Bundestagswahl: „Sonstige“ zwischen vier und sechs Prozent

By organisator

Drei neue Umfragen im November ermitteln relativ hohe Unterstützung für Parteien außerhalb des etablierten Spektrums.

Drei neue Umfragen zur nächsten Bundestagswahl am 27.09.2009 sehen für die „Sonstigen“ relativ große Stimmanteile. Das Wahlforschungsinstitut Forsa errechnete am vierten dieses Monats sechs Prozent für die Sonstigen; Infratest-dimap machte am sechsten November vier Prozent für das Parteienspektrum jenseits von Linken, SPD, Grünen, FDP und CDU aus und einen Tag später prophezeite die Forschungsgruppe Wahlen fünf Prozentpunkte.

Dass das für rechte Parteien noch nicht viel bedeuten muss, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse der Wahl 2005. Damals kamen „Sonstige“ auf vier Prozent, von denen die NPD als stärkste rechte Kraft lediglich 1,6 Prozent abbekam. Trotzdem zeigen die Umfragen, dass offenbar immer mehr – wenn auch nicht viele – aktive (!) Wähler vom Einheitsbrei dieser Tage genug haben.

12 Antworten zu „Bundestagswahl: „Sonstige“ zwischen vier und sechs Prozent“

  1. Meckerer sagt:

    Hätten wir keine Scheindemokratie und echte Meinungsfreiheit statt linke Müllpresse und Medien, dann wäre wir schon auf dem richtigen Weg, wie die Ostmark auch.
    Da redet keiner mehr vom Rechtsruck und Nazis usw. Die Wähler haben gesprochen bei der Wahl und das war gut so.
    Nur der BRD unterstelle ich allerdings das Wahlen würden sie rechtslastig ausfallen, die Ergebnisse prompt gefälscht würden. Das muss auch die UN zum beobachten kommen.

  2. Bürger Frankens sagt:

    Wenn man bedenkt, daß bei den Umfragen angeblich sich nicht alle „rechten“ Wähler zu den Parteien NPD,DVU u.ä. bekennen, sind 5 % in der Tat nicht schlecht, auch wenn man da natürlich die ÖDP und diverse Klein- und Kleinstgruppen – auch Linke – noch abziehen muß. Umso enttäuschender ist dann, wenn dann trotz Wahlkampfaufwand dann bei den Wahlen auch nicht mehr heraus kommen wie 4-5 % „Sonstige“. Vielleicht sollten sich die „Entscheider“ in den jeweiligen Parteigremien mal überlegen, an was das liegt, und ob man vielleicht die falschen Themenschwerpunkte oder auch die falschen Aktionsschwerpunkte gesetzt hat. Noch ist ja Zeit für ein anderes u. neues Wahlkampfkonzept. Vielleicht ist da ein Blick über die BRD-Grenzen hinaus lehrreich.

  3. HalloLeute sagt:

    Also, wenn man den Umfragen glauben darf, sind die Chancen der Deutschen nicht sehr hoch. Dabei würden schon 3 Deutsche Abgeordnete im Bundestag das OMF-System zerbrechen können, sag’ ich einfach mal so. Wenn es doch nur gelingen könnte, diesen „parlamentarischen Arm“ der Deutschen zu schaffen und wenigstens 3 Deutsche Abgeordnete zu haben, welche die Interessen von uns Rest-Deutschen vertreten. Damit könnte der endgültigen Vernichtung des Deutschen Volkes und dem Seelenmord an den Deutschen noch Einhalt geboten werden.
    Ja, wir könnten dann diesen Prozeß sogar umkehren und wie Phönix aus der Asche neu als Deutsche (wieder-)geboren werden. Denn wir sind die Widder, die Wiedar-Geborenen, der Aries der Bibel, das Lamm Gottes. Und es liegt an uns, das zu werden, was wir vor Gott schon sind. Das ist die Aufgabe unserer Individuierung, in der wir uns bewähren oder scheitern! Jeder Einzelne von uns! Das ist Gottes Wille für uns. Und genau deshalb kann es uns auch gelingen. Denn Gott ist mit uns! Mit den Auserwählten ist nur der Teufel!

  4. organisator sagt:

    @Bürger Frankens

    „…auch wenn man da natürlich die ÖDP und diverse Klein- und Kleinstgruppen – auch Linke – noch abziehen muß.“

    Die Linke (SED) ist nicht bei den „Sonstigen“ enthalten. Aber ich vermute, dass das „L“ eher ein „l“ werden sollte, daher erübrigt sich mein Hinweis dann.

  5. derernst sagt:

    Vor der BTW 2005 lagen die Sonstigen bei 2-3% in den Umfragen. Also sind 4-6% in Wahrheit bis zu 10%!

  6. Meckerer sagt:

    Es muß den dt. Wählern der so tollen Gutmenschenparteien plus Nichtwähler noch viel viel schlechter gehen und regelrecht mit antideutschen Zwängen eingedeckt werden plus Islam und noch mehr Umerziehung als Strafe für die berühmten 12 Jahre NS, erst dann wenn die meisten die Nase wirklich im Dreck haben und es zu spät ist, erst dann kapieren diese Gutmenschenwähler.
    Wir können nur hoffen das mal wenigsten eine richtige und rechte Partei wirklich Fuß fasst bei den BTW. Leider haben viele Wähler Angst als Nazi verschrieen zu werden. Aber Hoffnung macht mir einfach Österreich die es geschafft haben mit FPÖ und BZÖ mal eine Schneise in dieses verkrustete Wahllager Grüne, SPÖ und ÖVP zu schneiden.
    Es ist immer noch so, das Volk bestimmt, nicht ein paar unwichtige Schmarotzer die sich aus irgendwelchen Gründen für Islamierung und Migration in die Sozialsysteme aus billigen Gründen entschieden haben.
    So muß es bei uns noch kommen. Volk wach und steh auf.

  7. organisator sagt:

    @Meckerer

    Ich denke im Gegensatz zu vielen anderen Rechten nicht, dass wir erst sowas wie einen Weltuntergang brauchen, um stark zu werden. Es liegt alles in unserer Hand: Der Aufbau von Gegenöffentlichkeit, der Aufbau einer wählbaren Partei etc. pp..

    In Österreich oder Italien stand ja auch nicht der Untergang bevor, und trotzdem haben es die Rechten zu beeindruckenden Erfolgen gebracht.

    Alles eine Frage der Vermarktung.

  8. prausnitzer sagt:

    Das bundesrepublikanische Wahlsystem an sich läßt unerwünschte Änderungen der parlamentarischen Mehrheitsverhältnisse und in diesem Fall explizit der Oppositionsverhältnisse nicht erwarten. Da gebe man sich keinen Hoffnungen hin.

    Dann kommt noch etwas anderes. Laut BRD-Presse haben die USA einen“Präsidenten der Herzen“ gewählt. Diese semantische Verklärung kommt nicht von ungefähr. Die Welt steht vor möglicherweise umwälzenden Problemen. Nun soll aber ja keiner auf die Idee kommen, daß jeder Einzelne als Wähler oder Parlementarier sich ein Mitspracherecht bei der Problembewältigung erwirken kann. Nein, denn man hat jetzt einen „Präsidenten der Herzen“, einen Weltübervater, die Personifikation des Guten und Weisen.
    Die Begeisterung bei den Deutschen – und vielen anderen Völkern – für den neuen US-Präsidenten ist so groß, daß diese ganz vergessen zu scheinen, daß sie ihn weder gewählt haben, noch daß er nicht ihr Präsident ist.
    Wofür also eine starke Opposition wählen, wenn man einen Überpräsidenten hat, der global alles richten wird?

    Das ist das Kalkül, weshalb die deutschen Medien – und die anderer westlicher Staaten – so sehr auf Obama setzen ließen. Mit ihm dürfen die Völker ihren eigenen Willen an der Garderobe des Welttheaters abgeben und sich im Parkett, auf den Rängen und in den Logen aufs Applaudieren beschränken.

  9. kranz sagt:

    Umfragen sollte man nicht zu ernst nehmen. Ausserdem ist der Wahltag noch relativ weit entfernt. Und was sind schon 4 – 6 % für alle „Sonstigen“ ? Damit ist wirklich kein Staat zu machen.

  10. ProRatio81 sagt:

    Wer gibt denn bei einer Umfrage schon offen zu, mit dem Gedanken zu spielen, sein Kreuz rechts von der Union zu machen? Vielleicht wird die Aktion mitgefilmt und ein paar Tage später sieht man sich dann bei YouTube oder sonstwo im Netz, mit allen Konsequenzen für das Berufs und Privatleben. Also ich wäre dafür (momentan) zu feige, bewundere aber alle Menschen die offen zu ihrer Überzeugung stehen. Es gibt ein paar Leute in meinem Bekanntenkreis, mit denen ich offen über Politik rede, in den meißten Fällen ist es mir den Stress nicht Wert, und ich sage dann einfach, dass die Union eine ganz ordentliche Politik macht.

  11. Meckerer sagt:

    Mein lieber Organisator

    danke, aber genau da hapert es ja mit der Vermarktung. In diesem linken Medien-Presse-Müll kann kein Rechter eine Anzeige schalten oder einen Bericht bringen oder im TV reden, weil sofort alles abgewürgt wurde.
    Wir erinnern uns an die DDR1, wir sind DDR2 in dem linker Müll und Kommunisten und SED und Rote regieren und allein bestimmen was in den Medien kommt, das noch die USA Medienhohheit und andere Hoheit über der OMF haben sei am Rande erwähnt und die C-Parteien sind links und die kann man echt vergessen, die gehören ebenso zu linken Müll wie die Grünen und Gelben auch.

  12. VoxPopuli sagt:

    Ich sage es ja: Lasst uns 2009 ganz klar auf eine Karte setzen. Wenn sich alle Rechten einigen, dann kann eine rechte Partei in den Reichstag einziehen. Momentan kommt da nur eine Partei in BEtracht…

    Die Zeiten ändern sich. Die Menschen haben immer weniger Geld und sehen aber zugleich die enorme Dekadenz der Bonzen. Nicht für jeden ist die Linke ein Angebot.

    Stellen wir sicher, dass es auf der Rechte auch eines gibt!

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