Jetzt doch Weg frei für Apfel, Pastörs und Co.?
In den letzten Tagen und Wochen gab es mehrere sich widersprechende Berichte über die Weichenstellungen für die Zukunft der NPD, welche auf einem Sonderparteitag Anfang 2009 gestellt werden sollen. Nun folgt eine weitere Episode der unendlichen Geschichte.
Nach Informationen des „FOCUS“, der sich dabei auf „NPD-Kreise“ bezieht, will sich Udo Voigt auf dem für Anfang 2009 geplanten Sonder- und Wahlparteitag nun doch nicht zur Wahl stellen. Kürzlich hatte es von Voigt höchstpersönlich noch geheissen, dass er „selbstverständlich“ erneut kandidieren wolle. Wie dem auch sei, wir jedenfalls hoffen auf einen Wechsel. Zwar wollen wir dabei nicht unbedingt parteiisch sein, aber ein Kommentar unter dem betreffenden Artikel steht hier doch sehr sinnbildhaft für die Angst, welche ein möglicher Wechsel bei den Etablierten auslöst:
Man redet hier davon, dass sich die NPD langsam auflöst. Nur leider ist das der falsche Gedanke hierbei. Wenn Voigt zurücktritt, welcher noch der „Harmlose“ unter den NPD lern ist, tritt Pastörs an seine Stelle. Zwar sind die Vornamen gleich bei den Herren, aber mit Pastörs haben wir den schlimmeren an der Backe kleben. Solange Voigt Vorsitzender bleibt, hat man erstmal nichts zu befürchten.
In diesem Sinne hoffen wir auf ein erfolgreiches Wahljahr 2009 für die rechten Parteien in Deutschland, aber auch in Europa. Lehren wir die Gutmenschen das Fürchten! Jeder hat eine Stimme – und jede dieser Stimmen zählt!
Nachtrag: „Voigt kandidiert 2009 für den Parteivorsitz!“
Schneller als bisher gewohnt, dabei aber die Ankündigung wahrmachend, künftig auf Gerüchte schneller klarstellend zu reagieren, hat nun NPD-Pressesprecher Klaus Beier reagiert. Tenor: Zeitungsente! Hier die Erklärung im Wortlaut:
Voigt kandidiert 2009 für den Parteivorsitz
Berlin – Aus NPD-Kreisen will FOCUS Online erfahren haben, daß Udo Voigt auf dem Parteitag 2009 nicht wieder für den Parteivorsitz kandidieren möchte.
Zwischen den Magazinen DER SPIEGEL und FOCUS scheint ein regelrechter Wettkampf ausgebrochen zu sein, mit Falschmeldungen den NPD-Parteivorsitzenden zu diskreditieren. In der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe wird Voigt in einem Zerrbild dargestellt. Die Vorwürfe hat Udo Voigt gestern vehement zurückgewiesen. Heute behauptet FOCUS Online, daß Voigt die Konsequenzen aus den Vorwürfen zieht und nicht mehr kandidiert. Aus vermeintlich dubiosen NPD-Kreisen will man das erfahren haben, ohne Roß und Reiter zu nennen.
Hätte sich FOCUS Online die Mühe gemacht, sich bei den zuständigen Stellen zu informieren, wäre der FOCUS-Netzredaktion dieser mediale Rohrkrepierer erspart geblieben.
DER SPIEGEL und FOCUS sollten sich an „Fakten, Fakten, Fakten“ halten.
Ein Fakt ist: Udo Voigt wird auf dem Parteitag 2009 für den Parteivorsitz kandidieren.Berlin, den 02.12.2008
Klaus Beier
NPD-Bundespressesprecher
So langsam fragt man sich, ob die NPD dieses Hickhack bewusst inszeniert, um in den Medien präsent zu sein. Uns würde das nicht stören, würde sich die Partei momentan in einer besseren Situation befinden und nicht vom Kemna-Skandal erschüttert. So aber dürfte die Wirkung jedenfalls keine positive sein.
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Dezember 2, 2008 um 22:36
Voigt hat umgehend dementiert
http://www.npd.net/index.php?sek=0&pfad_id=7&cmsint_id=1&detail=1492