieschke erläuterte anschließend die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung auf die anstehehenden Wahlkämpfe, die unter dem Motto “Thüringens starke Rechte” steht. Dieses Motto beschreibe einerseits den Zustand, dass die Thüringer NPD die stärkste Partei rechts der CDU ist, mache aber vor Allem deutlich, dass die auf dem Neujahresempfang sichtbar gewordene Breite des rechten Spektrums den Willen habe, gemeinsam politische Veränderungen herbeizuführen. Zum Ende der Veranstaltung ergriff auch noch DVU-Kommunalpolitiker Uwe Bäz-Dölle, der bei der vergangenen Bürgermeisterwahl im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Lauscha 18,7% (!) der Stimmen auf sich vereinen konnte, das Wort und appellierte an die Einigkeit im nationalen Lager.

Spannend dürfte in dieser Hinsicht noch der Landtagswahlantritt der Republikaner werden, die ebenfalls zur Landtagswahl antreten wollen – spätestens dort dürfte sich dann zeigen, wie gut es um die Einigkeit bei den Thüringer Rechten bestellt ist. Festzuhalten bleibt jedenfalls, dass unter einem sich abzeichnenden DVU-Führungswechsel (Frey geht, Faust kommt) und einem nicht unwahrscheinlichen Sturz Udo Voigts von der NPD-Spitze zu Gunsten Andreas Molaus eine weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien als gesichert angesehen werden darf, die möglicherweise weit über den Deutschlandpakt hinausgehen wird. Wir wollen hier nun nicht einer Fusion das Wort reden, allerdings geben die jüngsten Signale Anlass zur Hoffnung, dass im rechten Lager bald bitter notwendige Veränderungen eintreten werden, die bei erfolgreichem Verlauf die deutsche Rechte endlich in einer Weise wiederbeleben, dass Wahlerfolge nicht allzu lange auf sich warten lassen und auch mehr als vereinzelt auflodernde Strohfeuer sind. Möge das Beispiel Thüringen Schule machen!

25 Antworten zu “NPD-Thüringen: Zusammen mit einzelnen DVU- und REP-Funktionären in den Landtagswahlkampf”

  1. N.I.L. sagt:

    Wie wäre es eigentlich mit der Gründung eines “Dachverbandes” für alle Rechten Parteien die z.B. nur zur Europa- und/oder BTWahl antritt und aus den Kandidaten der jeweiligen Mitgliedsparteien bestehen. Kommunal- und Landtagswahlen könnten ja weiterhin so wie jetzt gehandhabt werden. Das Programm söllte der größte gemeinsame Nenner sein und die Vorhandenen Strukturen könnten weiter genutzt werden.

    Mal so als Vorschlag in die Runde…

  2. VoxPopuli sagt:

    Grandios!

    Es fällt mir angesichts solcher Meldungen wirklich schwer, meine Euphorie im Zaum zu halten. Aber das ist genau der Weg, der gangbar ist und gegangen werden muss.

    Auf dem Neujahrsempfang waren offenbar wirklich alle Kräfte verbunden, von den Vertriebenen bis zu den freien Kräften. Mögen sie feststellen, welche Energie sie gemeinsam aufstellen können. Denn das ist genau das, wovor sich die Altparteien fürchten.

    Es scheint so, als würde der Michel langsam seine Zipfelmütze ablegen…

    PS:

    @ Ernst:

    “DVU-Kommunalpolitiker Uwe Bäz-Dölle, der bei der vergangenen Bürgermeisterwahl im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Lauscha 18,7% (!) der Stimmen auf sich vereinen konnte,”

    soviel zum Thema “Aussichtslosigkeit von Direktkandidaturen”

    PPS:

    bei solchen Unterstützer(innen) müsste doch der NPD ein Zustrom an jungen Mitgliedern gewiss sein…

    http://npd-thueringen.de/medien/bilder/mitglied.jpg

  3. derernst sagt:

    N.I.L,

    so sehe ich es auch. Das wäre ideal.

    Der gemeinsame Nenner könnte ein Nein zur Islamisierung, ein Nein zur Überfremdung, die schnellere Abschiebung krimineller Ausländer und der Stopp der Massenzuwanderung sein.

  4. derernst sagt:

    VoxPopuli,

    also ne kleine Gemeinde, in welcher der Herr seit zig Jahren lebt und Strukturen hat ist was anderes als ein Wahlkreis.

  5. VoxPopuli sagt:

    Sicher ist es nicht vergleichbar, aber es zeigt, welche Erfolge heute schon möglich sind. Was meinst Du, wie stark Bäz-Dölle in seine Arbeit geht nach einem solchen Ergebnis. Sowas ist vor Ort manchmal viel wichtiger als der Erfolg von denen “da oben”.

  6. HalloLeute sagt:

    Wenn es gelänge, alle Kräfte zu bündeln und den Bohrer an der dünnsten Stelle des Bretts anzusetzen, nämlich mit einem “Nein zur Islamisierung, ein Nein zur Überfremdung, [einem Ja für] die schnellere Abschiebung krimineller Ausländer und de[n] Stopp der Massenzuwanderung” (derernst
    Januar 8, 2009 um 20:03), dann könnte noch dieses Jahr der Durchbruch gelingen.
    Und wenn dann der $ crasht und der € folgt, könnte noch die Forderung nach der Deutschen Mark hinzu kommen, mit deren Hilfe man eine Deutsche Volkswirtschaft aus der Mitte der weltweiten Abwärtsspirale in die ruhigeren Ränder derselben manöverieren könnte.
    Wenn es an der Zeit dazu sein wird, werde ich einen Gastbeitrag dazu anbieten. Ich verstehe ‘n bißchen was davon, scheue aber noch vor der damit verbundenen Arbeit zurück. Bin halt auch faul… ;-)

  7. Meckerer sagt:

    @HalloLeute

    Alles ist vergänglich und alles kommt wieder….

    Ja mit der EU sitzen wir nun mal im Boot, mitgehangen, mitgefangen, wenn schon denn schon… Der Dollar wird crashen das ist so gut wie sicher, wenn man die Szenarien hört was da noch an Finanzblasen in der Luft hängen. Aber nach dem Dollar ist ganz der Euro dran, wie Greenspan sagte… der Euro ist gut aber wird keinen Bestand haben…

    Frei von der EU und die DM wieder als Zahlungsmittel wäre wohl ein schöner Gedanke… und Geschenk…

  8. N.I.L. sagt:

    @HalloLeute
    Dann aber bitte mit einer goldgedeckten DM, das ganze hat aber aus politischer Sicht das Problem, das (bei dem gleichen Wechselkurs wie damals) den Leuten dann erst richtig auffallen wird wieviel Geld sie für so manches bezahlen. Bekanntermaßen hat der Durchschnittswähler (um nicht Michl zu sagen) ja ein extrem kurzes Gedächtnis und die Wut der Menschen würde nicht die Verursacher (heutige Blockpartei) treffen, sondern diejenigen die sich an die Aufarbeitung machen. Damit wäre eine danach erfolgende Abwahl höchstwarscheinlich.

    @derernst

    Man kann sich sicherlich noch auf so manches “Allgemeinplätzchen” einigen wie z.B.:

    -Steuern senken
    -Bürokratieabbau
    -Mittelstand entlasten
    -Arbeitsplätze sichern
    -Bildung fördern
    -Nachwuchsförderung
    usw.

    Wie man zur Wahl bei diversen Fragen auf kandidatenwatch.de an die “rechten” Kandidaten recht gut erkennen konnte wollten die Bürger oft auch auf diese Themen eine Antwort. Den meisten war cauf gut Deutsch gesagt Wurscht wie die Ausländer rauskommen, Hauptsache es werden weniger… Natürlich wird eine differenzierte Haltung dazu benötigt aber danach wurde am wenigsten gefragt.

  9. Beobachter sagt:

    Leider ist es auch in Thüringen nicht so, dass alle nationalen Kräfte zusammenstehen, so haben die bei den Vorstandswahlen bei der NPD unterlegenen Kräfte einen PRO Thüringen Verband gegründet und wollen gegen die NPD antreten.

  10. derernst sagt:

    NIL,

    das Thema Wirtschaft und das Thema Bildung ist sehr wichtig. Das hatte ich vorhin leider vergessen. Wir müssen uns auch in Hinblick auf “soziale Heimat” profilieren. ;)

  11. Antiislamist sagt:

    Dass die DVU früher oder später in der NPD aufgeht, kann man wohl als gesichert ansehen. Jetzt müssen nur noch diese vermaledeiten Reps verschwinden und dann geht der Westen an die Pros und der Osten an die NPD.

  12. Diddi Rost sagt:

    In die Lokalität passen aber wenns hoch kommt 40 Leute, da musste der Rest wohl stehen?

  13. freya sagt:

    Ja wir Thüringer sind schon ein gutes Völkchen.
    Es wurde auch mal Zeit,denn :”Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland”,kommen ja auch nicht von ungefähr.Also nehmt Euch ein Beispiel und springt über den eigenen Schatten.Nur gemeinsam sind wir stark!

  14. HalloLeute sagt:

    N.I.L. sagt Januar 8, 2009 um 22:24 @HalloLeute

    Dann aber bitte mit einer goldgedeckten DM,…

    Das wäre eine eröffnete Möglichkeit und keine schlechte. Das Problem dabei ist, daß interessierte Kreise sich gerade ein Monopol verschaffen wollen. Vielleicht sogar in Spekulation auf eine solche Entwicklung?
    Ich persönlich würde daher (und aus anderen Gründen) eine Deckung durch die Arbeitsleistung des Volkes vorziehen. Aber, wie gesagt, alles zu seiner Zeit…

  15. N.I.L. sagt:

    HalloLeute,

    Gewisse Leute haben sich bereits ein Monopol verschafft, es ist ja öffentlich bekannt das die deutschen Goldreserven nicht in Deutschland lagern..
    Das stützen durch Arbeitsleistung ähnelt dann aber sehr dem jetzigen System (alle Waren/Dienstleistungen = ca. Geld im Umlauf = Geldwert) natürlich haben wir beim jetzigen noch die problematischen Sachen des Devisenhandels und die zu starke Bindung an den $.
    Das ganze würde wohl hier etwas zu tief in die Materie gehen und da geb ich dir/Ihnen natürlich recht: alles zu seiner Zeit…

  16. HalloLeute sagt:

    N.I.L. sagt Januar 9, 2009 um 13:41

    Das stützen durch Arbeitsleistung ähnelt dann aber sehr dem jetzigen System (alle Waren/Dienstleistungen = ca. Geld im Umlauf = Geldwert)

    Ich will jetzt nicht vorgreifen, daher nur kurz: Natürlich muß sichergestellt werden, daß dem gesamten Volumen des Güterwirtschaftlichen Bereichs genau (!) die Geldmenge zur Verfügung gestellt wird, die nötig ist, um alle (!) anstehenden Transaktionen auch real durchführen zu können.
    Unabhängig davon könnte aber (theoretisch) jeder Volksgenosse (ich verkürze jetzt barbarisch, aber die Struktur um die es geht, bleibt erhalten und kann leicht erkannt werden) sein eigenes Geld herausgeben: Als Verpflichtung z.B gegen Vorlage des unterzeichneten Papiers (das ist der “Geldschein”)eine Stunde lang zu arbeiten. Das kann man dann aggregieren und auf die gesamte Wirtschaft des Volkes (die Volkswirtschaft) hochrechnen. Später vielleicht mehr…

  17. Beobachter sagt:

    Ein positives Beispiel wie Kommunalwahlkampf ablaufen sollte aus dem Wartburgkreis

    http://www.fuer-eisenach.de/downloads/ausgabe14.pdf

    http://www.fuer-eisenach.de

  18. AktivistBW sagt:

    @ Beobachter

    In Süddeutschland gibt es seit 2 Jahren ein ähnliches Projekt das bisher sehr erfolgreich läuft und deshalb ausgeweitet wird.

    http://www.npd-stuttgart.de/?page_id=39
    http://www.npd-stuttgart.de/pdf/Unbequeme_Nachrichten-Ausgabe_9.pdf

  19. Beobachter sagt:

    @ Aktivist BW
    Sehr gut, ich wünsche Euch viel Erfolg bei den KW!

  20. DVU Kritiker sagt:

    @AktivistBW: Sind nicht die Republikaner auch mit 4 Sitzen in dem Regionalparlament vertreten? Habt ihr denn fähige Kandidaten?

  21. Beobachter sagt:

    @ DVU Kritiker
    Soweit ich weiß, sitzt sogar Schlierer für die Reps im Stuttgarter Gemeinderat.

  22. derernst sagt:

    AktivistBW,

    schön, dass es dich hierher verschlagen hat.

    Kommunalpolitik ist der Schlüssel um Themen zu besetzen und sich zu verankern. Schön, dass die NPD dies verstanden hat.

    Die Reps sitzen sowohl im GR als auch im RP – allerdings mit abnehmender Tendenz.
    http://www.region-stuttgart.org/vrs/main.jsp?navid=5
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart#Politik

  23. Beobachter sagt:

    @ Ernst
    Wäre es sinnvoll einen eigenen Artikel zu den KW in BW zu verfassen?*

    Als Aufhänger könnte man ja die Anhänge von Aktivist BW zur NPD Stuttgart (ähnlich wie der Artikel zu zu PRO Gelsenkirchen) nehmen.

    *Das kommt dann ein zwei Wochen davor. – organisator

  24. AktivistBW sagt:

    Die Reps im Großraum Stuttgart sitzen momentan noch in den Kreistägen von Rems-Murr, Böblingen, Stuttgart, Ludwigsburg und Esslingen hier haben sie auch ihre letzten “hochburgen”.

    Da sie keine Unterstützungsunterschriften in diesen Kreisen sammeln müssen, werden sie denke ich auch hier wieder antreten sofern die Kreisverbände noch funktionsfähig sind.
    Im derzeitigen Zustand würden sie die hohen Hürden für den Wahlantritt jedoch nicht mehr meistern.

    Die NPD sammelt monentan die jeweils 250 Unterschriften die pro Wahlkreis benötigt werden um in das Reginalpartlament einzuziehen. Leider ist die Personaldecke noch etwas dünn, trotzdem werden wir auch diese Hürde meistern.
    Im Landkreis Böblingen wird die NPD vermutlich für den Kreistag als auch zur Stadtratswahl in Sindelfingen antreten.

    Einfach gelegentlich auf http://www.npd-stuttgart.de vorbeischauen

  25. Beobachter sagt:

    @ Organisator
    Schade, dass ihr für die PROs (z.B. Pro Gelsenkirchen) jetzt schon für die Kommunalwahlen im Juni trommelt für die NPD in Stuttgart aber erst 1-2 Wochen vor der Wahl. Ich sehe auch nicht in wie fern die Arbeit von PRO Gelsenkirchen im Vorfeld der Wahl überzeugender als die der Stuttgarter NPD sein soll. Gerade wenn es darum geht Unterschriften zu sammeln wäre Unterstützung angebracht.*

    Die heutige Demo von PRO Köln scheint mal wieder ein Reinfall gewesen zu sein. Mal gespannt was für einen Jubelbericht Herre und Beisicht da wieder rauszaubern**

    http://ao-wipperfuerth.blogspot.com/

    Die Quelle ist zwar von links, aber die Bilder sprechen für sich.

    Mal grundsätzlich: Hier schreiben bis zu fünf Autoren, und da ist die Schwerpunktsetzung eben je nach Typ verschieden. Das nennt man Pluralismus und man sollte froh sein, dass wir uns das im Gegensatz zu gewissen anderen Medien leisten. Wer der Meinung ist, dass hier jemand unterrepräsentiert ist, der sollte sich einfach eine halbe Stunde hinsetzen und einen entsprechenden Gastbeitrag verfassen, welchen er uns dann per Mail zukommen lässt. Aber dafür sind sich die Meisten ja dann doch wieder zu schade…
    *Es wird dich beruhigen zu hören, dass wir auf unserem neuen Portal für solcherlei Dinge extra eine Rubrik einrichten, die dann aber auch von entsprechenden Hinweisen lebt.
    **Bislang keinen. Die Lokalpresse spricht von 60 Teilnehmern. Sobald dazu Näheres vorliegt, werden wir natürlich berichten.

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