FAZ tituliert Michel Friedman faktisch korrekt als “Juden”, worüber sich der Zentralrat der Juden nun schrecklich empört.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ) hat beschlossen, den CDU-Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff, zu begnadigen. Die Präsidentin des Zentralrats, Charlotte Knobloch, sagte der laut “HAZ”-Vorabbericht, Wulff habe bei einer Gedenkstunde der Jüdischen Gemeinde in Hannover am 9. November eingeräumt, mit dieser Wortwahl “die grausamen Pogrome gegen die jüdischen Mitbürger ungewollt relativiert” zu haben. Dafür schäme er sich. Wulff hatte im Zusammenhang mit der massiven Kritik an Managern von “Pogrom-Stimmung” gesprochen – wie einige andere Politiker auch, bei denen der Zentralrat keinen Grund zum Einschreiten gesehen hatte.

Michel Friedman (Jude/CDU)
Doch der Zentralrat wäre nicht der Zentralrat, würde er sich nun nicht ein neues Opfer suchen. Diesmal trifft es die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”, die über den Fall Wulff berichtet hatte – in dem ZdJ nicht genehmer Weise. Wer da nun an Töne denkt, wie sie des öfteren bei uns zu hören sind, der irrt sich. Die Zentralratsjuden stören sich nämlich diesmal ganz einfach an einem Fakt. Doch der Reihe nach: Am Montag beschwerte sich ZdJ-Generalsekretär Kramer beim Deutschen Presserat über die FAZ. Das Blatt habe mit einer Formulierung auf “antisemitische Reflexe” abgezielt, so der Vorwurf.
Was war geschehen? In ihrer Ausgabe vom 8. November hatte die FAZ über den Auftritt des Ministerpräsidenten in einer vom Juden Michel Friedman moderierten Talkshow berichtet, in dessen Verlauf Wulff die “empörenden” Aussagen getätigt hatte. im FAZ-Artikel stand im Zusammenhang mit der späteren Entschuldigung Wulffs:
In der von Michel Friedman, einem Juden, moderierten Talkshow hatte sich Wulff trotz entsprechender Nachfragen nicht von seiner Wortwahl distanziert.
Was faktisch absolut korrekt ist, passt nun aus unerfindlichen Gründen wiederum dem Zentralrat nicht, obwohl Friedman früher selbst beim ZdJ war. Der Satz mit dem Einschub “einem Juden” sei “völlig untragbar”, so Kramer zum Presserat. “Es ist in keiner Weise ersichtlich, in welchem Zusammenhang die Religionszugehörigkeit von Michel Friedman mit seiner Arbeit steht”, meint Kramer – und spielt damit augenscheinlich den Dummen. Schließlich ist es immer wieder der Jude Michel Friedman, der mit seiner arroganten, großkotzigen Art dafür sorgt, dass der ein oder andere Politiker die Fassung verliert und angesichts Friedmans´ Religionszugehörigkeit somit automatisch zum Antisemiten wird. Friedman selbst nannte den Einschub “unentschuldbar”. Wissenswert ist übrigens, dass Friedman selbst CDU-Mitglied ist sowie vor einiger Zeit wegen Kokainkonsums und Vergnügung mit osteuropäischen Zwangsprostituierten in die Schlagzeilen geriet. FAZ-Redakteur Carsten Knop bedauerte inzwischen die Formulierung. Es handele sich um eine “unglückliche Wortwahl in einem Stück über eine unglückliche Wortwahl”, so der Medienmensch unterwürfigst und sicherlich im Wissen, was ihm blühen würde, wenn er diesen Satz nicht von sich gegeben hätte.
November 11, 2008 um 21:51
Über Paolo Pinkel hier zu diskuttieren würde andere “Strafbestände” hervorrufen und P.P. ist dabei dann fein raus, wie alle Juden in der OMF, immer als moralische Instanz. Hoffentlich bieten sich demnächst nur noch Muslime usw. für Diskussionen bei M.F. an…..
November 11, 2008 um 22:01
… und sicherlich im Wissen, was im blühen würde, wenn er diesen Satz nicht von sich gegeben hätte.
Aber ganz sicher.
November 13, 2008 um 10:48
Michel Friedman alias Paolo Pinkel ist doch so ein richtig toller bundesrepublikanischer Schmierenkomödiant. Da sind seine polnisch-jüdischen Wurzeln, die Eltern wurden von Oskar Schindler, der Romanfigur des Australiers Thomas Keneally, vor den Nazis gerettet und lebten dann glücklich in Paris und hatten ein Pelzgeschäft. Der Laden muß so sagenhaft floriert haben, daß ihnen nichts anderer übrig blieb, als nach Frankfurt am Main – im Lande der Täter – überzusiedeln. Dann gings dann aufwärts mit Klein-Michel: gleich Schulsprecher, abgebrochenes Medizinstudium, Doktor der Jureprudenz bis hin zur Obersten Moralischen Instanz der Vollverblödeten der Republik.
Was für ein Eulenspiegel!
November 13, 2008 um 18:03
Wenn’s mir mal zu bunt wird, werde ich auch zum Judentum konvertieren, so wie Stefan Kramer oder wie der heißt. Und dann mache ich allen Leuten, die mir nicht passen, ordentlich Licht ans Fahrrad!
Hei, werden die Gutmenschen lustig springen, sag ich euch.
Und schaut mal dem Herrn Friedman, wenn er so spricht, tief in die Augen. Geht nicht so richtig? Wenn ich ihn so sehe und höre, bin ich mir nicht ganz sicher, ob der nicht schon wieder mal was genommen hat?!