„Die Linkspartei konnte nur entstehen, weil sie gegen die SPD geschossen hat.“
Was lässt sich aus dieser Erkenntnis der Entstehung einer Kraft im linken Spektrum für uns Rechte erkennen? Na ganz einfach! Das man den Unmut über „die eigene“ Partei nutzen muss um etwas Neues auf die Beine zu stellen.
Dies heißt konkret, dass die rechten Parteien zuallererst gegen CDU/CSU und FDP, eventuell auch gegen die SPD, schießen müssen. Denn genau dort sind die Wähler, die eine rechte Partei wählen würden. Es sind genau jene Wähler, die in anderen europäischen Ländern rechts wählen.
Der Kampf um Inhalte kann erst beginnen, wenn man im Parlament ist. Zuvor bringt er wenig, da der Wähler sowieso ein grobes Bild von rechter Politik hat – auch wenn dieses durch die Propagandisten der Lügenmedien getrübt ist. Der beste Beweis dafür liefert die Rechte seit Jahrzehnten. Viele Plakate, laute Inhalte, aber wenig Stimmen.
Es könnte wirklich so einfach sein. Man muss in der Sackgasse den Mut haben Neues zu testen. So sollte einfach einmal folgendes plakatiert werden:
„Gegen den Linksrutsch der Union. Gegen den Linksrutsch in Deutschland!“
Dies flächendeckend, in TV-Spots genauso wie auf Plakaten und Briefen an die Bevölkerung. Einen Versuch wäre es wert.
November 16, 2008 um 12:44
Falsch – Die Linkspartei konnte nur entstehen, weil sich ihr aus der etablierten Politik bekannte Gesichter zugewandt haben. Folglich müssen die Rechtsparteien CDU und FDP Rechte an sich binden, nur so bekommen sie auch die nötige mediale Aufmerksamkeit.
Nicht nur: Sie entstand aus Protest gegen die Politik der rot-grünen Bundesregierung, speziell aus der Ablehnung von ehem. SPD-Wählern/Mitgliedern/Funktionären gegen die SPD-Politik. Dein Punkt ist wahr, ich habe ihn weggelassen, weil er bekannt ist und hier auch schon öfters diskutiert wurde. Ernst
November 16, 2008 um 14:16
Das sind meines Erachtens Ausreden, um selber nicht mitmachen zu müssen, Antiislamist.
Man sagt sich halt: Sollen die erst mal Leute von der FDP und der CDU anwerben… das glaubt doch wohl hier niemand, oder? Wer soll das denn sein in dem linken Haufen?
Meint hier einer, dass Merz das sein könnte? Ich hatte das vor Kurzem mal verlinkt, Merz lehnte das ganz klar ab. In der CDU gibt es NIEMANDEN, der ausreichend mediale Wirkung hätte und rechts wäre.
Die CDU ist mittlerweile Merkel und vice versa.
Die Union ist doch mit Menschen durchsetzt, die einfach links sind. Die sind nicht nur links, weil sie opportun sind, sondern weil sie daran glauben! Hier sei auf den Artikel über die Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung verwiesen.
Und zu guter Letzt zu den europäischen Brüdern: Dort kam auch kein Politiker, der vorher woanders war, zur Rechten, die haben es auch alleine geschafft.
Das Vakuum, das der Linkspartei durch die Agenda 2010 geboten wurde, haben wir auf der rechten Seite schon lange. Was wir nur brauchen, sind Menschen wie uns, um das mal platt zu sagen.
Und die bekommt die Rechte, wenn sie es uns ermöglicht, Aussicht auf Erfolg zu haben und uns Schutz bieten kann. Mehr bedarf es eigentlich nicht.
November 16, 2008 um 14:42
Die Gründung einer rechten Partei steht doch hier mal im Hintergrund. Ziel einer solchen Aktion sollte es sein einerseits die CDU vor einem weiteren Abdriften nach links zu bremsen und zweitens die enorme Anzahl an Nichtwählern zu mobilisieren. Die meisten Nichtwähler befinden sich nun mal rechts der CDU. Man müsste es klar als Protestwahl deklarieren und mit diesem Slogan – und nur mit diesem – alle enttäuschten Nichtwähler zur Wahlurne „zerren“.
November 17, 2008 um 08:58
> “Gegen den Linksrutsch der Union. Gegen den Linksrutsch in Deutschland!”
Leider wird der Begriff Links oft auch mit sozial gleichgesetzt. Der Slogan klingt dann eher liberal. Der Begriff „rechts“ muss erst von der demokratischen Rechten zurückerobert werden, weil der mit Nazis gleichgesetzt wird.
Ich bin dafür Kernthemen oder eine konkrete Forderung in den Mittelpunkt zu stellen:
- Gegen Islamisierung und Überfremdung.
- Gegen Familiennachzug (Bild einer Frau mit Kopftuch).
- Gegen Moscheen.
- Für deutsches Bevölkerungswachstum. Gegen Islamisierung.
- Gemeinsam gegen Islamisierung (Bild von verschiedenen Europäern mit ihren Flaggen, in der Mitte Deutsche mit ihrer.), etc.
Wichtig ist das die jeweilige Partei ansonsten massenkompatibel ist, also keine grossen Ecken und Kanten hat. So ziemlich jede konkrete Aussage verschreckt einige Wähler.
Letzlich kommt es eh nicht auf die Plakate an, sondern auf die Flugblätter und ob man es schafft rechte und islamkritische Seiten im Internet und andere Medien populärer zu machen.
November 17, 2008 um 09:12
Es gibt nur einen Patrioten in Deutschland der unser Volk an uns binden könnte und das ist General Reinhard Günzel !!!
Diesen Mann müßt ihr ins Boot bekommen, den dieser General steht für Recht und Ordnug und hätte mit Sicherheit viel Ansehen und Respekt in der Bevölkerung. Gerade unter Anhängern von CDU CSU würde er viele auf seine Seite bekomen, und er könnte auch bestimmt die Bewegung einigen.
Was ist schon ein normaler Politiker im Vergleich zu einem gestandenen KSK-General !!!
November 17, 2008 um 09:32
Politischer Propaganda Wahlkampf !!!
Zuerst müßt ihr mal aufhören mit diesem Rechts / Links Denken.
Es gibt hier nur drei Kategorien, und das sind die Deutschen, Antideutschen, Nichtdeutschen.
Wir Patrioten sind ganz klar die DEUTSCHEN…. und die Funktionäre von CDU, CSU, SPD, FDP, PDS, GRÜNE sind die ANTIDEUTSCHEN….. und die Ausländer sind die NICHTDEUTSCHEN….
Zweitens gilt der Wahlkampf nicht nur zu Wahlen, sondern jeden verfluchten Tag unseres Lebens.
Besonders an Schulen müssen wir immer und immer wieder duch Propaganda Aktionen jeglicher Art für Aufmeksamkeit sorgen, damit unsere deutsche Jugend sich endlich national besinnt und in naher Zukunft sich zehntausende junge Deutsche dem Nationalen Widerstand anschließen, um einen Sturm zu entfachen den nichts und niemand mehr aufhalten kann.
Vision,Mission,Revolution…..
November 17, 2008 um 12:03
Genau die Einteilung von Nationaler Patriot nehme ich auch vor: Nur würde ich noch weiter vereinfachen, eben in Deutsche und Volkszersetzer/Antideutsche. Zu letzterem gehören eben alle „Demokraten“ und die Moslems und Neger. Der Rest wird (auch wenn er ausländische Wurzeln haben sollte) unter deutsch subsumiert.
Wenn uns nämlich letzteres gelingt, bricht das ganze Nazi-Geschrei wenigstens für die breite Masse zusammen.
November 17, 2008 um 12:05
Rechte Parteien haben die letzten 20 Jahre mit Schlagworten keine Stimmen geholt und werden es auch die nächsten 20 Jahre nicht. Ich sage es nochmal: man muss in dieser Lage einfach mal einen unkonventionellen Weg gehen und „Gegen den Linksruck der Union“ eindeutig!!! als Protestwahlkampf deklarieren. Und ich sage es offen – die meisten Wähler bzw. jetzt Nichtwähler der CDU interessieren die Inhalte der Republikaner, NPD, DVU oder anderen nicht sonderlich. Wenn man die Wähler aber zu einer Protestwahl animiert, könnte das durchaus die CDU bei ihrem Linksruck stoppen – im besten Fall die Grundlage ( bei guter Führung ) für eine wirklich konservative Partei bilden.
November 17, 2008 um 13:20
@ poller:
Wieder mal gebe ich Dir in den Grundzügen Recht. Sicherlich interessiert die meisten Wähler mehr die Person als das Programm.
Aber wenn Du die CDU ändern willst, dann setzt das voraus, dass da ein Nährboden ist. Und eines kann ich Dir aus meiner langjährigen Arbeit in dieser Partei sagen: Du findest vielleicht noch 1 % nationalkonservatives Potenzial, der Rest wurde verdrängt.
Und die, etwa wie Hendrik Wüst, manchmal die konservativen Töne spielen, haben nicht im Geringsten ein Interesse daran, diese auch wirklich umzusetzen.
Sieh das Beispiel ÖVP. Hat die sich trotz der immensen Konkurrenz durch BZÖ und FPÖ grundlegend geändert, so dass man sie nun statt der rechten Parteien wählen könnte?
Ebenso wird es in Deutschland sein!
November 17, 2008 um 13:47
@ VoxPopuli
Da hast du sicherlich recht. Aber es geht primär darum die enttäuschten Wähler bzw. insbesondere die Nichtwähler zu aktivieren. Und die stammen ja, genau aus dem von dir beschriebenen Gründen, nunmal aus der CDU.
Es reicht ja aus wenn eine konservative Oppositionspartei erst mal im BT sitzt. Wenn sie gut arbeitet könnte das die Basis für eine erfolgreiche Partei sein.
Ich betone hier: es müssen erst die Nichtwähler aktiviert werden. Auf Slogans wie „Gegen Ausländerkriminalität“ springen die nicht an –> siehe Koch. Wenn sie aber ihrer alten Partei einmal zeigen könnten: macht was wir sagen sonst kriegen andere unsere Stimme … könnte motivierend wirken.
Was haben die rechten Parteien zu verlieren? Ein Versuch wäre es wert.
November 17, 2008 um 18:17
Koch hatte das Problem, dass er an der Macht war aber nichts gegen die Probleme in Hessen getan hat, und dann einen Protestwahlkampf führen wollte.
Gegen Ausländerkriminalität würde ich auch nur in den Brennpunkten Wahlkampf machen.