
Dresden 1945 - eine Stadt wie ein Friedhof
Bis zum 14.Februar sind es noch 94 Tage, aber es werden beinahe täglich neue Nachrichten und Berichte zu der Großdemo in Dresden in den Medien gebracht. Zur Demo werden wohl bis zu 10.000 Menschen auf patriotischer Seite erwartet. Die selbsterklärten “Demokraten” rufen zur Gegendemonstration auf, die von der dresdner CDU boykottiert wird. Diese bildet nun ein drittes Lager und versucht die Unterzeichner einer Erklärung der “Antifaschisten” zum Rückzug ihrer Unterschrift zu bewegen.
Die Waffe ihrer Wahl ist eine Briefkampagne. So versucht die Christliche Partei in Dresden die Gegendemonstration zu “hinterwandern”. Zumindest sieht das die “TAZ” so. Der CDU-Stadtanführer Lars Rohwer versucht mit dieser Briefkampagne die mehr oder weniger prominenten Unterstützer der Gegendemo davon zu überzeugen, ihre Unterstützungsunterschrift zurück zu ziehen. Dabei scheint der Christdemokrat sich speziell an die Kirchenfunktionäre zu wenden.
Diese Unterstützung durch diese “Prominente” empfindet Rower als “Einmischung” und “mehr als unglücklich”. In einer Pressemitteilung sieht er in der Gegendemo sehr treffend einen linksradikalen Tarnversuch. Weiterhin sagt er: “Wir brauchen keinen braunen Spuk und keine linken Chaoten aus Deutschland und Europa an diesem Tag”.
Zum Schock der Taz erwähnt Herr Rowher das Gedenken der Patrioten mit keinem Wort. Dahingegen wendet er sich mit folgenden Worten gegen die verharmlosenden Menschenfeinde “Die Bombardierung Dresdens darf nicht als logische Konsequenz der nationalsozialistischen Verbrechen verharmlost werden.” und die Organisatoren des “GehDenken” betreiben laut Rower einen “Protest gegen die Gedenkpolitik der Stadt und gegen das Gedenken der Bürger.”
Doch die kirchlichen Funktionäre scheinen sich den Christdemokraten nicht anzuschließen und bleiben bei den Antideutschen und den standfesten Kommunisten und Atheisten. Die Hamburger Bischöfin Jepsen möchte weiterhin in Dresden reden. Ob ihr eine Linksjugend mit dem Schutzheiligen Karl Marx zuhören will? Der Theologieprofessor Hubert Frankemölle will Protest und Gegenprotest nicht auf eine Stufe gestellt haben. Und ein Linker möchte er auch nicht sein. Ob er weiß, dass er unter Stalin, dessen Anhänger sich unter den Demonstranten befinden werden, im tiefsten Gulag gelandet wäre und wahrscheinlich elendig an Folter und Hunger gestorben wäre?
Lange mussten wir warten, bis wir einen CDU-Pollitiker wieder loben dürfen. So schafft man es gegen linke Instrumentalisierung anzukämpfen. Rohwer scheint sich bewusst geworden zu sein, dass es den Konservativen nur schadet gemeinsam mit Linksfaschisten und Straßenterroristen zu marschieren. Auf der anderen Seite übt er auch keine Kritik an dem wahren Gedenken. Die CDU verfolgt wohl die einzige richtige Politik, denn sie würde aufgrund der darauffolgenden Pressehetze bei der nächsten Wahl kaum eine Stimme erhalten, wenn sie sich dem wahren Gedenken anschließen würde. Man kann nur hoffen, dass die “Sabotage” von Herrn Rohwer ansteckend ist.
Das PFS berichtet ständig aktuell über das Gedenken und die Gegenaktivitäten.12345
November 12, 2008 um 20:32
Ihr werdet beobachtet
November 12, 2008 um 22:09
Hah, ja das wollen wir doch hoffen, lieber goldfuss!
10000 wäre ein wirkliches Signal. Meine Güte, das wäre ein Erfolg. Bei so vielen Teilnehmern könnte es erstmals gelingen eine Großdemo zu veranstalten, bei der die Zahl der Gegendemonstranten überstiegen wird (beinahe wäre es ja auch dieses Jahr schon soweit gewesen). Das wird wie 2008 auch 2009 den Medien sein, passend zum Wahljahr. Jung und alt, Nationale wie Konservative verbunden.
Aus der Verbundenheit in Trauer wird dann hoffentlich bald eine Verbundenheit im Siege.
November 12, 2008 um 22:19
Bei so einem Gezerre wie es auch nun ausgehen mag mit Gedenken und Gegengedenken muß man immer noch die Toten besser gesagt die Ermordeten im Auge behalten.
Das linke Gegengezerre kotzt mich furchtbar an, wie man nur so antideutsch und total irre sein.
HeinrichGoldfuss…. ja wir und andere werden überall beobachtet, deshalb schreiben wir auch ganz brav damit der VS nicht aufkreuzt und ähnlich dem SED-System die Teilnehmer in VS-KZs oder Archipel Gulags unterbringt….
November 12, 2008 um 22:59
@heinrich goldfuss:
Ne, die Vorhänge sind zugezogen.
November 13, 2008 um 17:32
Wahrscheinlich möchte Herr Rohwer und seine CDU der Stadt Dresden nicht das Gleiche zumuten, was Herr Schramma und seine CDU der Stadt Köln angetan haben!
November 13, 2008 um 18:05
Der Herr Schramma sollte sich mehr als nur ein Scheibchen von Herrn Rohwer zumuten. Der Osten ist eben noch nicht so indoktriniert wie der Westen. Deshalb ist sowas dort auch möglich. Der Herr Rohwer hat auch seine echt konservativen Wähler im Auge.
November 14, 2008 um 19:25
Du hast jetzt Redeverbot. – organisator
November 15, 2008 um 14:27
Na endlich, meine HERREN, das Wort Verbot, es klingt sicherlich wie Musik in Ihren Ohren
November 15, 2008 um 15:53
@ heinrich goldfusss
Na ausser “ihr werdet beobachtet” bekommst du doch keine vernünftige Diskussion zustande also was willst du?
Übrigens Zensiert Indymedia weitaus stärker.
P.S: Ist es nicht traurig sich selbst dadurch profilieren zu müssen, indem man Anonym den Netz-Blockwart raushängen lässt?
Du könntest mir Leid tun. Könntest.
November 19, 2008 um 13:47
Die Toten mahnen uns!
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
schließt euch am 14. Februar an und kommt zahlreich nach Dresden. Es liegt an uns, wie viele Teilnehmer in würde der Opfer vom 13./14. und 15. Februar 1945 gedenken.
Nähere Information auf http://www.rene-despang.de oder http://www.jlosachsen.de