Gastbeitrag: Was ist Patriotismus?

By gastartikel

[Der folgende Gastbeitrag von "prausnitzer" entstand als Reaktion auf die Diskussionen, welche der "Appell an die demokratischen Patrioten Deutschlands" auslöste. Wir bedanken uns an dieser Stelle dafür herzlichst.]

Was ist Patriotismus?

Angeregt durch die gerade im PFS gestellte Frage nach der Zukunft des deutschen Ostens, scheint es mir einmal sinnvoll zu sein, danach zu fragen, was ist überhaupt Patriotismus und worin unterscheidet er sich vom Natonalismus.

Was mich persönlich angeht, so liebe ich Vaterländer. Der Plural ist kein Schreibfehler. Ich meine wirklich Länder. Jedes Vaterland ist schön auf seine Art; weil es groß ist, vielschichtig, weil es über gewaltige geistige Schätze, Naturschönheiten, architektonische Manifestationen verfügt und interessante Menschen in sich birgt. Weil es eine Sprache hat, die all seine Reichtümer zum Ausdruck bringt. Die schön ist, weil sie ein großes gedankliches Zuhause bietet. Und dies zeigt, worin sich der Patriot vom Nationalisten unterscheidet. Jedes bedeutende Land ist für den Patrioten wie eine schöne Frau, nicht nur das eigene. Vielleicht ist die Liebe zum eigenen Land ja gerade  dadurch noch tiefer, weil ein wirklicher Patriot gerade durch den Vergleich mit anderen Ländern, sein eigenes umso tiefer lieben lernt. Es nicht Rasse, Volk, Gesellschaft oder Klasse, sondern der die Menschen verbindende Geist, zu dem der Patriot sich hingezogen fühlt.

Im Gegensatz zum Nationalisten denkt der Patriot in erster Linie vom Staat und nicht vom Volk aus. Der Patriot versteht die Nation stets in Einheit mit dem Staat. Der dem Nationalisten häufig eigne Separatismus ist dem Patrioten fremd. Die Staatsidee steht für den Patrioten über allem völkischen Empfinden. Er ist der Gedankenträger großer Reiche, nicht kleiner Nationalitätenstaaten. Zwar sind Definitionsgrenzen zwischen dem Patrioten und dem Nationalisten fließend, aber grundsätzlich kann doch leicht zwischen ihnen unterschieden werden. Die russischen Narodniki zum Beispiel waren reine Nationalisten und ihre ideologische Bandbreite reichte von der bürgerlichen Mitte bis zu den Sozialrevolutionären. Sie standen also eher links. In den USA ist seit 200 Jahren die Idee des Patriotismus, die gedankliche Grundlage des Staatsverständnisses von Rechts bis Links. In Deutschland ist heute in breitesten Bevölkerungsschichten der Gedanke des Patriotismus nahezu ausgemerzt.

(Siehe hierzu auch: “American Patriot Party” und “Wikipedia: Patriotism

Im deutschen Volk besaß eine gewisse patriotische Grund haltung allerdings eine jahrhundertealte Tradition. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation hätte ohne sie nicht bestehen können. Und doch ist der patriotische Gedanke nicht deutschen, sondern, wie so oft, französischen Geistes Kind. Der Gedanke des Patriotismus entstand mit der Aufklärung. Der Begriff der Nation, der Gleichgebürtigkeit, als Gegenbegriff zum Königtum, dem Gottesgnadentum, bedurfte eines dritten Pols, eben dem des Patriotismus als dem Träger einer Staatsidee, die über Gottesgnadentum oder Gleichgeburt hinausweist.

marquis-de-lafayette

Marquis de Lafayette

Der wohl berühmteste Patriot der Weltgeschichte war Marie-Joseph Motier Marquis de La Fayette (1757-1834). In den neuentstandenen USA focht er als sich dem Lande verbundener Patriot und wurde zum Generalmajor ernannt. Auf ihn geht die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich im Jahre 1789 zurück. Die Staatsidee stand für ihn immer im Mittelpunkt. Gleichzeitig stammt von ihm aber auch der Satz: “Der Ursprung jeder Souveränität liegt bei der Nation.” Auch für den Patrioten ist also der Staat nicht in einem “Wolkenkuckucksheim” angesiedelt, sondern beruht auf der Souveränität der Nation.

Eine Nation wird dann zu einem echten Vaterland, wenn sie souverän, also gestaltend, werden will. Damit weist sie über die Lehenstreue zu einem König oder über die “Pfeffersackinteressen” gegenüber einer Republik hinaus. Fühlt sich eine Nation dazu berufen, ein Vaterland zu gestalten, muß es einen Konsens zu Form und Inhalt geben. Das heißt: es muß Einigkeit herrschen über die geographische Gestalt und die Staatsform. Bismarck schuf ein solches Vaterland.

Uns, als Teil einer Nation, stellt sich die Frage, werden wir es auch noch einmal schaffen, ein Vaterland zu gestalten, über dessen geographische Gestalt und politische Form ein allgemeiner Konsens besteht, und für das es gleichzeitig realistische Aussichten gibt, es zu verwirklichen. Und was erwartet ein Patriot von seinem Vaterland? Das es ihm Freiheit und Gleichgesonnenheit bietet, geistige Geborgenheit und Identität. Die Ausgangslage unserer Nation, wirklich einmal wieder zu einem Vaterland zu werden, ist denkbar schlecht. Die deutsche Nation will nicht “souverän” werden und einen ”königlichen Willen” gibt es auch nicht. Was also bleibt uns mehr als die Hoffnung und eine gewisse Vergangenheitsorientierung? Es ist eben paradox, Patriot sein zu wollen, ohne Patria. Allerdings, es gibt auf Erden viele “Vaterländer”, die all das bieten, was die BRD als “Rest-Nation” nicht hat. Mindestens 150.000 Auswanderer pro Jahr sind ein deutlicher Hinweis darauf, wie inhaltsleer das Leben in der BRD ist.

Es zeigt sich also, daß die Beantwortung der Frage nach ihrem Vaterland, für die Deutschen dringend wird. Neben dem Geburtenrückgang ist die Auswanderung ein nicht zu unterschätzendes Problem. Deutschland ist im Begriff, seine fähigsten und klügsten Menschen zu verlieren, mithin den Schöpfern dessen, was man Patriotismus nennt.

35 Antworten zu “Gastbeitrag: Was ist Patriotismus?”

  1. Sauerlaender sagt:

    Wunderbar geschrieben, sehr guter Gastbeitrag!

    Danke und mehr davon!

  2. Adam sagt:

    Möchte mich Sauerleander anschliessen .

    Patrioten braucht das Land.
    Eigendlich schade das wir uns so schwer tun .

  3. HalloLeute sagt:

    Es ist “der die Menschen verbindende Geist, zu dem der Patriot sich hingezogen fühlt.”
    Lieber prausnitzer,
    zunächst ‘mal Lob und Dank für diesen schönen und guten Beitrag. Dann zum o.a. Zitat. Du rührst da an ein Geheimnis, von dem ich nicht weiß, wie geheim es (hier) ist. Das “Volk” ist nicht die Summe von einzelnen Menschen, die sich selbst als diesem Volk zugehörig betrachten und dies an sich auch sind. Sondern das, was das Volk als Volk ausmacht, ist der “verbindende Geist” der Menschen untereinander, der zu einer bestimmten Form von Sozaialität führt, die man als Gemeinschaftlichkeit bezeichnet und ansonsten nur noch in funktionierenden Familienverbänden finden kann. Die Gesellschaftlichkeit der Nation stuft dann auf dieser Gemeinschaftlichkeit des Volkes auf und erlaubt eine besondere Form der Beziehung unter Fremden (innerhalb der Familie kennt man sich) die ihrerseits eine Wirtschaftsform erlaubt, die von (protestantischer) Ethik geprägt ist und nicht von der Gier und Habsucht einzelner Egomanen, die nur den eigenen Vorteil suchen (wenn er auch zum unvertretbaren Nachteil des Anderen wäre) ohne dafür von Skrupeln oder Gewissen geplagt zu werden.
    Die Nation ist dabei das Volk, das im Besitz eines Staates ist, der ihm dient.

  4. Meckerer sagt:

    Sehr sehr guter Beitrag von “prausnitzer”. In den Augen der Mitte-Links-Grün-Parteien ist das schon zuviel. Wir sind zum pernamenten Inländerfeind und Deutschfeind geworden, weil man uns so erzogen hat.
    Ich die deutschen Auswanderer wirklich verstehen, von wo und was gehen wir weg??? Die Fragen müßte man die Politiker richten, die eben wie Herr Oettinger jammer weil soviel Spitzenkräfte ab- und auswandern…
    Genau die C-Parteien hätten das alles lange genug in der Hand gehabt, aber solche Deutschfeinde wie sie auch unter den C-Parteien sind lockt bestimmt keinen Deutschen mehr nachhause. Wir haben kein politisches zuhaus sondern leben in einem Wirtschaftgebilde BRD GmbH, Besatzerkonstrukt, bevor wir deutsch werden sind wir schon unter dem nächsten Joch der Islam heißt.
    Wenn man das Gesülze der Nachrichten und Schäuble wieder hörte, ja der will sich auch ermächtigen wie A.H. und schafft neue Bedinungen für den Bundesrat und fertig aus….
    Ist schon schlimm in diesem Land, diese Paranoia und schizophrenes Gehabe das die OMF in sich trägt.

  5. poller sagt:

    Ein ( bekannter ) Satz den sich jeder einprägen sollte:

    Achte jedermans Vaterland – deines aber liebe.

  6. Meckerer sagt:

    @poller

    Danke, in der Kürze liegt die Würze….

    Aber es stimmt auch was Sie schreiben.

    Wie kann mein Vaterland lieben wenn es nur eine “Drohne” ist und es schon 63 Jahre unter fremden Einflüssen steht…

  7. poller sagt:

    @ Meckerer

    Da ist was dran. Allerdings habe ich das Gefühl das Deutschland vor der Wiedervereinigung eigenständiger ( gefühlt ) entscheiden konnte als danach. Warum auch immer das sein mag.

  8. Hauenstein sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag . Er zeigt wie man Patriotismus auch sehen kann oder sollte . Allerdings ist der Begriff in der heutigen Zeit für mich eher negativ belegt . Wenn Leute heute über Patriotismus sprechen ,so meinen sie in erster Linie einen wiederlichen Verfassungs oder Grundgesetzpatriotimus . Das wiederum heist sie erkennen die BRD und alles was mit ihr verbunden ist ausdrücklich an . (
    Masseneinwanderung ,Schuldkult , Identitätslosigkeit,Spassgesellschaft , Sprachverfall , Kriechermentalität , das denken in Märkten ,nicht in Nationen , Besatzer , die ewige Gleichmacherei ) . Der Patriot von heute steht eher für die Art von Menschen von denen ein altes Sprichwort sagt ” Wasch mir den Pelz ,aber mach mich nicht nass ” . Auch bin ich der Meinung das Volk ebend kein Staatsvolk im Sinne einer beliebigen Zahl von Leuten mit den gleichen Ausweis sein kann . Die alle das Land lieben und etwas dafür tun wollen . Sondern ein Volk kann und muss in diesen Fall ein biologischer Begriff sein . Da ist mir der Begriff Nationalismus doch lieber ,da er nicht so verwaschen ist . Trotzdem ein guter Artikel .

    Lg Hauenstein

  9. Arminius sagt:

    Zitat:
    “Der dem Nationalisten häufig eigne Separatismus ist dem Patrioten fremd”.
    Kann man daraus folgern, daß eine vereinte rechte Partei patriotisch sein muß, nicht nationalistisch?

  10. Bauer Gerhard sagt:

    Große Reiche sind in der Regel totalitäre, zentralistisch regierte Kunstgebilde. Siehe USA, zaristisches Russland u. spätere UdSSR. Großreiche sind auch immer eine Bedrohung für ihre kleineren Nachbarn und andere Völker die sich weigern den Interessen der Großmächte zu dienen.
    Dieses hohe Lied auf große Reiche kann ich nicht nachvollziehen. Große Reiche sind meist Vielvölkerstaaten, gibt es eines, das keines ist?
    Wenn die Unterscheidung Patriotismus und Nationalismus so definiert werden soll wie Prausnitzer es schreibt, dann bin ich für den Nationalismus, die Eigenständigkeit der Völker dieser Erde.
    Der “deutsche Geist” ist nicht Großstaaterei, dies ist preußischer Geist, sondern Föderalismus.

  11. Gero sagt:

    Schön das das mal jemand geschrieben hat. Auf WP gab es hierzu mal einen wirklich guten Artikel, der mittlerweile aber von den üblichen Nutzern bis ins unkenntliche und belanglose verunstaltet wurde. Vielleicht könnte man dieses Partiotismusthema mal ähnlich an anderer Stelle aufarbeiten?

  12. VoxPopuli sagt:

    Der Verfassungspatriotismus hat versagt, niemand stirbt für ein Stück Papier. Deshalb halte ich den Begriff Patriotismus für wahre Deutsche auch etwas negativ belegt, denn er hat etwas verkrampftes.

    Patriotismus in der BRD hat nichts von Liebe oder Leidenschaft, nichts von alter Romantik zu Land und Leuten. Ein Volk eben kann man nicht konstruieren, wie das durch die BRD-Passvergabe versucht wird. Wenn ein Kanake sagt, er sei Deutscher, weil er einen Pass hat, antworte ich immer, dass er BRD-Bürger ist – Deutscher noch lange nicht. Insoweit hat Hauenstein vollkommen recht.

    Eine neue Deutsche Bewegung muss wirklich nationalistisch sein, ohne es zu sagen – denn Nationalismus ist auch zu schlecht belegt. Warum sollen wir es auch irgendwie benennen, wenn wir es besser selbst vorleben können!

    Dass uns im Übrigen der sog. 3. Weg im Kampf gegen die Islamisierung nicht weiter bringt, konnte man gestern im NAchtcafe auf SWR (Wie muslimisch wird Deutschland?) sehen, Ulfkotte will flächendeckenden Islamunterricht und konnte sich gegen die Gutmenschnfraktion überhaupt nicht durchsetzen.

    Gut war aber, dass man die Arroganz und Durchtriebenheit der Kanaken sehen konnte, die uns Deutsche nach Strich und Faden belügen – da wird eine Zwangsehe auch schnell mal zur arrangierten Liebesheirat.

  13. prausnitzer sagt:

    @ Alle
    Danke für Eure freundlichen Kommentare und Anmerkungen.

    @ Arminius
    Eine rechte Partei sollte, wie alle anderen auch, patriotisch sein. Zum Thema Nationalismus komme ich gleich.

    @ Bauer Gerhard
    Große Reiche sind oftmals eben nicht totalitäre, zentralistisch regierte Kunstgebilde.
    Die USA sind nach innen hin alles andere als totalitär. Von den politischen Rechten eines US-Bürgers kann man hierzulande nur träumen, so weit sind wir davon entfernt.
    Das russische Reich kannte nationalistische, aber kaum patriotische Strömungen. Die Nardoniki habe ich ja erwähnt. Rußland war bis 1917 eine Autokratie. Die Selbstherrschaft wurde mit der Verfassung auf der Grundlage des Oktobermanifestes von 1905 noch einmal ausdrücklich bestätigt. Nun braucht ein Land, das einem Herrscherwillen unterworfen ist, keinen Patriotismus. Es war schließlich die Opposition der “Patrioten” in Nordamerika gegen das Königtum, die zur Unabhängikeitserklärung der 13 Kolonien von Großbritannien führte.
    Die großen Reiche Europas, flächenmäßig natürlich vergleichsweise klein, sind gleichzeitig die abendländischen Kulturträger schlechthin. Ich denke dabei an Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Auch das einstige Österreich-Ungarn sollte nicht vergessen werden. Diese Länder waren es, die fast der gesamten übrigen Welt – nicht nur kolonisatorisch – ihren Stempel aufgedrückt haben. Sie haben das Lebensgefühl in vielen Ländern der Welt geprägt. Man denke nur an die Hispanidad in Südamerika, die britische Denkungsart in Nordamerika und und und…
    Der Nationalismus dagegen war das Gift, das Europa um seine Stellung in der Welt brachte. Und es wirkt auch heute immer noch zersetzend. Europa zerfällt in immer kleinere Einheiten. Welcher Schüler kann heute auf Anhieb sagen, wie viele Staaten es gegenwärtig auf dem Balkan gibt? Die Basken waren Spaniens beste Seefahrer, aber muß es unbedingt einen unabhängigen, von der großen spanischen Kultur losgelösten baskischen Staat geben? Nicht auszuschließen ist auch, daß Schottland, und vielleicht auch Wales sich von England lösen werden. Dann wird auch die Isle of Man unabhängig. Das in Personalunion mit der Krone Dänemark verbundene Island wurde während des 2. Weltkriegs von den USA besetzt, für unabhängig erklärt und ist heute mehr nach Amerika als nach Europa hin ausgerichtet. Ein Europa partikularistischer, nationalistisch orientierter Kleinstaaten wird jedoch mit Sicherheit in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und zur sich abzeichnenden EU-Diktatur entarten.
    Eine der großen europäischen Kulturnationen habe ich bislang bewußt nicht erwähnt. Das ist Italien. Am Beispiel Italiens zeigt sich, was aus einem Europa nationaler Kleinstaaten werden kann. Die norditalienischen Stadtstaaten, allen voran Florenz, hatten in der Renaissance ein Geistesleben entwickelt, das prägend für Europa hätte sein können und es zum Teil auch war. Italien selber hat davon nie wirklich profitiert. Innerlich zerrissen, wie es war, war es das Armenhaus Europas, als endlich seine Einheit herbeigeführt wurde. Auch Italien hatte Patrioten, man denke an die Carbonari, an Garibaldi. Nur war ihr Patriotismus bezeichnenderweise eher nach Frankreich hin ausgerichtet, als zu eigenen Lande. Frankreich konnte Nizza und Savoyen ohne deren Widerspruch annektieren. In Frankreich sahen sie ihr eigentliches Vaterland, für Italien hegten sie zwar nationalistische Empfindungen, aber keinen wirklich gestaltenden politischen Willen.
    Die Eigenständigkeit der Völker dieser Erde, Bauer Gerhard, wird durch einen in größerem Rahmen denkenden Patriotismus nicht beeinträchtigt, im Gegenteil, er kann ihnen zu wesentlich besseren Entwicklungschancen verhelfen, als ein aus sich selbst bezogener Nationalismus.

  14. Meckerer sagt:

    Man kann in seinem Geburtsland immer nur geben was man auch bekommt. Also wenn man den eingeborenen Deutschen von klein an beibringt wie schlecht Deutsche sind und nur von Nazi-Verfolgung, NS und Holocaust usw. auf den Lebensweg mit gibt, muß ja irgendwie ein Selbsthass und Deutschhass zwangsläufig sein.
    Deshalb sollten unsere so gescheiten linksorientierten Kultusminister und Regierung und OMF-Staat endlich aufhören unentwegt seit Bestehen dieser OMF und Nachkriegszeit “Nestbeschmutzung” betreiben und lehren. Würde man das im sachlichen Rahmen und ehrlich betreiben wäre schon vieles anders. Kein Land auf der Erde beschmutzt sich 6 Jahrzehnte lang ununterbrochen nur weil es Siegermächte und voran USA und Juden es so wollen, wie auch die Migration von Millionen Muslime und Ausländer.
    Ich habe einfach den Eindruck unsere Obrigkeit will die Deutschen weg haben….
    Man muß Nationalismus und Patriotismus übertreiben wie es in der NS-Zeit war, das will ja keiner mehr. Aber muß auch vielleicht mal sagen dürfen ich freue mich ein Deutscher zu sein und das ist dem Linken Müll schon zuviel.

  15. prausnitzer sagt:

    @ VoxPopuli

    “Verfassungspatriotismus” im Sinne der BRD ist lediglich eine Metapher für etwas, daß weder mit Patriotismus noch sonst wirklich mit einer aktiven politischen Anteilnahme zu tun hat. Der undesrepublikanische “Verfassungspatiot” ist nichts anderes als ein spießerhafter Untertan. Darüber hinaus besitzt die BRD ja nicht einmal wirklich eine Verfassung. Und das sollte man eigentlich bemerkt haben, bevor man “Verfassungspatriot” wird, sonst könnte es sein, daß man sich zum Narren macht.
    Wirklichen Verfassungspatriotismus könnte ich mir allerdings in Bezug auf die Verfassung von 1871 vorstellen. Der einzigen gesamtdeutschen Verfassung, die wirkliche Tragfähigkeit besessen hat.

  16. Arminius sagt:

    Da hab ich mich wohl nicht verständlich genug geäußert:
    Eine rechte Partei soll möglichst alle “rechten” Strömungen patriotisch (hier ist nicht dieser dieser abartige Verfassungspatiotismus gemeint)vereinen?

  17. prausnitzer sagt:

    @ Arminius

    Es wäre das Beste, was “rechten” Parteien passieren könnte, wenn sie einen patriotischen Grundkonsens entwickelten. Die meisten Deutschen können mit dem Begriff Patriotismus nichts anfangen, sie sind sich nicht einmal bewußt, wie tief er im Geistesleben einer Demokratie verwurzelt ist. Patriotismus ist der Majestätsbegriff in einer Demokratie. Tritt ein Monarch von seinem autarken Machtanspruch zurück, oder herrscht eine republikanische Staatsform, dann ist es der Patriotismus, der dem politischen Willen einer Nation Ausdruck verleiht. Im Idealfall ist er überparteilich.

  18. Bauer Gerhard sagt:

    “muß es unbedingt einen unabhängigen, von der großen spanischen Kultur losgelösten baskischen Staat geben?2

    Wer könnte dies besser entscheiden als die Völker selbst, in diesem Beispiel das baskische?

    Großstaaten auch die USA sind Vielvölkerstaaten. Auch die von Dir genannten GB, Frankreich etc..

    Wieso brauchen monarchistische Staaten keinen Patriotismus? Gerade in monarchistischen Staaten ist Patriotismus großgeschrieben, daher kam auch der Hurrapatriotismus der Deutschen und sag das mal den englischen Soldaten die die Welt eroberten und unterdrückten.
    Diese Länder drückten der Welt ihren Stempel auf, richtig. Auf diesen Stempel hätten viele Länder gerne verzichtet.

    Staaten “normaler” Größe sprich in der Größe des jeweiligen Volkes erreichen normalerweise nicht die Größe einer Bedrohung eines Kontinents oder gar der ganzen Welt. Kriege etc. bleiben daher auch regional beschränkt.
    Patriotismus ist das Gift mit dem Menschen zu Werkzeuge des Staates und deren Herrscher gemacht werden sollen. Am xxxx-Wesen soll die Welt genesen. Besonders tun sich da derzeit unsere amerikanischen Freinde hervor. Der Patriotismus der USA ist zum Kotzen und strotzt nur so vor Überheblichkeit.

    Totalitarismus macht sich nicht nur im Innenverhältnis bemerkbar sondern auch im Außenverhältnis. Zu den Rechten der Bürger der USA, Volk haben sie ja keines, dann nutze in den USA mal die Freiheit und sprich Dich gegen Neger etc. aus. Dann wirst Du die Freiheit sehr schnell zu spüren bekommen, auch die Gesetze nach 9/11 (Patriot-Act) sprechen eine andere Sprache.

    Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist ein unverrückbarer Grundsatz, dem sich die Machtinteressen der Staaten unterordnen sollten. Von müssen kann ja leider nicht die Rede sein.

  19. Meckerer sagt:

    Berichtigung

    Man muß Nationalismus und Patriotismus
    “nicht”
    übertreiben wie es in der NS-Zeit war, das will ja keiner mehr. Aber muß auch vielleicht mal sagen dürfen ich freue mich ein Deutscher zu sein und das ist dem Linken Müll schon zuviel

  20. Bauer Gerhard sagt:

    …Wer auf die (größtmögliche) Legitimation der
    Politik durch die Bürgerschaft, also alle Bürger, zugunsten bürokratisch gestützter Führung
    verzichtet, redet der Despotie das Wort, dies mag „ein sanft aufgeklärter Despotismus“
    sein, wie Jacques Delors das für die Europäische Union eingeräumt hat42, kann
    aber in eine harte Despotie oder eine Tyrannis umschlagen, wenn sie in falsche Hände
    gerät. Besonders gefährdet sind insoweit Großstaaten, weil sie den Widerspruch und erst
    recht den Widerstand so gut wie unmöglich machen….
    http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/Finalit_t1.pdf

    …IV. Entdemokratisierter Großstaat
    1. Prinzip der kleinen Einheiten
    Das Demokratiedefizit der Europäischen Union ist nicht behebbar. Demokratie setzt die
    kleine Einheit voraus53. Große Staaten wie Deutschland müssen um des demokratischen
    Prinzips willen föderalisiert und kommunalisiert sein. Die Europäische Union hat keine
    Chance, zur Demokratie zu finden, erst recht nicht, wenn sie weiter ausgedehnt wird. Sie
    ist schon jetzt überdehnt….
    http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/Ver_nderungen_des_Staates_und_der_Staatlichkeit_im_Zeitalt_.pdf

    Noch ein paar Gründe die gegen Großstaaten und für Völker (bzw. völkische Staaten) sprechen.

  21. prausnitzer sagt:

    @ Bauer Gerhard

    In einem wirklich monarchischen Staat ist der Herrscher der Träger des Staatsgedankens, nicht das Volk. Also gibt es hier keinen Patriotismus; zumindest nicht in Übereistimmung mit dem Staat.
    Das Deutsche Reich, ebenso wie Großbritannien, waren am Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts konstitutionelle bzw. parlamentarische Monarchien. Hier war tatsächlich der Patriotismus staatstragend und nicht mehr der Monarch. Das galt natürlich auch für die französische Republik.

    Nun fragt die Geschichte nicht nach der Moral, sie entwickelt sich nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Es waren also entweder Herrscher oder Patrioten, die einen Staat schufen. Ob er nun als “gut” oder “böse” oder von Außenstehenden als “überheblich” empfunden wird, ist eine subjetive Betrachtungsweise, die zu diskutieren müßig ist. Denn es kommt darauf an, zu fragen: wie sieht der Patriot sich selber und sein Wirken in der Geschichte?
    Totalitarismus hat allerdings gar nichts mit Patriotismus zu tun. Wie schon gesagt, in einer “richtigen” Monarchie gibt der Herrscher den Staatsgedanken vor, in einem demokratischen monarchischen oder republikanischen Staat ist es der patriotische Gedanke, der ja durchaus mit dem nationalen eng verbunden sein kann. Im Totalitarismus jedoch ist an Stelle von monarchischem Willen oder patriotischem Konsens die Ideologie Trägerin des Staatsgedankens.
    Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wird durch den patriotischen Gedanken keineswegs beeinrächtigt. Hier haben wir es allerdings mit einer politischen-philosophischen Betrachtungsweise zu tun, die in der Praxis vom Opportunitätsdenken der Herrschenden bestimmt wird. Den Deutschen z.B. wird seit 1919 jegliches Selbstbestimmungsrecht vorenthalten. Von einem “Recht” als verbindlichem Völkerrecht kann beim Selbstbestimmungsrecht kaum gesprochen werden. Der Rechtsgedanke ist einfach zu komplex, als das sich daraus konkret politisch etwas ableiten ließe.
    Für ganz Europa jedoch bleibt festzuhalten: Die europäische Balkanisierung, die zu immer kleineren Staaten führt, mit immer mehr Amtssprachen, schwächt entweder Europa als Ganzes oder wird zu einer reinen EU-Diktatur führen, wie es sich bereits abzeichnet. In dieser Diktatur werden die neuen Nationalstaaten allerdings auch nur vorrübergehend Bestand haben, denn die EU plant längst als weiteren Schritt, die Staaten langsam durch “Regionen” zu ersetzen.
    Als Patrioten sollten wir als von einem Staat ausgehen, der unsere Freiheitsrechte schützen kann und will, der uns wertvoll und verteidigungswert erscheint. In welchem Maße er nationalgeprägt ist, hängt dann vom patiotischen Konsens ab.

  22. Hauenstein sagt:

    @ Meckerer : was verstehst du denn unter übertreiben ? Ich meine in diesen Staat sind Gefühle wie Nationalstolz , Patriotismus oder wie man es auch immer nennen will doch nicht im entferntesten vorhanden . Und wenn man sich zu etwas anderen als den abartigen Verfassungspatriotismus bekennt bekommt man die Nazikeule zu spüren . Von daher gehört schon eine ganze Menge Mut dazu sich überhaupt zu bekennen . Was ich damit sagen will ist, in diesen Land voller umerzogener Menschen kann man es damit überhaupt nicht genug übertreiben . Sonst wird es gar nicht wahrgenommen .

    Lg Hauenstein

  23. prausnitzer sagt:

    @ Bauer Gerhard

    Vielen Dank, für die Links zu Schachtschneiders interessanten Aufsätzen. Ich glaube wir sind gar nicht so sehr geteilter Meinung. Deine Einwände waren für mich jedoch Anlaß, den Gedanken zum Patriotismus noch weiter zu konkretisieren. Für Deine kritischen Einwände daher auch noch einmal vielen Dank.

    Der Großstaat – nicht ein Reich oder ein Bundesstaat!! – der sich mit der EU abzeichnet, entspricht tatsächlich dem, gegen das Du Dich in Einwänden mit Recht aussprichst. Nur ist dieser EU-Großstaat weder patriotisch noch ideologisch motiviert. Er ist eine Bürokraten-Diktatur und stellt somit kulturgeschichtlich ein Novum dar. Was ihn vom klassischen Staatsdenken her unterscheidet, wäre vielleicht einmal ein interessantes Thema für eine andere Diskussion.

  24. Bauer Gerhard sagt:

    @Prausnitzer
    Die EU ist nur ein Beispiel und der Gipfel des Irrsinns.
    “Die Staatsidee steht für den Patrioten über allem völkischen Empfinden.”
    Das bedeutet doch, dass sich der Staat über völkisches Empfinden hinwegsetzt und den Völkern die in dem jeweiligen Staatsgebiet leben ihre Selbstständigkeit nicht geben will. Der Staat setzt sich über die Interessen seiner Bewohner, die irgendwann einmal, meist mit Gewalt, Bestandteil dieses Staates wurden.

    Genau dies geschieht und geschah bei all diesen Großstaaten oder Reichen, wie immer Du sie nennen willst. USA, Russland (UdSSR), GB, Frankreich, China usw.. Es sind und bleiben Vielvölkerstaaten, teilweise sogar auch noch mit verschiedenen Sprachen. All diese Staaten waren und sind es teilweise noch, eine Bedrohung nicht nur für ihre Nachbarn sondern für Kontinente und die ganze Welt.
    Der Patriotismus der USA wird ja immer als glänzendes Beispiel wie ein Monstranz getragen. Die werden es mit ihrem zusammengewürfelten “Volk” schon nötig haben, Fahnenappell in der Schule, Absingen der Nationalhymne bei jedem Sportereignis etc.. Ein Volk braucht diese künstliche Staatsbegeisterung nicht, es weiß wofür es steht und dass die Menschen eines Volkes aufeinander angewiesen sind, bei allem was die einzelnen Menschen auch trennen mag, besonders in Notzeiten zeigt sich der völkische Zusammenhalt. Deshalb ist es für die herrschenden Internationalisten auch so gefährlich, wenn die Menschen an ihre Wurzeln denken und zu ihrem Volk stehen.
    Patriotismus ist für mich vergleichbar mit der heute zelebrierten Begeisterung für beispielsweise einen Fußballverein. Menschen unterschiedlichster Herkunft erklären sich mit einem Verein solidarisch, der zwar meist noch dem Namen nach regional verankert ist, praktisch aber mit ebenso unterschiedlichen Menschen aus verschiedenen Regionen und Nationen zusammengesetzt ist, im Profibereich auch mit mehreren Sprachen, wie seine Anhänger. Wobei die Anhänger meist noch herkunftsbewusster sind als der Verein und dessen Macher.

    Auch Deutschland ist ein Vielvölkerstaat und Großstaat, wenn auch verwandte Völker.
    Ich möchte als Beispiel Bayern einbringen:
    Allein in Bayern haben sich 3 Stämme vereinigt, die Sudetendeutschen kamen noch hinzu.
    In diesem Rahmen funktioniert es noch aber was interessiert mich ein Hamburger oder ein Sachse. Nicht viel. Die sollen entscheiden wie sie leben wollen und wir tun es auch.

    Im Bereich Abwehr äußerer Feinde kann man übergreifend zusammenarbeiten aber darüber hinaus muss und kann Schluss sein. Ein föderaler Bund der Deutschen ohne Zentralgewalt.
    Beispielsweise das Verhältnis Deutschland – Österreich. Es funktioniert, die Österreicher leben nach ihrer Fasson und die Deutschen auch, wobei beide dem deutschen Volk angehören. Ich finde die Deutschen können und sollen sich als Deutsche fühlen aber ihre Herkunft und Stammeszugehörigkeit muss gewährleistet sein, ebenso die Eigenständigkeit und Eigenstaatlichkeit.
    Ich sehe keinen Vorteil als Bayer zentral von Berlin aus regiert zu werden, das Gegenteil ist der Fall. Wirtschaftlich kommen wir ganz gut alleine zu recht.
    Eine Bedrohung für andere Nationen wäre Bayern auch nicht, ebensowenig wie Österreich oder die Schweiz eine ist.

    Du sprachst es in Deinem Artikel an, die Völker lösen sich aus den Staaten. Die Großstaaten zerfallen, nicht weil sie von Nationalisten dazu gezwungen wurden, sondern weil es der Wunsch der Menschen ist.
    Dass manche Schüler nicht wissen wieviele Staaten es auf dem Balkan gibt und welche, ist kein Argument und man muss es ja auch nicht unbedingt wissen. Wen es interessiert, der weiß es schon.

    Ich bin gegen alle aufgesetzten Systeme, sei es dieses oder jenes. Das Volk entscheidet und sonst niemand. Ideologien oder noch so schöne Vorstellungen einzelner Menschen zerbrechen immer an der Realität und am Wollen der Menschen bzw. müssen evtl. mit Gewalt und Gesetzen durchgesetzt werden.

  25. Bauer Gerhard sagt:

    @Prausnitzer
    Guter Artikel und es ist gut, dass auch dieses Thema mal angeschnitten und diskutiert wird. Ich übe auch keine Kritik an Deinem Artikel, ich sehe manches nur anders.
    Ich finde wir sind im Grunde nicht weit voneinander entfernt auch wenn wir vielleicht verschiedene Ansätze haben.

  26. prausnitzer sagt:

    @ Bauer Gerhard

    Wenn die Staatsidee über dem völkischen Empfinden steht, muß dies nicht zwangsläufig heißen, daß sich der Staat darüber hinwegsetzt. In der Österreichisch-Ungarischen Monarchie hat diese Maxime lange Zeit Bestand gehabt. Es waren hier vor allem die Deutschen, die freiwillig zugunsten des Staates ihre völkische Identität zurückstellten. In der ungarischen Reichshälfte dagegen dominierte vor allem in Slavonien und Kroatien ungarischer Nationalismus. Trotzdem gab es die gemeinsame Reichsidee und sie wirkt bis heute auf mich faszinierend. Völker und Staaten bestehen aus Millionen Individuen. Keine Staatsidee kann allen Individualinteressen gerecht werden. Einen “vollkommenen” Staat wird es daher nie geben – und man sollte auch besser nicht versuchen, ihn anzustreben. Ein großes Land aber, das bedeutende Persönlichkeiten und Errungenschaften hervorbringt, ist immer etwas Bewunderungswürdiges.
    Ich glaube auch nicht, das unsere Ansichten weit voneinander entfernt sind, daher ist es umso mehr zu begrüßen, wenn jeder seine Sichtweise zur Diskussion stellt. Kritisches Hinterfragen nützt uns allen.

  27. Meckerer sagt:

    @Hauenstein

    Danke, im Prinzip haben Sie ja so Recht das man es nicht genug zeigen kann, Nationalstolz und Patriotismus… aber wem wollen wir es zeigen? Den Migranten??? Sie sehen doch wenn ein paar Rechte in guter Kleidung die Straße rauf und runter laufen, vor Jahren in Springerstiefel oder heute in Thor Steinar – Kleidung bricht der Bürgerkrieg aus für den Links-Antifa-Müll.
    Ich erinnere mich an einen Brief den ich mal von der CDU erhielt wo ich zu einem Thema nur BRD und DDR schrieb. Da stand in der Antwort das ich solche Bezeichnungen nicht benutzen soll sondern “Deutschland”, ob dieser CDU – Mann das heute auch noch schreiben würde?? Ich glaube nicht, weil diese Partei ist so links wie SPD auch und deutsch- und inländerfeindlich.
    Ich benutze im Umgang mit anderen fast ausschließlich “BRD” als Bezeichnung, denn solange wir ein besetztes OMF-BRD-Besatzerkonstrukt sind, können wir Deutschland im Sinne des Völkerrechts sein.

    @poller

    stimmt, ich habe auch den Eindruck das nach der Wiedervereinung die gefühlte Eigenständigkeit der BRD geringer geworden ist.

    GG ist keine Verfassung und eine Verfassung muß per Volksabstimmung gewählt werden usw. Genau das wollen doch die OMF-Obrigkeiten vermeiden. Obwohl es einen Artikel gibt im GG der auf eine vom Volk gewählte Verfassung in Aussicht stellt.

    Ich bin überzeugt das wir erfahrene studierte Rechtsgelehrte haben wie Herr Schachtschneider… der sehr gute Beiträge schreibt. Aber das findet keinen Eingang bei den Parteien, solche Kritiker bleiben außen vor. Die Parteien empfinden hochstudierte Kritiker als reine “Störer” der OMF-Gesellschaft und Scheindemokratie.

    Was wir wirklich brauchen sind mutige Rechtswissenschaftler und Politikwissenschaftler die sich der abgenutzten OMF-BRD und deren Probleme annehmen.

    Deshalb muß es einen Weg geben für eine umfassende Rechte Strömung die mal im Groben alles umfasst was nötig ist um ein Gegengewicht zu den 3 linken Parteien plus Grünes-Giift-Partei zu bekommen. Das kann nur über Werbung und Medien laufen.

  28. rechteforderungen sagt:

    Ich bin eher Nationalist als nur Patriot, wenn auch kein richtiger Nationalist da ich für pangermanische und paneuropäische Ideen sehr offen bin. Das Volk bzw. die eigene Ethnie ist auf jeden Fall wichtiger als der Staat und seine Verfassung, und mir geht es auch nicht um Heimatgefühle sondern um Zukunftsgestaltung.

    Nationalismus ist für mich die Forderung gegenüber der Politik, dass diese sich primär nach den Interessen des eigenen Volkes statt nach bestimmten moralischen Prinzipien, Ideologien und Utopien zu richten hat. Darauf zu verzichten, diese Forderung mit individueller Freiheit und Demokratie zu verbinden ist allerdings gefährlich. Es geht darum Argumentationen die Interessen in den Vordergrund stellen den Vorrang einzuräumen, nicht darum eine Regierung zu bilden die unsere Freiheit im Namen des Volkes unterdrückt.

  29. Hauenstein sagt:

    @Meckerer : ich frage mich so oder so in wie weit das Grundgesetz überhaupt noch Gültigkeit hat . Da das meiste was dort verankert ist schon lange durch europäische Gesetzgebung ausser Kraft gesetzt ist . ( Europäischer Haftbefehl ) . Und selbst wenn wir eine eigene Verfassung wählen würden . In wie weit macht sowas überhaupt noch einen Sinn ? Wo regionale Gesetzmässigkeiten so oder so kaum noch eine Rolle spielen.

    Lg Hauenstein

  30. Meckerer sagt:

    @Hauenstein

    Das stimmt schon was Sie schreiben, aber offizell leben wir im Nachkriegsdeutschland mit aufgezwungenem Grundgesetz und kommen jetzt in die EU-Diktatur die alles bestimmt und die Meinungsfreiheit noch mehr einschränkt. Das GG ist schon lange ausgehöhlt und verlogen.
    Nun frage ich mich wirklich ob eine solche EU Bestand hat? Wenn die Türken noch dabei sind dann bestimmt nicht mehr. Denn dann regiert Erdo mit seinem Islamfaschismus in Brüssel.
    Wollen wir das. Ich nicht.

  31. nochnichtganzverblödeter sagt:

    Ich versuche es mal biologisch zu sehen: Menschen lebten immer in Gruppen. Das Überleben des Einzelnen hängt von der Stärke der Gruppe ab. Daraus folgt, dass die Gruppe so gut es geht zusammenhält. Somit wird zum Beispiel alles, was der Mensch schafft in einer eigenen Ästhetik gemacht und ist ihm heilig. Der Mensch ist also im Grunde tief patriotisch. Aber trotzdem auch nur dann, wenn er Feinde hat. Aus dem Patriotismus heraus, der Liebe zu den eigenen Werten, Gegenständen und Leistungen entsteht soziales Verhalten.
    beunruhigende Frage: Wenn soziales Verhalten auf einem gewissen Patriotismus und einer stark ausgeprägten Kultur beruht, mit welchem Verhalten muss man dann in einem Land mit gespaltener Gesellschaft oder gar einer multikulturellen, mit sehr unterschiedlichen Kulturen rechnen ?

  32. Bauer Gerhard sagt:

    “Das Überleben des Einzelnen hängt von der Stärke der Gruppe ab. Daraus folgt, dass die Gruppe so gut es geht zusammenhält.”
    Richtig, dies setzt allerdings auch voraus, dass die Gruppe nicht zu groß ist. Solidarität, Gemeinschaft kann nur in relativ kleinen Gruppen gelebt werden, die sich sehr ähnlich sind.
    Mein Bruder und ich, gegen meine Vettern, meine Brüder und Vettern gegen unser Dorf, unser Dorf gegen ein anderes Dorf usw. usf.. Je größer die Einheiten werden umso geringer wird der Zusammenhalt. Die größte Schicksalsgemeinschaft ist ein Volk und eben nicht ein Staat. Das Volk ist natürlich gewachsen, ein Staat wurde geschaffen und hat mit dem Volk oder ein ihm angehörigen Volk oft nur noch sehr wenig zu tun.
    Patriotismus ist etwas nicht gewachsenes sondern wird wie im American Football von Cheerleadern vorgetanzt. Nicht umsonst kommt der Patriotismus aus den USA, einem Kunstgebilde ohne Volk.
    Heimatliebe, Vaterlandsliebe etc. sind Begriffe eines Volkes.

  33. nochnichtganzverblödeter sagt:

    Du meinst also, das Wort Patriotismus ist für Deutschland falsch gewählt und man sollte die von Dir genannten Begriffe wählen? Diese von Dir gewählten Begriffe Vaterlandsliebe, Heimatliebe klingen finde ich wirklich symphatischer als Patriotismus! Ich denke daran, dass auch Heinrich Heine Deutschland mochte und schätzte, jedoch den Begriff Patriotismus ablehnte, wenn ich ihn richtig interpretiere.

  34. prausnitzer sagt:

    @ nochnichtganzverblödeter
    “…mit welchem Verhalten muß man dann in einem Land mit gespaltener Gesellschaft oder gar….einer multikulturellen rechnen?”

    Diese Frage beantwortet sich mit einem Verweis auf das ehemalige Jugoslawien.

    “…Vaterlandsliebe, Heimatliebe klingen finde ich wirklich sympathischer als Patriotismus!”

    Es sind Synonyme für den gleichen begrifflichen Inhalt. Wem sie sympathischer sind, der bediene sich ihrer. Hamburgs angesehenster Heimatverein z.B. nennt sich wiederum “Patriotische Gesellschaft”.

    @ Alle
    Ich freue mich sehr über Eure Resonanz. Diesem Beitrag werden ich noch einen weiteren folgen lassen, der sich mit dem deutschen Patriotismus auseinandersetzt.

  35. nochnichtganzverblödeter sagt:

    @prausnitzer
    Wenngleich ich vermute, dass man es im ehemaligen Jugoslawien nur
    mit slawischen Kulturen mit gleicher Religion zu tun hatte. Ob sich von einer Straße zur anderen die Identität der Menschen dort ändert kann ich mir auch
    nicht so vorstellen. Außerdem sieht es bei uns mit der Harmonie auch innerhalb der deutschen Gesellschaft sehr schlecht aus. Das sieht man überall:
    Familien, Beruf, öffentliche Räume….
    Es ist leider so.

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