Droht Deutschland neben der Islamisierung jetzt auch noch eine “Polnisierung”? Überlegungen der polnischen Parteien lassen darauf schließen.
Nachdem die polnische Regierungspartei Platforma Obywatelska (PO), welche zusammen mit der CDU/CSU in der EVP/ED-Fraktion in Brüssel sitzt, bereits einen Ableger in Mecklenburg-Vorpommern gegründet hat, ziehen nun auch andere nach. Wie die Junge Freiheit berichtet, plant nun auch die postkummunistische Bündnis der Demokratischen Linken (SLD) die Gründung eines Parteiablegers in Deutschland.
Auch das postkommunistische Bündnis der Demokratischen Linken (SLD) denkt laut Gazeta wyborcza darüber nach, in Deutschland zu agieren. „Wir sollten da sein, wo die Polen Zentren haben“, zitierte das Blatt einen hohen SLD-Funktionär.
Was sich wie ein schlechter Scherz (”wer soll denn die wählen”) anhört hat handfeste Motive.
Seit dem Beitritt der Republik Polen zur Europäischen Union siedeln sich immer mehr polnische Pendler, vor allem aus Stettin, in den nordöstlichen deutschen Grenzregionen an – der niedrigen Immobilienpreise wegen. Die Nachfrage nach preiswerten Häusern und Wohnungen in der unter Wegzug von Einheimischen leidenden Region steigerte sich nach Wegfall der Kontrollen an der Oder-Neiße-Grenze infolge des Beitritts Polens zum Schengener Abkommen. Mittlerweile sollen im Kreis Uecker-Randow bereits über 900 Polen wohnen. Ihr Siedlungsschwerpunkt Löcknitz hat mehr als 200 polnische Einwohner, es gibt ein deutsch-polnisches Europa-Gymnasium und nach Angaben der Gazeta wyborcza 24 von Polen gegründete Betriebe.
Teilweise sollen bereits 10% der Bevölkerung polnischer Abstammung sein. Durch das kommunale Wahlrecht für EU-Bürger sind sie alle stimmberechtigt.
Doch da die Mitteldeutschen nicht gerade für Multi-Kulti/Pol-Cor bekannt sind, läuft der CDU auch schon der Arsch auf Grundeis:
Im Juni hatte es erste Gespräche zwischen der Kreisleitung der PO und der mecklenburgischen CDU gegeben. „Die CDU-Vertreter schlugen vor, daß unsere Mitglieder auf ihrer Liste antreten könnten“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Stettiner PO, Michał Łuczak. „Sie meinten, daß ein eigener Wahlantritt die nationalistische NPD stärken könnte.“
Dies kann nicht nur die Folge sein, dies wird die Folge sein. Denn noch das dieses Land Deutschland! Wobei wir nichts gegen einen Ableger der “PiS” hätten, wenn diese ihre antideutschen Positionen revidieren würde. Möglicherweise könnten wir uns auch mit der “Liga polnischer Familien” anfreunden.
November 5, 2008 um 17:44
Wird immer besser, das der Ausverkauf der OMF-BRD und ihr eigenes Versagen seit 60 Jahren.
November 5, 2008 um 18:54
Es geht halt darum, einen Vielvölkerstaat zu schaffen, der dann an den ethnischen Sollbruchstellen zerbricht. Das ist dann gleichsam die “Endlösung” der Deutschen Frage.
Deshalb spricht man auch offiziell (und in allen Medien) nur noch von “Bevölkerung” und nicht mehr von “Volk”. In “Bevölkerung” steht Volk im Plural. Der Begriff präsupponiert also eine Vielzahl von Völkern, die ein bestimmtes Gebiet eben “bevölkern”. So gewöhnt man den Michel langsam daran, daß das Deutsche Volk nur eines unter vielen “in Deutschland” ist.
Es ist wie mit dem Frosch und dem heißen Wasser: Wenn man es langsam erhitzt, bemerkt es der Frosch nicht und kommt darin um, ohne hinauszuspringen.
November 6, 2008 um 00:27
Vielleicht sollte man die polnischen Verbände mal ganz politisch Unkorrekt daran erinnern,wie es ist,wenn sich ein anderer Staat im Land breitmacht?
Liebe Polen und andere forderer-Nationen,bringt uns Deutsche nicht zum laufen,wir könnten uns vielleicht doch noch überlegen,den Rasen zu betreten,das hattet ihr schonmal und das wollt ihr nicht wirklich nochmal mitmachen.Wir übrigens auch nicht,aber wenn uns nichts anderes übrigbleibt….
Das Ende des Satzes lass ich lieber offen.
November 6, 2008 um 10:48
Die Götter Churchill und Stalin hatten 1944 in Jalta mit drei Streichhölzern auf einer Deutschlandkarte die “polnische Westgrenze” markiert. Nachdem in den fünfziger und sechziger Jahren den Deutschen vom BRD-Regime stets über einen angeblichen alliierten Vorbehalt bezüglich dieser “Westgrenze” vorgelogen wurde, und dies – vielleicht erinnern sich einige Leser noch daran – in deutschen Kartenwerken mit der Floskel “z. Zt. unter polnischer Verwaltung” zum Ausdruck kam, wurde diese Demarkationslinie mit den Ostverträgen dann zur “endgültigen” Westgrenze Polens erhoben. “Endgültig” wurde im öffentlichen Bewußsein schnell in “sakrosankt” umgedeutet. Und – wie von den Deutschen nicht anders zu erwarten – praktisch auch vorbehaltlos akzeptiert.
Aber “endgültige” Grenzen kennt die Geschichte nicht. Seit 1945 haben sich z. B. die Grenzen der USA, Rußlands (Sowjetunion), Frankreichs und vieler anderer Länder geändert. Mit der Abwicklung Restdeutschlands einhergehend, wird auch sicherlich Polen weitere territorale Interessen anmelden. Forderungen auf das ganze Pommern oder das ganze Schlesien wären denkbar; vielleicht sogar auf das ganze Brandenburg. Und gab es nicht einmal eine sächsisch-polnische Personalunion, aus der man Ansprüche ableiten könnte?
Die Deutschen sind wieder einmal die Dummen. Vorauseilender Gehorsam, devotes Entgegenkommen – alles wird sich für sie auszahlen.
November 6, 2008 um 15:40
@ prausnitzer: “… wurde diese Demarkationslinie mit den Ostverträgen dann zur “endgültigen” Westgrenze Polens erhoben.”
Das war ein böser, übelster Trick. Kohl & Co. wußten sehr wohl, daß sie völkerrechtlich nicht legitimiert sind, über Territorium des Deutschen Reiches zu verfügen, Teile davon an andere Nationen rechtsgültig abzutreten.
Was hat man also schlau gemacht? Man hat einfach ein Dokument bestätigt, das auf ein Dokument verweist, das auf ein Dokument verweist, das auf ein Dokument verweist und so immer fort. Aber nicht ad infinitum! Irgendwann bricht der schier endlose Regreß ab und verweist… ja, wohin denn? Ins Leere! Nichts, nada, nihil, null… Da ist nichts!!! Es gibt kein Dokument, das eine völkerrechtlich wirksame Abtretung der in Rede stehenden Gebiete an Polen (und Rußland) beinhaltet.
Und die Polen wissen das ebenso genau und gut, wie unsere Politische Klasse. Deshalb gibt es immer diese hysterische Aufregung, wenn da was diskutiert wird. Man befürchtet, daß das “Betriebsgeheimnis” bekannt werden könnte.
November 6, 2008 um 16:50
@ HalloLeute
Die völkerrechtliche Fragwürdigkeit der Deutschlandverträge, der Ostverträge und der Zweiplusvier-Verbeinbarungen wäre bei ernsthaften Friedensverhandlungen zu einer gesamteuropäischen Friedensordnung tatsächlich ein gutes Faustpfand für eine deutsche Diplomatie. Und hier gibt es wirklich eine klitzekleine Hoffnung. Das Chaos, daß die “Großen Vier” in Europa hinterlassen haben, beginnt sich verhängnisvoll für die ehemaligen Sieger wie für die Besiegten und auch die Neutralen auszuwirken. Ganz Europa sitzt in einem sinkenden Boot. In England ist die Islamisierung noch viel weiter fortgeschritten als bei uns. Das ganze Land macht einen tristen und heruntergekommenen Eindruck. Das heutige Rußland ist kleiner als nach dem Frieden von Brest-Litowsk 1918; und wie zum Hohn, darf es als Eroberung des Zweiten Weltkriegs winzige 20.000 qkm des nördlichen Ostpreußen und ein paar japanische Inseln im Pazifik behalten. Es gibt wirklich kein Land in Europa, das irgendeinen Vorteil aus diesem Nachkriegschaos, das viel zu lange schon anhält, gezogen hat. Hoffen wir,
daß die Völker Europas das schnell begreifen, wirklichen Frieden schaffen und nur so die Herausforderungen, die sich abzeichnen, meistern können.
November 7, 2008 um 16:29
Wenn ich mir die Kommentare so anschaut*, so könnte man denken, das der typische feige, deutsche Wehrmachts-Soldat, der nur im Schutze von Bunker und mit MG mit Stahlhelm mit technischer Waffen-Überlegenheit aber wehrlose zivilisten ermorden kann und dabei seinen Orgasmus bekommt* im Osten der Republik ein deutscher Idol ist. Peinlich, peinlich.
*Und du willst Deutscher sein…?
**Du hast dich noch nicht wirklich mit deutscher Militärgeschichte befasst, oder? – organisator
November 7, 2008 um 17:09
Sorry, aber ich will nicht Deutscher sein. Deutscher wird man geboren und nicht gemacht oder erzogen. Das müsstest du als Patriot eigentlich wissen.
November 7, 2008 um 17:14
@ Deutscher Schlesier aka Schlesier
Troll dich, Troll!
November 7, 2008 um 17:14
Achja, noch etwas: In der Republik Polen gibt es im Parlament 2 ständige Vertreter der deuschen Minderheit. Diese sind durch die polnische Verfassung als Minimum garantiert. Und das bei grade ca. 200 Tausens bekennenden Deutschen in Polen.
Wo gibt es sowas ähnliches in der BRD?
November 7, 2008 um 17:19
Schlesier sagt November 7, 2008 um 5:14 Uhr nachmittags: “Achja, noch etwas: In der Republik Polen gibt es im Parlament 2 ständige Vertreter der deuschen Minderheit. Diese sind durch die polnische Verfassung als Minimum garantiert. Und das bei grade ca. 200 Tausens bekennenden Deutschen in Polen.
Wo gibt es sowas ähnliches in der BRD?”
Das ist ein absichtlicher Kategorienfehler, Sie unredlicher Diskutant!
Wo hätten denn die Deutschen eine andere Nation vertrieben, deren Territorium bestetzt und müßten daher der verbliebenen MInderheit Rechte einräumen?
November 7, 2008 um 17:24
Nicht alle wurden vertrieben wie es hie und da dargestellt wird. Die meisten sind von alleine abgehauen. Aus Angst for (verständlicher) Rache.
November 7, 2008 um 18:38
Keine europäische Hochzivilisation äußert Verständnis für Rache. Rache gilt als “niedriger Beweggrund”.
“Nichts ist so häßlich wie die Rache;
Großmütig, menschlich, gütig sein
Und ohne Eigennutz verzeihn
Ist nur der großen Seelen Sache.
Wer dieses nicht erkennen kann,
Den seh’ man mit Verachtung an!”
(Gottlieb Stephanie in seinem Libretto zu Mozarts Oper “Die Entfühung aus dem Sereil”)
November 7, 2008 um 20:30
@ Schlesier:
In der BRD gibt es sogar die wahrhaft mächtigen, die nur 100 000 vertreten und lächerliche ständige Vertreter gar nicht brauchen. Diesmal hat es Wullf erwischt, mehr brauche ich dazu nicht zu sagen…
November 11, 2008 um 06:18
Die Geschichte zeigt, dass falsch verstandener Patriotismus zu mehr Leid für Deutsche führt. Zu mehr Bomben, mehr Zerstörung, weltweiten Boykotts deutscher Waren und mehr Landverlust in letzter Konsequenz. Denn keine Weltmacht wird es noch einmal erlauben, dass ne Handvoll frustrierter, arbeitsloser s.g. “Deutscher Patrioten” (eigentlich sind viele hier gar keine Patrioten sondern Chauvinisten, s. Duden, wer das nicht auseinanderhalten kann) wieder Unschuldigen schaden. Denn während der Patriotismus woanders blühlt, geht hierzulande eine unheimliche Selbstzerstörungswut von Artefakten wie NPD, DVU oder Kameradschaften aus.
Als Deutscher sollte man es sich genau überlegen was man noch so anstellt in der Weltgeschichte, das Ergebnis könnte sonst für alle sehr übel sein.
November 11, 2008 um 06:28
@ Schlesier-Fake: “Die Geschichte zeigt, dass falsch verstandener Patriotismus zu mehr Leid für Deutsche führt.”
Die Geschichte zeigt, dass ein Volk, das als Nation in den Besitz eines Staates gelangt ist, diesen verliert, wenn es sich als Nation aufgibt.
November 11, 2008 um 08:26
Es nicht der Staat, der das höchste Gut darstellt, nach dem man strebt, sondern das persönliche Glück und Zufriedenheit. Und diese sind weltweit
universell und für alle Menschen gültig. Es gibt unzählige Beispiele wo Menschen verschiedenster Herkunft friedlich leben oder gelebt haben. So auch in Schlesien vor dem Krieg. Wäre da nicht die hasserfüllte NATIONALE Politik aus Warschau und Berlin, dann hätten die Schlesier weiterhin mit Deutschen, Juden und Polen friedlich leben können. Jetzt leben in Schlesien vor allem Ost-Polen, die dorthin mit Zwang nach dem Krieg deportiert wurden. Den NATIONALISTEN sei gedankt!