Bleibt nun doch alles beim Alten?
Der Fraktionsvorsitzende der NPD im sächsischen Landtag, Holger Apfel, wendet sich in einem internen Brief an seine Parteifreunde. Die wichtigste Essenz: Keine Kandidatur um den Parteivorsitz gegen den jetzigen Chef, Udo Voigt.
In dem Papier bezieht Apfel Stellung gegen die Behauptung, dass er angeblich schon Posten verteile für den Fall, dass er auf dem Sonderparteitag Anfang 2009 zum neuen Parteichef und Nachfolger von Udo Voigt wird. Diese Vorwürfe wurden in der letzten Woche erhoben, just zu dem Zeitpunkt, als der noch amtierende Parteivorsitzende Voigt seine erneute Kandidatur ankündigte und Generalsekretär Peter Marx dafür tadelte, dass dieser gegenüber einer Zeitung mitgeteilt hatte, dass er mit der Wahl eines neuen Vorsitzenden (er tippe auf Holger Apfel) rechne. Apfel:
Udo Voigt hat erklärt, daß er die NPD gerade auch mit Blick auf die kommende Bundestagswahl weiterhin führen und sich im Frühjahr wieder zur Wahl stellen will. Ich habe bereits mehrfach erklärt, daß ich nicht daran denke, auf dem kommenden Bundesparteitag gegen Udo Voigt für das Amt des Parteivorsitzenden zu kandidieren. Daran ändern auch derzeit verbreitete Behauptungen nichts, daß ich bereits “Posten verteilen” würde.
Es stellt sich mit Bekanntwerden dieser Aussage und der Ankündigung des ebenfalls als Kandidaten gehandelten Andreas Molau so langsam die Frage, ob es nicht doch klüger gewesen wäre, den Sonderparteitag auf seinem ursprünglichen Termin (Ende 2009) zu belassen – denn wenn nun trotz Bekanntwerden der Verwicklung von Udo Voigt in den Kemna-Skandal reihenweise die Kandidaten abspringen, wird das Hauptziel der Vorverlegung, durch einen Neuanfang motivierter in das Superwahljahr 2009 zu starten,deutlich verfehlt; zumal der ebenfalls als Kandidat gehandelte Udo Pastörs in der Vergangenheit zwar mehrfach andeutete, dass er da sein werde, wenn ihn die Partei brauche, ansonsten aber eine recht zögerliche Haltung erkennen liess. Es wird nun also von großem Interesse sein, zu erfahren, was Pastörs und der bisherige NPD-Vizevorsitzende Jürgen Rieger planen – ob der Sonderparteitag ohne einen einzigen Gegenkandidaten zum erhofften reinigenden Gewitter wird, ist mehr als zweifelhaft.
> NPD-Generalsekretär Peter Marx: “Ich erwarte, dass ein neuer Vorsitzender gewählt wird!”
> NPD: Udo Voigt will sich zur Wiederwahl stellen – und attackiert Generalsekretär Marx!
November 30, 2008 um 14:23
War nur Bluff und falscher Alarm von Leuten die Zukunft lesen können.
November 30, 2008 um 14:39
Der Weg wäre nun frei für Pastörs. Er muss ihn nur gehen wollen. Da er aber auch nicht dumm ist, wartet er vielleicht auch auf bessere Zeiten. Denn wenn er im Bund versagt (und das hängt immer auch von äußeren Strukturen ab), wird er auch in MV nicht unbeschadet davonkommen.
Vielleicht wäre folgendes denkbar: Voigt bleibt Bundesvorsitzender und Pastörs wird Spitzenkandidat. Denn bundesweite Redeauftritte hat er ja schon absolviert und ist überall gut angekommen.
November 30, 2008 um 16:07
Gute Erklärung von Apfel! Schön wäre, wenn sich die Leute in der Parteispitze schon im Vorfeld auf eine gute Lösung einigen könnten. Sollte es aber doch zu einer Kampfabstimmung kommen, so darf dies auf keinen Fall zu einer Spaltung führen. Voigt sollte auch jeden Fall schon jetzt darauf hinarbeiten seine Nachfolge zu regeln.
November 30, 2008 um 18:49
Ich verfolge eher die politische Linie Apfels, aber Pastörs ist rhetorisch einfach klasse und der richtige Mann um die Partei zum Erfolg zu führen. Ein starker “Führer” eben…
November 30, 2008 um 19:59
Pastörs könnte zum Glücksfall der Deutschen Bewegung werden. Es bieten sich vor der BTW zahlreiche Möglichkeiten zur Profilierung. Man könnte sie nutzen!
November 30, 2008 um 22:53
Wir sollten aber nicht nur auf eine Person setzen. Die Gefahr, dass diese Person einen Autounfall erleidet, mit dem Fallschirm abstürzt, in der Badewanne ertrinkt oder von einem Irren umgebracht wird, wird mit steigender Popularität nicht sinken!
Dezember 1, 2008 um 09:19
Udo Pastörs wäre sicherlich eine gute Wahl als NPD Vorsitzender !!!
Aber viel wichtiger ist es das die letzte nationale Opposition aus NPD und DVU ihre Kräfte in einer neuen gemeinsamen Partei bündelt, umso die asozialen antideutschen Volksverräter cdu, csu, spd, fdp, pds. dkp, b90, antifa, kirchen und gewerkschaften endlich zu stoppen und zum Teufel zu jagen.
Mit jeden Tag schreitet die Überfremdung, Vermischung, Umerziehung und Ausbeutung unseres deutschen Volk und Vaterlandes voran.
Wir meine deutschen Brüder und Schwestern sind heute Deutschlands letzte Front und einzigste Hoffnung, also lasst uns wie Hermanns Truppen zusammen stehn und die multikilti Knechtschaft wird untergehn.
Das kommende Jahr 2009 werden unsere Feinde noch bereuen…..
Dezember 1, 2008 um 20:02
@ Beobachter:
So ist es, ab einer gewissen Gefahr für die Etablierten ist denen jedes Mittel recht…