PISA-Studie – Die Wahrheit

By derernst

Nun ist es soweit. Was seit einigen Tagen kursiert, ist jetzt öffentlich. Die dritte PISA-Studie ist verfügbar. Erstellt im Jahr 2006 an Hand von 15-jährigen Schülern sieht man sehr deutlich einige Trends. Wir zeigen, was die linken Medien wieder einmal verschweigen.

Die Reihenfolge im deutschen Ländervergleich sieht folgendermaßen aus. Themenschwerpunkte waren Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik.

OECD-Mittel: 500 Punkte ; Deutscher Schnitt: 504

1.Sachsen 541 Punkte
2. Bayern 533
3. Thüringen 530
4. Baden-Württemberg 523
5. Sachsen-Anhalt 518
6. Rheinland-Pfalz 516
7. Meck-Pomm 515
8. Brandenburg 514
9. Saarland 512
10. Schleswig-Holstein 510
11. Berlin 508
12. Hessen 507
13. Niedersachsen 506
14. NRW 503
15. Hamburg 497
16. Bremen 485

Deutschland und die Länder im internationalen Vergleich.

Man bemerkt ein enges Mittelfeld. Zwischen Plart 14 NRW und Platz 5 Sachsen-Anhalt liegen nur 15 Punkte. Dazu parallel ein klares Spitzenfeld, welches nun von Sachsen angeführt wird, gefolgt von Bayern. Thüringen verteidigt den dritten Platz vor Baden-Württemberg. Abgeschlagen die Stadtstaaten Bremen und Hamburg, welche gar unter dem OECD-Schnitt liegen.

Die Gründe und Erkenntnisse sind vielfältig und werden in den Medien wieder einmal nicht wahrheitsgemäß wiedergegeben.

1. Der Gewinner Sachsen. Was in Volksverarschungssendungen wie den “Tagesthemen” als Erfolg von “individueller Förderung” verkauft wird, hat doch noch ganz andere Aspekte. So sind es doch Sachsens Jugendliche, wo sich in Studien regelmäßig um die 20% als politisch rechts einstufen – trotz der Inquisition auf allen Ebenen. Damit dürfte wohl die Mär von den “dummen” Rechten ein weiteres Mal grandios widerlegt worden sein. Es sind gerade diese rechte, “frustrierten” Jugendlichen, die Spitzenergebnisse bringen. Mehr rechte Jugendliche —> besseres PISA-Ergebnis.

Analog dazu auch die Wahlergebnisse von rechten Parteien.

2. Hauptgrund für die Reihenfolge sind natürlich die verschiedenen Ausländerquoten. Während Mitteldeutschland mit relativ wenigen Ausländern gesegnet ist und vor allem bildungsstrebende Gruppen wie Vietnamesen beherbergt, ist das Ausländerproblem im Westen bekannt. Unter 5% Ausländer im Osten der Republik —> bessere Ergebnisse, Niveau von hochentwickelten Industriestaaten. Über 15% im Westen —> Mittelmaß. Über 20% in NRW, Hamburg, Bremen —> Niveau von Schwellenländern.

Ausnahmen sind Bayern und Baden-Württemberg. Jene beiden strukturkonservativen Länder, die vom “modernen” und “fortschrittlichen” Norden immer so gerne belächelt werden. Die herablassenden Sprüche über Edmund Stoiber oder Günter Oettinger sind allen noch im Ohr.

Jeder weiss, dass wir aufgrund gewisser Fehlentwicklungen der CDU/CSU nicht mehr sehr freundlich gegenüberstehen. Doch man muss ihr eines lassen: Die Bildungspolitik im Süden, wo sie seit über 50 Jahren regiert und den Ministerpräsidenten stellt, ist vorbildlich. Das Versagen der linken Bildungspolitik (wobei “links” nicht nur auf rot-rot-grün zutrifft, was uns die CDU in NRW und Hamburg ja zeigt) ist dagegen unübersehbar.

Kurz zusammenfassend: Mitteldeutschland hat wenig Ausländer und eine gesunde rechte Einstellung in weiten Teilen der Bevölkerung. Daher ist man Spitze. Der Westen ist kaputt, nur der Süden ragt aufgrund solider Politik heraus.

Wir sind aber sicher, dass es den Medien gelingen wird SPD und Grünen trotz dem totalen Versagen irgendwie wieder “Kompetenz” bei der Bildung zuzuschreiben. Einbildung ist eben auch Bildung.

4 Antworten zu “PISA-Studie – Die Wahrheit”

  1. Beobachter sagt:

    Hierzu auch eine aktuelle Pressemitteilung aus Sachsen

    http://npd-fraktion-sachsen.de/index.php?verweis=3,1,1&aktion=anzeige&drucksache=pressemitteilungen&drucksacheid=771

  2. VoxPopuli sagt:

    Es ist bemerkenswert, dass ausnahmslos westdeutsche Länder die hinteren Ränge besiedeln (ab Position 9). Und die besonders kulturbereicherten sind ganz hinten.

    Dass Berlin nicht bei Hamburg und Bremen steht, dürfte wohl nur am Osten der Stadt liegen.

    Festzuhalten bleibt: Die Guten, insb. aus Mitteldeutschland (Ost-BRD) werden nach Westen wandern und dabei zumeist nicht am Rhein haltmachen. Ähnlich ergeht es gut gebildetetn Schichten im Westen, die häufig aus begüterten Kreisen kommen und so schon früh Auslandserfahrung sammeln.

    Diese Leistungsträger stehen der Republik bald nicht mehr zur Verfügung und die, die hier bleiben müssen, versuchen mit allen Mitteln Steuern zu senken.

    Wohin das führen mag, kann sich jeder denken. Die Zustände vor 1989 wurden ja auch durch die enormen Fluchtwellen erst angeheizt.

  3. Meckerer sagt:

    Solange die Eltern von diesen Migranten-Schüler selbst dumm bleiben wollen, kann der Nachwuchs nicht anders sein. In der BRD ist das auch kein Problem, Deutschland zahlt jedem Unterhalt lebenslang und deshalb verzichten die Migranten auch gerne auf Bildung und Schule. Wozu auch???
    Die Grünen fordern ja gerade dazu auf nach Deutschland zu kommen weil es ein Schlaraffenland ist und die noch arbeitende Bevölkerung und Leistungsgesellschaft dafür aufkommt.
    Solang wir solche Parteien und Politiker in Berlin und anderswo an der Regierung haben werde wir weiter und weiter abrutschen.

  4. demokrat sagt:

    ich bitte sie darum die deutsche Flagge aus ihrem Blog zu entfernen. Ihre rechtsradikalen Ansichten beschmutzen unsere ehrwuerdige Flagge.

    Uebrigens wurden bei der PISA-Studie die Schulgruppen selektiv verglichen (also Gymnasien mit Gymnasien und Hauptschulen mit Hauptschulen) und ich kenne keinen einzigen Faschisten der das Abitur hat.

    Uebrigens zeigt die Studie nur eine Korrelation zwischen Faehigkeiten und Schichtenzugehoerigkeit. Sie sagt nichts aus was eine rechtsradikale pseudowissenschaftliche Theorie wie die des Sozialdarwinismus stuetzt.

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