Udo Voigt: “Derzeit ist mir nicht zum Lachen!”
Nach den Querelen der vergangenen Tage meldet sich nun NPD-Chef Udo Voigt höchstpersönlich zu Wort, um sich zu erklären. Ein wahrlich seltener Vorgang, den wir aus genau aus diesem Grund auch ohne Kommentierung unsererseits dem geneigten Leser zur Verfügung stellen möchten:
“”NPD-Chef im Zwielicht?“ oder „NPD-Chef unter Verdacht“, so oder ähnlich heißt es derzeit in den Medien. Ausgangspunkt dieser Kampagne gegen mich ist erneut das Magazin „DER SPIEGEL“. Zur Erinnerung: „DER SPIEGEL“ hatte erst in diesem Jahr vertrauliche Inhalte aus internem ePost-Verkehr von Mitgliedern des NPD-Parteivorstandes veröffentlicht. Offensichtlich ist er auch im Besitz der Ermittlungsakte „Kemna“ oder hat zumindest einen guten Informanten an der Hand. Kemnas Machenschaften sollen nun Grund zu weiteren Verdächtigungen liefern.
In der „SPIEGEL“-Meldung wird der Eindruck erzeugt, daß ich unter Umgehung der Vorschriften des VII. Abschnittes des Parteiengesetzes der Partei Gelder zur Verfügung gestellt haben soll, die nicht in den Rechenschaftsberichten aufgeführt wurden. Das ist falsch! Es handelt sich bei allen genannten Beträgen um Darlehen und nicht um Spenden und diese müssen eben nicht einzeln aufgeführt werden. Die Darlehen der genannten Frau sind letztlich beide bei der NPD angekommen und selbstverständlich zu Parteizwecken verwandt worden. Dies hatte sie uns ausdrücklich genehmigt und erst dann, wenn wir 2009 die Gelder nicht auf eine Stiftung überwiesen haben sollten, müssen sie zurückgezahlt werden. Über meine damalige Firma wurde 2004 ein Darlehen auf das NPD-Konto weitergeleitet und später wieder vom NPD-Konto zurücküberwiesen. Die Kontoauszüge und Verträge belegen alles eindeutig. Warum also diese Aufregung? Darlehen sind nun mal keine Spenden und so können die jetzt im „SPIEGEL“ veröffentlichten Daten auch nicht von der Bundestagsverwaltung dazu mißbraucht werden, der NPD Gelder aus der staatlichen Teilfinanzierung der politischen Parteien vorzuenthalten.
Es ist aber offensichtlich, daß die Machenschaften Kemnas es dem System ermöglichen, weitere Verdächtigungen zu konstruieren. Man versucht nun, mich in die kriminellen Machenschaften Kemnas hinein zu ziehen. Es wird allerdings bei dem Versuch bleiben. Wir werden vor dem Bundesparteitag noch viele an den Haaren herbeigezogene Gerüchte aus der Giftküche der Systemmedien zugespielt bekommen, um das Vertrauen in unseren Reihen zu erschüttern. Das BRD-System scheint einen anderen Parteivorsitzenden zu wollen, das ist mir nun klar. Mit all den politischen Prozessen der letzten Jahre sind die Herrschaften gegen mich nicht wirklich weiter gekommen, so müssen nun Finanzgerüchte her.
Aus all den genannten Gründen ist der kommende Parteitag im Frühjahr so wichtig, damit wieder Politik „nach vorne“ gemacht werden kann. Wir werden dann sehen, wessen Rechnung aufgeht. Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am Besten. Derzeit ist mir allerdings nicht zum Lachen, dafür wiegt die Kemna-Affäre zu schwer. Letztlich liegt hier die Ursache dafür, daß wir uns wieder einmal mit uns selbst beschäftigen müssen. Dabei ist es an der Zeit, endlich die politischen Chancen in dieser Zeit zu erkennen und aufzugreifen. Daran werde ich auch bis zum Parteitag in erster Linie arbeiten und nur noch Stellung in eigener Sache nehmen, wenn ich öffentlich attackiert werde.
Dipl.sc.pol. Udo Voigt
NPD-Parteivorsitzender
Berlin, den 01. Dezember 2008″
> NPD: Holger Apfel will nicht gegen Udo Voigt antreten
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> NPD: Udo Voigt will sich zur Wiederwahl stellen – und attackiert Generalsekretär Marx!
Dezember 1, 2008 um 18:55
Ordnung muß sein, vor allem wenn es um Geld geht, ob Mitgliederbeiträge oder Spenden..
Aber ich vermute der links.jüdische Spiegel will ihn halt fertig machen.
Dezember 1, 2008 um 20:07
Mal abwarten was rauskommt.
In Hessen werden noch Unterschriften benötigt
http://npd-hessen.de/seiten/archivauswahl.php?ah=Archiv&&ID=156