[Folgender Beitrag aus dem NPD-Umfeld beschäftigt sich mit dem Antritt von DVU und Republikanern zur Europawahl. Die NPD lässt aufgrund des Deutschlandpaktes der DVU den Vorzug, was aber Probleme ergibt, da am selben Tag auch vielerorts Kommunalwahlen stattfinden. Somit werden Kräfte verschlissen, welche man durch einen DVU-Verzicht bündeln könnte. Gleichzeitig wäre die Wahl eine Chance, sich im Hinblick auf die wenige Monate später stattfindenen Bundestagswahlen dem Wähler zu präsentieren. Der Text muss nicht die Meinung des PFS wiedergeben und ist nur zur Kenntnisnahme gedacht.]
“Im Rahmen des im Herbst 2004 verkündeten Deutschlandpaktes wurden zwischen NPD und DVU alsbald weitere Wahlabsprachen getroffen: u.a. sollte zu den damals jeweils für Ende September 2006 und 2010 angesetzten Bundestagswahlen die NPD und zu der am 7. Juni 2009 stattfindenden Europawahl die DVU antreten, um auf diese Weise ein fruchtloses Kon-kurrieren um mehr oder weniger dasselbe Wählerpotential zu vermeiden. Nach damaliger Lage der Dinge erschien es durchaus im Bereich des Möglichen, daß sich die Republikaner entweder dem Deutschlandpakt anschließen werden oder aber daß sie bis zu den letzten beiden Wahlterminen aufgerieben sein würden.
Es haben sich nun in den vergangenen vier Jahren die Rahmenbedingungen in einer Art und Weise geändert, daß ein stures Festhalten an den einmal getroffenen Absprachen für die NPD einschneidende, ja geradezu existenzgefährdende Nachteile zur Folge haben würde.
Die erste Änderung der Rahmenbedingungen trat ein mit der vorgezogenen Bundestagswahl im September 2005. Auf diese Weise ist die Europawahl 2009 zum Vorwahlkampf für die nun nur knapp vier Monate später stattfindende Bundestagswahl aber auch für die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland geworden. Es ist somit eine gänzlich neue Lage entstanden, die 2004 so nicht vorhergesehen werden konnte. Diese neue Lage erfordert zwingend eine Neubewertung der mit der DVU getroffenen Wahlabsprachen. Denn sollte es bei der bisherigen Absprache bleiben, dann bedeutet dies letztendlich, daß die NPD an der ersten Hälfte des Bundestagswahlkampfes nicht teilnehmen kann bzw. nicht teilnehmen darf. Wir müßten also – bildlich gesprochen – halbseitig gelähmt in den Bundestagswahlkampf ziehen!
Zwei weitere, mittlerweile unverrückbar feststehende Tatsachen werden die 2004 in den Deutschlandpakt gesetzten Hoffnungen im nächsten Jahr nicht aufgehen lassen:
1. Der DVU ist es seit ihrem Wiedereinzug in den brandenburgischen Landtag im September 2004 bei keiner einzigen Wahl gelungen ein überzeugendes Ergebnis vorzulegen. Auch nicht bei der Landtagswahl in Hamburg, wo angeblich in sinnvollem Umfang Geld investiert wurde. Trotzdem es die DVU zweimal in Folge geschafft hat in den brandenburgischen Landtag einzuziehen, ist sie von den z. Zt. drei relevanten nationalen Wahlparteien diejenige mit dem geringsten Bekanntheitsgrad und den – von Brandenburg abgesehen – per Saldo schlechtesten Wahlergebnissen.
2. Die Republikaner sind dem Deutschlandpakt weder beigetreten, noch konnten sie aufgerie-ben werden. Vielmehr sind sie seit dem Abschluß des Deutschlandpaktes aus vier relevanten Landtagswahlen als stärkste nationale Wahlpartei hervorgegangen, nämlich in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern.
Es muß deshalb unbedingt davon ausgegangen werden, daß die DVU bei der Europawahl nicht in der Lage sein wird die Republikaner abzuhängen, und zwar auch dann nicht wenn die DVU wider Erwarten in größerem Umfang investieren sollte. Mit Geld allein läßt sich kurzfristig der deutlich höhere Bekanntheitsgrad der Republikaner einfach nicht ausgleichen.
Das immer wieder vorgebrachte Argument, daß die nationalen Wähler ein Zusammengehen der nationalen Kräfte wünschen und deshalb den Deutschlandpakt honorieren werden, gilt allenfalls für die „Szenewähler“, also jene kleine Minderheit des nationalen Wahlvolkes, die in einem engeren Kontakt mit den genannten Parteien steht, sei es als Mitglieder und Interessenten, als Leser nationaler Periodika oder einfach als überdurchschnittlich politisch interessierte Menschen. Die übergroße und damit entscheidende Mehrheit der nationalen Wählerschaft weiß nichts von einem Deutschlandpakt und wird auch bis zu den fraglichen Wahlen nichts weiter davon erfahren. Es müßten sich schon die Systemmedien zu einer entsprechenden Aufklärungskampagne entschließen. Dies wird aber wohl kaum eintreten.
Der nationale Durchschnittswähler wird bei der Europawahl, falls er sich denn zum Urnengang entschließt, eine von den zur Wahl stehenden nationalen Formationen wählen. Für die NPD bedeutet dies: Wenn die NPD auf dem Stimmzettel steht, kann der nationale Wähler sie wählen oder auch nicht wählen. Steht sie aber nicht auf dem Stimmzettel, dann kann er sie selbstredend nur nicht wählen. Zu glauben, daß der potentielle NPD-Wähler nun diejenige Partei wählen wird, die eine nicht zur Wahl antretende NPD empfiehlt, nämlich die DVU, ist mehr als einfältig, denn der potentielle NPD-Wähler weiß von dieser Empfehlung nichts und wird von ihr in der Mehrheit der Fälle auch nichts erfahren. Er wird sich also in der Regel eigenständig diejenige nationale Partei aussuchen, deren Wahlaussichten er am positivsten beurteilt. Es wird dies diejenige Partei sein, die den größeren Bekanntheitsgrad hat, also in den allermeisten Fällen die Republikaner. Dies gilt selbst für jene Landstriche aus denen diese bereits verdrängt wurden. Denn verdrängt wurden sie ja von der nicht antretenden NPD und nicht von der antretenden DVU. — Es kann also zweifelsfrei davon ausgegangen werden, daß auf nationaler Seite die Republikaner und nicht die DVU von dem zu erwartenden großen Protestpotential bei der Europawahl profitieren werden.
Welche Folgen würde dies für die NPD im Hinblick auf die drei Monate später stattfindenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland sowie bei der darauffolgenden Bun-destagswahl haben? — Gewiß wird ein Teil derjenigen Wähler, die bei der Europawahl mangels Alternative Republikaner gewählt haben, wieder zu uns zurückkehren. Ebenso gewiß wird aber auch ein Teil es erst einmal weiter mit den Republikanern versuchen. Es kann dies ohne weiteres der wahlentscheidende Teil sein! In Westdeutschland, wo die Masse der deutschen Wähler lebt, hätten wir sie dann zudem wieder auf nicht absehbare Zeit bei allen Wah-len als lästige Konkurrenz am Hals.
Ein stures Festhalten an den einmal getroffenen Wahlabsprachen trotz gänzlich veränderter Rahmenbedingungen kann uns – zusammen mit den Verfolgungsmaßnahmen des Staatsapparates – durchaus in eine existenzbedrohende Situation bringen. Das Bündnis mit der DVU ist aber kein Selbstzweck, sondern muß als zeit- und zweckbedingtes Abkommen betrachtet wer-den, mit dem das Ziel verfolgt wird, die eigene Partei vorwärts zu bringen. Wie man es auch dreht und wendet, es bleibt nur eine einzige gangbare Lösung: Die NPD muß unter ihrem ei-genen Namen an der Europawahl teilnehmen, und zwar auch dann, wenn die DVU in Folge den Deutschlandpakt kündigen sollte. Unser ureigenstes Lebensinteresse läßt einfach keine andere Entscheidung zu. Es wäre dies aber, bei Licht betrachtet, auch für die DVU, zumindest für deren brandenburgischen Landesverband, ebenfalls die beste Lösung. Denn eine bei der Europawahl von den Republikanern auf Bundesebene abgehängte DVU bedeutet auch das Aus für die DVU-Fraktion in Potsdam. Eine bei der Europawahl erfolgreiche NPD hingegen, die mit ihrem Erfolg die Republikaner in Schach hält, würde bei einem Fortbestehen der Wahlabsprachen auf Landesebene einen erneuten Einzug der DVU in den brandenburgischen Landtag in den Bereich des Möglichen rücken.
Man kann der DVU, um ihr den Verzicht auf die ursprünglich einmal zugesagte Teilnahme an der Europawahl leichter zu machen, ohne weiteres alle Listenplätze zugestehen, die von den ersten 5 Prozent abgedeckt sind. Denn es geht für die NPD bei dieser Wahl nicht um Mandate in Straßburg, die aller Voraussicht nach ohnehin nicht anfallen werden, sondern um die Wahlergebnisse der nachfolgenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland sowie um die der Bundestagswahl. Und es geht darum, ob die Republikaner ein lästiges Ärgernis bleiben oder ob sie sich durch unsere Fehlentscheidung über Nacht wieder zur dauerhaften Existenzbedrohung auswachsen können. In diesem Sinne sind auch Befürchtungen grundlos, die DVU könnte bei einem Wahlantritt der NPD zur Europawahl einen Rachefeldzug bei der sächsischen Landtagswahl inszenieren. Einen Wahlantritt der DVU in Sachsen, sollte er sich denn wirklich nicht verhindern lassen, brauchen wir nicht zu fürchten. Das haben erst kürzlich wieder die Kommunalwahlen in Brandenburg gezeigt. Gefährlich werden können uns lediglich die Republikaner, die aber ohnehin antreten werden. Es liegt jedoch ganz in unserer Hand, ob sie drei Monate zuvor als strahlende Sieger oder weit abgeschlagen aus der Europawahl hervorgehen!
Immer wieder taucht das Argument auf, daß eine Teilnahme der NPD an der Europawahl zwar durchaus wünschenswert wäre, jedoch leider einfach nicht finanzierbar sei. — Die Europa-wahl aber finanziert sich für uns durch die Teilnahme an ihr selbst, da wir dann die bereits erhaltenen Vorauszahlungen aus der staatlichen Parteienfinanzierung nicht zurückzahlen müssen. Es handelt sich hierbei immerhin um rund 300.000 Euro! Da es sich, wie bereits dargelegt, bei der Europawahl lediglich um einen Vorwahlkampf für die Bundestagswahl sowie auch für die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland handelt, können wir uns bei diesen Folgewahlen die Kosten der Europawahl wenigstens zum Teil zügig wieder zurückholen.
Gewiß müssen die Ausgaben für die Europawahl auch tatsächlich bewegt werden, während sich im Fall einer Nichtteilnahme für die dann fällige Rückzahlung der Vorauszahlungen wohl ein Verrechnungsmodell finden lassen würde. Was wir jedoch auf diese Weise vermeintlich einsparen würden, müßten wir schon wenig später und in den Folgejahren auf nicht absehbare Zeit durch die dann zwangsläufig eintretenden schlechteren Wahlergebnisse wieder draufsatteln.
Selbst wenn es nicht gelänge für die Europawahl zusätzliche Finanzmittel zu mobilisieren bliebe immer noch die Möglichkeit, die vorhandenen sinnvoll zu strecken. Sinnvoll strecken heißt: Schwerpunkte bilden! Zuerst dort, wo wir auch im Fall der Nichtteilnahme ohnehin präsent sein müssen. Es finden nämlich zeitgleich mit der Europawahl in 7 Bundesländern Kommunalwahlen statt. In Mitteldeutschland, wo wir um eine flächendeckende Teilnahme ohnehin nicht herumkommen, sind dies – einschließlich der drei kreisfreien Großstädte – alle Städte und Gemeinden Sachsens, die kreisfreien Städte und die nördlichen Landkreise Sach-sen-Anhalts, alle Landkreise und Kommunen Thüringens und Mecklenburgs. In Westdeutsch-land handelt es sich um Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland, in welch letzterem wir durch die Landtagswahl Ende August ebenfalls zu einem flächendeckenden Antreten gezwungen sind. Dies bedeutet, daß uns überall dort, wo wir sowieso zeitgleich an Kommunalwahlen teilnehmen aus einer Teilnahme an der Europawahl ohnehin keine Zusatzkosten entstehen würden. Im Gegenzug erhöhen sich aber selbstredend unsere Wahlchancen bei diesen Kommunalwahlen enorm, wenn wir auf allen Stimmzetteln stehen. — Da in den Großstädten, insbesondere in Westdeutschland, die Stadtratsfraktionen z.T. mit erheblichen Geldmitteln ausgestattet sind, besteht hier so ganz nebenbei die Möglichkeit, immer unter der Voraussetzung, daß auch in den „richtigen“ Städten angetreten wird, uns ein Terrain zu erobern, daß – rein finanziell betrachtet – durchaus mit einer Landtagsvertretung gleichwertig ist.
Einen weiteren Schwerpunkt stellen zwangsläufig jene drei Bundesländer dar, in denen wir am 30. August 2009 an den Landtagswahlen teilnehmen werden, nämlich Sachsen, Thüringen und das Saarland. Auch hier wird sich, wie bei den Kommunalwahlen und der Bundestagswahl, eine Teilnahme an der Europawahl praktisch unmittelbar für uns auszahlen genauso wie sich eine Nichtteilnahme an dieser für uns sofort in Form von deutlich schlechteren Wahler-gebnissen und damit auch geringer ausfallenden Zahlungen aus der staatlichen Parteienfinanzierung rächen würde.
Den dritten Schwerpunkt müssen diejenigen Gebiete bilden, wo Wahlen in unmittelbarem Anschluß an die Bundestagswahl stattfinden, also dort, wo wir im Oktober in Nordrhein-Westfalen zu den Kommunalwahlen antreten werden und in Schleswig-Holstein, wo Anfang 2010 die erste Landtagswahl nach der Bundestagswahl stattfinden wird. Ansonsten ergeben sich weitere natürliche Schwerpunkte dort, wo starke Kreisverbände halbwegs eigenständig Wahlkampf führen können. — Die auf diese Weise zu erzielenden Erfolge werden das dann geringere Budget für die Bundestagswahl mehr als ausgleichen.
Zusammenfassend kann man also sagen: Im Herbst 2004 waren die Unterschiede in der Gewichtigkeit der drei nationalen Wahlparteien noch nicht so groß, als daß man nicht um der Sache willen eine Gleichwertigkeit unterstellen konnte, um auf diese Weise eine Zusammenarbeit nicht schon an Rangordnungsfragen scheitern zu lassen. Heute allerdings liegen die Dinge gänzlich anders: Die NPD belegt, was Wählerstimmen und Bekanntheitsgrad anbelangt, eindeutig den ersten Platz. Die Republikaner aber ebenso eindeutig den zweiten und die DVU, ob uns das nun gefällt oder nicht, den dritten und letzten. Auf Grund von Konstellationen, die im Jahr 2004 niemand vorhersehen konnte, wird bei der Europawahl im kommenden Jahr entschieden, ob diese Rangordnung bleibt oder ob die NPD mit den Republikanern die Plätze tauschen muß. Nimmt die NPD an der Europawahl teil, dann bleibt sie die führende Kraft im nationalen Lager. Läßt sie jedoch der DVU den Vortritt, dann muß sie den ersten Platz an die Republikaner abgeben. Für die DVU hingegen, das müssen wir uns immer wieder vor Augen halten, bleibt es so oder so beim letzten Platz. Sie hat sich in den vergangenen vier Jahren durch eigene Schuld in diese mißliche Situation gebracht und müßte, wollte sie ihre Position verbessern, an ganz anderer Stelle ansetzen. — Unser Angebot an die DVU kann deshalb nur lauten: Fortsetzung des Deutschlandpaktes in abgespeckter Form oder aber, falls dies abgelehnt werden sollte, eine gütliche Trennung!”
November 2, 2008 um 16:52
Diese 3 Parteien hätten ungeachtet ihrer differenzierten Ansichten schon lange ein Bündnis machen sollen, vor allem bei BTW und Europawahlen.
Die ideale Partei gibt es nicht, das ist auch bei den links-mitte-Parteien so, man hat an jeder etwas auszusetzen…
Da wir aber rechts von den C-Parteien keine Möglichkeit haben, wäre ein Bündnis auf Zeit das Beste…
November 2, 2008 um 21:41
Mein Beitrag zum Thema auf Altermedia:
“Die Gedanken des Beitrags finden auch meine Zustimmung, sogar in den meisten Details.
Man darf sich wirklich von denjenigen nicht die Sache streitig machen, die immer posaunen: Nie zu Wahlen! Alleiniger Kampf auf den Straßen!
Die Mischung macht es!
Und zu dieser gehört natürlich, wie Michael das in einem weitsichtigen Beitrag bereits ansprach, auch eine physisch agierende Kraft, die ein Funktionieren der anderen Teile der Bewegung gewährleistet.
Neben der physischen Agitation ist zwingend die juristisch und rhetorische Auseinandersetzung mit dem Gegner nötig.
Dafür braucht es ausgebildete Leute. Die gewinnt man aber erst, wenn die Mitarbeit in einer Partei nicht das völlige gesellschaftliche Aus bedeutet. Gelänge es, eine nationale Partei stark zu machen, würden auch Menschen, die etwas zu verlieren haben, eintreten.
Momentan kann dies in meinen Augen nur die NPD sein. Wenn die breite Masse jemals deutsch und national wählen sollte, dann macht sie dank der kostenlosen Werbung des Systems bei der NPD ein Kreuz.
Im nächsten Jahr kann dies durchaus häufiger der Fall sein. Wenn der Abschwung früh genug einsetzt, man die Bundespräsidentenwahl als Signal der Einigkeit der Rechten mit anständigem Kandidaten verwendet und die Landtagswahlen womöglich noch mit einem weiteren Einzug in ein Landesparlament absolviert, dann ist der Reichstag nicht fern.
Und nur über die Nationen kann die jetzige EU vernichtet werden.
Eigentlich braucht es dafür nur die Geschlossenheit der Rechten. Denn die Republik wird von Jahr zu Jahr schwächer. Und die großen Probleme (Zusammenbruch der Sozialsysteme, Verödung ganzer Regionen, wirtschaftliche Not etc.), bedingt durch die vernichtende Demographie, kommen erst noch!
2009 kann der erste Sargnagel sein! Zwar gilt “pacta sunt servanda” (Verträge sind zu erfüllen), aber es gibt anerkanntermaßen auch die Norm vom Wegfall der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB).
Die Zeiten haben sich wahrlich eindeutig gegen DVU und REP gewendet. Letztere mögen noch einzelne Erfolge erzielen, doch die Altersstruktur ist ebenso in der Schieflage wie bei den “Volksparteien”.
Sollte der wirklichgelungene Kompromiss mit der Kandidatur von DVU-Leuten auf NPD-Listenplätzen (Einzug bis 5 %) nicht eingegangen werden, sollte man versuchen, die NPD möglichst stark zu machen. Gepaart mit einer Strategie der Offenheit gegenüber jedem (!) national und rechts gesinnten Deutschen kann so die Basis einer erfolgreichen Zukunft gelegt werden.
In einem Gastbeitrag hatte auch ich dieses Thema bereits mehrfach angesprochen (danke für die Anerkennung im Kommentar Nummer 5). Es freut mich, dass der Gedanke nun auch in breiteren Kreisen auftaucht und für verfolgenswert gehalten wird:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/09/26/die-lehren-aus-koln-geschlossenheit/
weitere Kommentare:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/09/20/konsequenzen-des-kolner-debakels/
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/10/01/was-tun-die-deutsche-rechte-in-der-dauerkrise/“
November 2, 2008 um 21:43
@VoxPopuli
Danke für die Werbung
November 3, 2008 um 13:04
Werbung hatte vor mir ja wirklich schon Plebs und Seltener Gast gemacht. Aber ein wenig mehr kann ja nicht schaden.
November 3, 2008 um 14:09
Altermedia ist wohl die nächste Zeit außer Gefecht gesetzt. Da der Gastbeitrag noch relativ weit oben ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Debatte wirklich geführt wird und die Leute mangels “Nachschub” sich auch längere Beiträge durchlesen.
November 3, 2008 um 20:51
Deutschland braucht eine Nationale Packt für Zeukunft und Alle Wahlen.
DVU und NPD starten. Wann machen etwas REP und andere kleine Parteien wie die “SVP (Sächsische Volkspertei), FP (Freiheitliche Partei Deutschlands), Henry Nitzsche, Pro Bewegungen, usw”.
Gruß aus Südamerika
November 3, 2008 um 21:31
auch meinen Beitrag habe ich schon in “Altermedia” eingetragen.
Interessante Überlegungen, aber meiner Meinung wäre es besser, sie würden das Gespräch mit folgenden Personen suchen: Reihenfolge beliebig u. zufällig:
Andreas Molau, Sascha Roßmüller, Udo Pastörs NPD sowie Liane Hasselbarth , Peter Schultz von der DVU sowie Harald Neubauer und vielleicht noch Karl Richter, Gerd Sudholt als ehemalige Republikaner bzw. als wichtige nationale Publizisten. Von diesen Personen sollten mindestens 5 auf den ersten 5 Plätzen der EU-Wahl-Liste stehen, dann wäre auch die “Marke” relativ egal.
Dazu wäre dann noch mind. 5 Millionen Wahlkampfzeitungen – soviel hatten die REPS 1989- notwendig, wobei heute der Anteil an Flugis mit Netzadressen höher sein kann, da damals gab es kein Internet und man darf die Wirkung der HC-Strache-Filme auf youtube z.B. nicht unterschätzen.
In Klein- u. Mittelstädten sollten durchaus auch Saalveranstaltungen oder Kundgebungen u. freien Himmel mit den Spitzenkandidaten angestrebt werden, aber nur mit diesen. Also keine Aufmärsche mit AN´s, Rechtsrock oder Antifa-Outfit insofern wäre dies wohl unter DVU-Fahne eher gewährleistet. Natürlich sehr viele Infostände, außerdem sollte man den Wahlkampf gerade im Westen einerseits auf strukturschwache Provinzlagen und andererseitz auf multikulturell verseuchte Stadtviertel konzentrieren, wobei in letzteren wohl ausschließlich Briefkastenbestückung möglich sien dürfte. Die Plakate sollten zwar direkt, prägnant und leicht erkennbar sein, aber nicht beileidigend oder primitiv/provokativ sein. Also “Schnauze voll” oder die Kloschüssel-Plakate sollten ins Archiv wandern. Im Übrigen war der Ansatz des Anti-Islamisierungskongress von Pro Köln richtig, da auch “ausländische” Gäste einzuladen, dies wäre auch hier anzustreben. Ich denke da zwar in erster Linie an Le Pen oder HC Strache , es sollten auch Vlaams Belang, dänische, spanische oder italienische mögliche Partner eingeladen werden. Damit machen wir die Schicksalhafte Forderung Europa Ja, diese EU-Globalisierungs-Bande nicht auch glaubhafter. Wie ein Kommentator hier geschrieben hat, werden mittlerweile bis zu 80 % der Gesetze in Brüssel entschieden, also wäre es auch dort wichtig Flagge zu zeigen. Was auf jeden Fall untragbar wäre, wäre ein Antritt von NPD, DVU und Republikaner, dann haben wir wieder ein Ergebnis 0,9/0,8/0,9 was eine Katastrophe wäre, selbst wenn es 1,7/1,4/1,8 wäre, kämen man außer mit etwas besser gefüllter Kasse nicht wirklich weiter. Ein besseres Ergebnis wäre allerdings kaum zu erwarten.
Die nächste Aufgabe ist, vielleicht könnte sich hier sozusagen ein Ideenwettbewerb entstehen,
wirklich für den Bürger ansprechende Flugblätter/Zeitungen/Netzseiten/Wahlvideos zu erstellen. Die gezielt “bisherige Wähler der etablierten Parteien” ansprechen und sozusagen im Frage u. Antwortspiel erklären warum diese nicht mehr zu wählen sind.
Auch wären sog. Wal-O-Maten ins Netz zustellen, mit der Gegenüberstellungen der Positionen der Kartell-Parteien mit denen von NPD/DVU. Diese Wal-O-Maten müssen natürlich von jemanden von uns kommen und dementsprechend beworben werden, da die üblichen Wal-O-maten ohne die NPD/DVU gemacht werden.
Gerade so Themen wie die Hetze gegen Peter Sodann, oder die Finanzkrise sind Steilvorlagen und sollten von den Kampagnen-Leitern, verwendet werden, gerade die Medien Video, Internet, Web-Radio machen eine tägliche Aktualisierung möglich.
In diesem Sinne viel Erfolg für Ihre Bemühungen, auch aller anderen die hier vernünftig, sachlich und sinnvoll mitarbeiten.
November 4, 2008 um 09:12
http://www.youtube.com/watch?v=xgZPaEsVY5U
Hatte schon einmal einen Textausschnitt davon geschrieben, nun einmal als Lied.
Man brauch sich nicht von dem Cover abschrecken lassen
November 4, 2008 um 14:26
@ AN/OWL:
Der Text mag ja wirklich nicht schlecht sein, aber meinen Musikgeschmack trifft es nur bedingt.
Der Hintergrund gefällt mir dagegen wieder besser…
November 4, 2008 um 14:56
Die Diskussion bei Altermedia geht weiter. Auch ich war wieder mit von der Partie
“@ Anonymous:
Deine Herangehensweise ist ja durchaus korrekt. Man muss vom Ziel her denken, sich dann entsprechende Verbündete holen und gangbare Wege beschreiten.
Selbst wenn man für einen revolutionären Weg ist (völlig ausgeschlossen ist auch das natürlich nicht, wobei die Mehrheit der Rentner eben keine Stürmer und Dränger mehr sind), will auch dieser geplant sein, soll es nicht bei einem Bauernaufstand bleiben.
Die Sache mit dem Friedensvertrag mit der UNO würde zwar zum Nachdenken anregen, erreicht aber die Menschen nicht.
Man muss den beschränkten Horizont der Massen bedenken. Diese berührt eben nicht die Lage der BRD, sondern ihre eigene Lage. Für die meisten Menschen ist es schwer genug, ihr eigenes Leben zu organisieren, geschweige, für andere zu denken.
Man muss also Themen und Verantwortliche benennen, die unmittelbar mit diesem kleinen Leben der meisten Menschen verknüpft sind. Dann erreicht man sie und wird sie bewegen können.
Zu diesen Themen gehört etwa nicht: Israel und der Tausende Kilometer entfernte Nahost-Konflikt, die Hochfinanz, das Judentum u.a.
Vor 70 Jahren war es richtig, die Juden als Sündenbock zu benutzen, weil sie im Kleinen tatsächlich krumme Geschäfte gemacht haben und die Menschen das unmittelbar gespürt haben.
Heute weiß kein Mensch mehr, wie ein Jude aussieht. Jeder zweite deutsche Jugendliche hat aber schon mal die Faust eines Kanaken gespürt. Er sieht den Mercedes, den der 25jährige Hartz4-Ali fährt. Und er weiß, dass seine Freundin wegen eines Negers gegangen ist. DAS sind die Dinge, die die Masse (neben den wirtschaftlichen Bedürfnissen, die an erster Stelle kommen) bewegen.
@ Worch:
Sicher, die Dinge werden nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht werden. Aber Dramatik ist auch ein Stilmittel und es ist durchaus legitim, dadurch längere Texte etwas lesbarer zu machen. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle womöglich übertrieben worden ist, sind doch die Grundgedanken von Einigkeit und Konzentration auf eine rechte Bewegung dadurch nicht in Frage gestellt.
Statt sich also mit Parteienfinanzierung auseinander zu setzen, sollte man Klarheit und Konsens in den großen Fragen herstellen. Gelingt dies, wird man diese kleineren Übel auch bewältigen können.
Zuvörderst heißt es aber, Schritt für Schritt vorzugehen.
@ Gunvald Larrson:
Danke für die Zustimmung. An der Durchsetzung bestimmter logischer Ansichten muss noch gearbeitet werden, da ist jede Hilfe gefragt und gebraucht. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass es manchen lieber um den Erhalt eines Postens in einer unbedeutenden Partei geht, als der Sache wirklich dienlich zu sein. Und andere haben sich wohl in der Lage einer Minderheit, die für sich zwar die reine Wahrheit verkündet, aber die Masse nicht erreicht, behaglich eingerichtet.
Wenn es gelänge, an vielen Stellen kleinere Kompromisse einzugehen, könnte man am Ende mehr durchsetzen, als wenn man am ganzen Programm festhält.“
November 4, 2008 um 20:41
@ VoxPopuli
Die Musik ist ja auch nur das Gewand der Botschaft und auf die kommt es mir an
November 4, 2008 um 21:05
Ich lasse Euch wieder teilhaben an meinen geistigen Ergüssen
“@ ERIK:
Sicher gibt es seit 50 Jahren Wahlen. Aber erst seit etwa 5 JAhren befinden wir uns in existenziellen Verhältnissen.Immer mehr Menschen erleben das Regime in seiner ganzen Kälte und Unmenschlichkeit am eigenen Leib. Das dekadente Bürgertum verringert sich und die Menschen finden zu den Wurzeln, der Gemeinschaft im Volk zurück. Dass sie sich bisweilen der Fahne des Systems bedienen, mag nicht jedem gefallen. Es ändert aber nichts an der vorhandenen Sehnsucht nach Gemeinschaft und Volk.
Die Zeiten sind heute schneller im Wandel als noch vor einer Generation. Dies zeigt die Wahlverdrossenheit und die allmähliche Zersetzung der “Volks”parteien. Man muss sich nur vorstellen, was passiert, wenn eine nationale Partei in die Parlamente einzöge. Die Republik ist dann nicht mehr regierbar, will man sich nicht in einen Block der “Demokraten” begeben.
Momentan ist es nicht mehr weit, dass die beiden Volksparteien im Bundesrat keine eigene Mehrheit mehr haben. Eine weitere Legislatur der Großen Koalition und auch in den Ländern wird sich einiges tun. Man hätte sich die heutigen Zustände vor 8 Jahren kaum vorstellen können – alleine das beweist die Schnelllebigkeit.
Nein, ERIK, wir leben in spannenden Zeiten. Und was in 50 Jahren Wahlzirkus nicht erreicht wurde, kann in den nächsten 15 Jahren schon ganz anders aussehen.
Für alles andere werden Dir, alleine schon demographisch, die jungen Stürmer und Dränger fehlen.
Aber auch die Bewegung wird einen physischen Arm brauchen. “Revolutionäre” sind dort auch nötig. Kontrollierte Aktionen sind weitaus nützlicher gegen einen maroden Staat als unkontrolliertes Revolutionieren.
@ BlauGelbNational:
Danke für die Zustimmung, aber auch für das Vorbringen von Einwenden. Es bringt mich dazu, meine Aussagen insofern zu konkretisieren:
Der Gedanke der Einigkeit bezog sich auf alle rechten Bewegungen. Uns eint die deutsch-europäische Herkunft und der gemeinsame Feind: die linke Republik.
Wir müssen aufhören, uns als Minderheiten im politischen Kampf auch noch von anderen Minderheiten zu distanzieren. Es gilt also in Zukunft, gemeinsam den Opfern von Dresden zu gedenken, ebenso wie gemeinsam gegen die Abtreibungsmorde in der BRD zu agieren ist, die sich auf über 1000 Kinder pro Tag (!!!) belaufen. Sowohl Nationalisten haben ein Interesse an mehr Kindern als auch wahre Christen. Beide (!) müssen dieses Verbindende und den gemeinsamen Feind erkennen. Lehnt man ständig eine Zusammenarbeit ab, wird man immer zu schwach bleiben.
Auf dem Gebiet der Abteibungsgegnerschaft gibt es ja glücklicherweise schon einige Ansätze:
http://www.jugend-offensive.info/aktionsberichte/Bayern/Muenchen_AntiAbtreibungsmarsch_zur_Feldherrnhalle_Erfolgreiche_Aktion_des_Nationalen_Widerstands-606.html
Einigkeit heißt aber auch, dass man bereit ist, die nötigen Schritte zu gehen. Das soll nicht heißen, dass die einzelnen Flügel ihre Methoden aufgeben sollen. Wir brauchen sowohl die physisch Agierenden, als auch die Demonstranten oder die Redenschreiber und -halter.
Hier sind Synergieeffekte zu nutzen. Während etwa die NPD nicht eigene Stände schützen kann oder genug Mobilisierungskraft für Demos hat, brauchen andere Gruppen Rechtsrat oder rednerische Unterstützung, etwa bei Vorträgen.
Sowohl die NPD muss hier noch einiges lernen (das hatte ich kritisiert), als auch die anderen Beteiligten. Wie auf http://www.pafosued.tk teilweise schon erfolgreich geschehen, muss man Vorbehalte abbauen und das Verbindende suchen.
Denn für die deutsche Zukunft ist es erst einmal egal, ob der 20. Juli 1944 Verrat oder Heldenmut war.
Zu diesem Lernprozess gehört eben auch die Konzentration auf einen politischen Arm. Und dank der kostenlosen Werbung durch das System ist das momentan (!) nur die NPD. Wenn es uns gelingt, sie groß zu machen, dann kommen auch gut gebildete Leute dazu und ein Kreislauf beginnt.
Ob die NPD groß wird, hat sie auch selbst in der Hand. Sie kann einen guten Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl aufstellen (es muss jemand sein, der maßgeblich bei der BTW eine Rolle spielt und den Bürgern zu verkaufen ist). Danach kommen gute Ergebnisse bei den LTW, insbesondere in Thüringen und im Saarland. Gelingt ein weiterer Landtagseinzug, ist der Reichstag nicht fern. Wenn dies der NPD gelingt, dann ist die Vorherrschaft auf der Rechten manifestiert.
Gelingt dies nicht und stellt man sich dumm an, werden andere Alternativen kommen, etwa die PRO-Bewegung, die heute schon mehr ausgebildete Leute anzieht, der aber leider der physische Arm fehlt.
Das Bündnis mit der DVU muss dabei den Gegebenheiten angepasst werden. Es bringt nichts, wenn man hier Nibelungentreue beweist. Denn auch die DVU müsste einsehen, dass sie alleine keine Erfolge mehr erzielen wird. Es braucht neben Geld nämlich auch noch Menschen.
Einigkeit besteht also nicht nur im Erhalt der DVU bzw. des Bündnisses mit ihr. Einigkeit, wie ich sie verstehe, bezieht sich vor allem auf das Verbindende mit weiteren Gruppen, ganz unabhängig von bisher bestehenden Parteien.
Ein gute Lösung wäre es tatsächlich, würde man gemeinsame Listen aufstellen, also wechselseitiges Kandidieren zulassen (wie im D-Pakt geschehen).
Nur müsste man dies insofern erweitern, dass man nur noch unter einem Markennamen, also etwa der NPD, kandidiert. Dies ist sinnvoller, als den Bürger ständig zwischen diesen beiden Parteien hin und her zu bewegen.
Denn, das wurde oben schon mal angedeutet, der NPD-Wähler wird nicht deshalb gleich DVU wählen, nur weil NPD-Leute auf der Liste stehen. Momentan hat die NPD einfach das größte und jüngste Potenzial.
Mir geht es nur darum, überhaupt einen parlamentarischen Arm samt physischer Möglichkeiten in Deutschland zu haben.
Denn dann, so bin ich sicher, werden gut gebildete, junge Rechte dazuströmen, die bisher noch viel zu verlieren haben.
Und wenn diese Hürde erst mal übersprungen ist, wird die Partei vermutlich noch bessere Ergebnisse einfahren. Ein Kreislauf ist in Gang gesetzt, eine Maschinerie wird gestartet.
Vor nichts und niemandem als dieser Erfolgsidee und ihrer Träger haben die Linken mehr Angst. Lehren wir ihnen endlich das Fürchten!”
November 4, 2008 um 21:29
@VoxPopuli
Hoffentlich entwickelt sich das noch zu einer sinnvollen Diskussion, jetzt wo ALtermedia ja günstigerweise zum Pausieren gezwungen ist und daher die Aufmerksamkeit gesichert ist. Den hier
“Denn für die deutsche Zukunft ist es erst einmal egal, ob der 20. Juli 1944 Verrat oder Heldenmut war”
sollte sich jeder (!) hinter die Ohren schreiben!!!
November 4, 2008 um 22:45
Nachdem ich mal die gesamte Diskussion bei Altermedia nachgelesen habe, komme ich zu dem Entschluss, dass es fast schon keinen Sinn mehr macht hier mitzudiskutieren.
Schreibe ich was ich denke bin ich letztlich doch wieder nur ein Spalter, da ich weder von der NPD noch von den autonomen Nationalisten etwas halte. Wobei ich schon zugeben muss, dass ich etwas überrascht bin das ich hier wohl der einzige bin dem es so geht. Denn glaubt man eurer Leserumfrage (Teil 2) bezeichnen sich lediglich 13% der Umfrageteilnehmer als nationale Sozialisten.
Ach ja und es macht natürlich einen Unterschied ob man den 20. Juli als Verrat verachtet oder als Heldentat bewundert. Genauso wie es einen unterschied macht ob man in den Juden die Wurzel alles Bösen sieht oder eben nicht. Wobei ich beim Besten Willen nicht verstehen kann wie jemand Anhänger dieses Antisemitismus-Quatsches sein kann. Vielleicht kann es mir bei Gelegenheit ja mal jemand erklären.
November 4, 2008 um 23:10
@20. Juli 44
1. Ich halte auch nichts von z.B. fundamentalen Christen, aber lieber arbeite ich mit denen zusammen und erhalte dadurch neues Wählerpotenzial, als dass ich zusehe, wie Deutschland entweder eine linke Meinungsdiktatur oder ein islamisches Kalifat wird.
2. Du kannst hier schreiben was du willst. Im Übrigen sind beispielsweise derernst und ich keine nationalen Sozialisten, also bist du hier nicht der einzieg Nicht-NSler. Aber (offenbar im Gegensatz zu dir) bin ich entschlossen, an einer Einheit mitzuwirken, da ich weiss, dass wir ohne sie verloren sind. Wir könnten natürlich auch warten, bis Martin Hohmann, Henry Nitzsche und meinetwegen Friedrich merz zusammentun, allerdings verbringe ich da die Zeit des Wartens lieber mit Alternativplanungen. Bedenke, dass die FPÖ auch als Sammlungsbewegung angefangen hat. Warum sich die vielen Nicht-NSler hier nicht per Diskussion einbringen, weiss ich nicht.
Zum Thema empfehle ich auch noch das hier: http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/11/04/von-israel-lernen-rechte-einheit-bewerkstelligen/
3. Welchen Unterschied macht das? Wenn wir uns auf das Primärziel (als Beispiel) keine islamische Einwanderung/EU-Austritt einigen könnten, wäre es doch ertsmal egal, ob man das aus christlicher Motivation tut oder aus der Motivation heraus, eine Volksgemeinschaft zu schaffen (zwei Extrembeispiele). Wenn man seine Ziele erreicht hat, kann man sich immer noch überlegen, ob man sich nun abspaltet oder in Rente geht etc.
Und falls du Angst hast, in einem NS-Staat wieder aufzuwachen, so denke ich, dass das sehr sehr unwahrscheinlich ist. Denk mal an die EU oder die USA… da müsste man es als NSler erstmal so angehen wie FPÖ oder die Italiener, was dann folgt, ist mehr oder weniger Zufall.
November 5, 2008 um 06:43
20. Juli 44 sagt am November 4, 2008 um 10:45 Uhr nachmittags: “Ach ja und es macht natürlich einen Unterschied ob man den 20. Juli als Verrat verachtet oder als Heldentat bewundert.”
Das ist schon richtig. Aber: Ich meine, daß Stauffenberg schlicht nicht gewußt hat, daß die Alliierten nicht gegen Hitler kämpfen, sondern das Deutsche Volk als Volk vernichten wollten und immer noch wollen.
Er hat aus einer hohen und lauteren Motivation heraus gehandelt. Für das Heilige Deutschland. Aber er ist mißbraucht worden. Von daher ist er ein Deutscher Held, wie er deutscher nicht sein könnte.
November 5, 2008 um 09:06
@ 20. Juli 44
“Schreibe ich was ich denke bin ich letztlich doch wieder nur ein Spalter, da ich weder von der NPD noch von den autonomen Nationalisten etwas halte.”
Es geht hier auch nicht um das Trennende sondern um das Verbindende, es gibt keine einheitliche NPD genauso wie es keine einheitliche Linie bei den AN gibt sondern auch hier gibt es teilweise extrem unterschiedliche Ansichten die aber einfach zurückgestellt werden.
Mit Stauffenberg halte ich persönlich es wie z.b. HalloLeute
November 5, 2008 um 21:34
@ organisator:
Danke für Deinen Zuspruch.
@ 20. Juli 44:
Eigentlich hat der organisator die Prioritäten schon aufgezeigt. Wir dürfen das deutsche Volk nicht deshalb opfern, die Einheit nicht deswegen verhindern, nur weil wir uns über Stauffenberg streiten.
Denn eines ist für mich klar: Lieber lebe ich in einem Staat, der von fundamentalen Christen oder den AN beherrscht wird, der mir und meinem Volk aber eine Zukunft gibt, als weiter in der BRD.
ALLES ist besser als die BRD und das ihr nachfolgende Kalifat!
@ AN/OWL:
Antwort folgt bald, im Moment bin ich aber ein wenig überlastet…
November 6, 2008 um 21:43
Falls hier die Altermedia-Diskussion weiter interessiert, ein bisschen Werbung habe ich natürlich auch wieder gemacht
“@ Sache des Volkes:
Dir unterläuft ein Fehler in der politischen Herangehensweise. Wir müssen die Probleme der Menschen lösen und dafür Ansätze bereithalten. Nur so kann man Menschen bewegen. Eines der größten Probleme unserer Zeit ist sicher die Überbelastung der Deutschen durch Masseneinwanderung von Ziegenhirten. Und das kostet! Uns muss es gelingen, das wirtschaftlich schlechte Schicksal des Einzelnen direkt mit dieser Problematik zu verknüpfen, vor allem mit dem Zukunftsszenario, das die vergreisenden deutschen Landen mit dem Überangebot an Negern und Moslems in südlichen Breitengraden aufgefüllt werden.
Der Feind des einzelnen Menschen ist aber ganz sicher nicht der Kapitalismus. Dieser ist nicht greifbar und hat erst recht kein Feindbild (wörtlich nehmen!). Wenn man Kapitalismuskritik üben will (und ich bin hier tatsächlich für eine stärkere Lenkung des Marktes, insb. in strategisch wichtigen Feldern), dann muss man sie an Personen festmachen.
@ ERIK:
Ich glaube durch die Wiederholung Deiner Aussage wird die Diskussion ein wenig gestört. Festzuhalten ist doch folgendes: Deine Ansicht wurde insofern berücksichtigt, als dass wir einen physischen Arm brauchen und dieser sich auch dadurch auszeichnen kann, dass er zivilen Ungehorsam ausübt. Deine Person ist also keineswegs ausgeschlossen. Es bringt lediglich nichts, alle von Deinem Weg zu überzeugen, indem Du es nur oft genug schreibst.
Die Menschen sind, das hat Gunvald Larrson völlig zurecht herausgearbeitet, eben nicht gleich. Jedes Alter im Besonderen und jeder Charakter im Allgemeinen hat seine Art der Aktion. Das muss man als Stärke anerkennen!
Deshalb wird die Lösung vielmehr darin liegen, dass die einzelnen Wege weiterhin beschritten werden sollen, allerdings unter einem Markennamen und unter wenigstens einer einheitlichen Rahmenkoordination.
Die rechte Hand muss wissen, was die linke Hand macht, der physische Arm muss auf den rhetorischen/juristischen und den medialen Arm abgestimmt sein.
@ Plebs:
Sicher ist ein öffentliches Forum nicht der geeignete Platz für weitreichende strategische Erörterungen.
Es reicht aber, um Vorbehalte der einzelnen rechten Gruppen abzubauen, um realiter eine Verbindung herzustellen. Jeder sollte vor Ort versuchen, Netzwerke zu unterschiedlichsten rechten Gruppen aufzubauen und jeweils für Verständnis und Kompromissbereitschaft werben. Wenn wir alle als Verfechter der Geschlossenheit auftreten und die Grabenkämpfe (sowohl nach innen, als auch nach außen – so manche Debatte/persönliche Beleidigung auf Altermedia mit Antifas oder “Anarchisten” kostet Kraft, die man sinnvoller einsetzen kann) einstellen, ist schon viel gewonnen.
Geschlossenheit ist die Basis zur von mir oben beschriebenen Maschinerie. In Anbetracht der wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Entwicklung brauchen wir nur den Zerfall bzw. die erhebliche Schwächung des Systems abwarten. Wir werden spätestens in 10 Jahren (man möge nur bedenken, dass alleine in Mitteldeutschland [Ost-BRD] die Schülerzahlen von 2005 bis 2010 um 70 % [!!] sinken werden) in einer völlig anderen Republik leben. Wer dies genauer nachlesen will, der sei an dieser Stelle an den ein oder anderen Kommentar meinerseits auf http://www.pafosued.tk verwiesen.
Wer Zweifel an der Schnelligkeit der Entwicklung hegt, der möge sich ins Jahr 1998 zurückversetzen und sich ehrlich fragen, ob er damals auch nur annähernd heutige Zustände hat erahnen können?!
Wenn es uns schon vorher gelingt, eine Partei in mehrere Landtage und in den Reichstag zu wählen, stellt sie (der Name des Kindes ist dabei völlig egal) die Basis dar, an die unterschiedliche Arme angegliedert werden können. JEDER Rechte ist dann Teil dieser Bewegung. Um mehrheitsfähig zu werden (sowohl in physischen als auch in politischen Auseinandersetzungen), brauchen wir jeden.
Wenn die Zustände das von mir erhoffte Ausmaß annehmen, wird die Mehrheit der Rechten auch einsehen, dass wir uns die Spalterei nicht mehr länger leisten können.
Einige Tendenzen gibt es heute schon. Diese sind Ausfluss eines allgemeinen Erkenntnisprozesses. Vielleicht mag man das, wenn auch gewagt, mit der Vorwegnahme der Reichsgründung durch den Norddeutschen Bund vergleichen. Um es nochmals deutlich zu machen:
Bestimmte äußere Faktoren führen nach und nach zwangsläufig zu gewandelten Einstellungen. Diese werden lediglich im Kleinen von einigen aufnahmefähigen Menschen vorweggenommen, bevor sie eines Tages die breite Masse durchdringen.
Ähnlich verhält es sich mit der Rechten in der BRD. Man sieht die Erfolge der Partner im Ausland und muss sich natürlich irgendwann an die eigene Nase packen und Methoden hinterfragen. Außerdem wird sich der innere Druck und die Nachfrage aus dem Volk erhöhen (glaubt man den Demoskopen, liegt diese schon heute bei rund 20 %). Sollte eine rechte Partei einigermaßen erfolgreich sein, wird das talentierte Menschen anziehen, die diese Nachfrage bedienen wollen.
Der Motor ist gestartet“
November 7, 2008 um 12:49
Dass Altermedia im Moment nicht mit neuen Nachrichten aufwartet sollte man nutzen! An dieser Stelle nochmals meine Bitte, sich dort mit einzuklinken:
“@ Worch:
Sicher, wir sind in den Augen des Gegners alle “rechtsextrem” oder doch wenigstens “rechts”, was heute alles jenseits der SPD erfasst. Dass sowohl wahre Christen, Abtreibungsgegner, Anhänger der Marktwirtschaft, aber auch Anhänger eines nationalen Sozialismus, ebenso wie Nationalkonservative oder Deutschnationale “rechts” sind, müssen die einzelnen Gruppen aber erst mal verinnerlichen!
Bislang versucht man noch allzu oft durch die Abgrenzung ins Lager der “Guten” zu gelangen. Die Erkenntnis, dass man durch Spaltung und Distanzierung vom Feind maximal geduldet, aber nie ernst genommen wird, muss sich erst durchsetzen.
Zur Sinnhaftigkeit der Distanzierung:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/09/26/die-lehren-aus-koln-geschlossenheit/
Ist diese Phase absolviert, muss die Koordination der Gruppen erfolgen. Dafür muss jeder einzelne Kompromisse machen, weil man seine reine Wahrheit nie gänzlich umsetzen kann. Hier gibt es aber meines Erachtens erhebliche Schnittpunkte:
Die AN könnten sich sicher darauf einigen, dass man Abtreibungen bekämpft, schmälern diese doch das Volk in massivem Ausmaß. Andererseits hätten viele Christen sicher nichts dagegen, wenn man aus der Religions- auch eine Volksgemeinschaft macht und zumindest bei dieser die Abtreibungen einschränkt. Entlang des Grundsatzes “Nicht muslimisch und nicht negroid” kann man sehr leicht und durchaus kompromissfähig die Zielgruppen definieren. Eine derartige Definition umfasst jedes Klientel, es muss also auch versucht werden, ehemalige Sozialdemokraten zu gewinnen, die am Schutz der Arbeitnehmer interessiert sind, aber Multi-Kulti ablehnen (sehr oft in Ortsvereinen der Ruhrgebiets-SPD anzutreffen).
Ganz in der Tradition der ersten deutschen Volkspartei muss man möglichst allumfassend Ansätze anbieten. Eigentlich ist man nicht mehr “rechts” oder “links”, sondern man ist deutsch: Alles was unseren deutschen Volksgenossen und europäischen Brudervölkern nutzt, haben wir auf der Agenda. Die ganzheitliche Bildung, den Mittelstand, gerechte Arbeitsbedingungen, die Armee, den Rentner ebenso wie Familie als tragende Säule der Gemeinschaft.
Und da die wenigsten unter “nationalem Sozialismus” auch Planwirtschaft verstehen, wird man sich sehr schnell mit einem Ordnungsmarktwirtschaftler einigen können, der ebenfalls den Markt stärker kontrollieren will, jedoch dem Einzelnen Freiräume lässt. Und gegen den Grundsatz des Privateigentums hat sich auch ein AN´ler nichts.
Man kann dies in einigen Punkten so fortsetzen. Wir müssen nur erreichen, dass jede einzelne Gruppe die zu schaffende Bewegung als einzige Lösungsmöglichkeit ihrer Probleme ansieht.
In dieser Koordination sind wir natürlich wirklich noch nicht ausgereift. Das mag aber auch daran liegen, dass keine talentierten Menschen auf der Rechten verfügbar sind. Die Umfragen zum rechten Potenzial sind durchaus repräsentativ. Doch meist wollen die Menschen einen starken Mann an der Spitze und eine starke Regierung/Mannschaft dahinter.
Mit Verlaub, aber die bisherigen Bemühungen laufen noch nicht in diese Richtung. Wie oft habe ich gehört, dass man ja grundsätzlich die NPD wählen würde, aber eben nicht mit den Protagonisten. Nichts gegen Herrn Köster, aber man mag sich vorstellen, dass der Erfolg in MV mit ihm als Spitzenkandidat wohl nicht derart ausgefallen wäre.
Dass noch keine vermarktbaren Leute etwa zur NPD gekommen sind, liegt an dem hohen Risiko, das damit verbunden ist (deshalb kann ich auch die AN verstehen, wenn sie eher unerkannten Widerstand leisten wollen). Nicht jeder sieht die Politik (und das umfasst jede Art der Beschäftigung damit, auch die physische bzw. aktionsorientierte) als Hauptziel seines Lebens.
Wenn aber die NPD bspw. in den nächsten Bundestag einziehen würde und sich dort nicht allzu abschreckend darstellt, wittern, wie Du auch geschrieben hast, viele den Geruch des Erfolges und der Möglichkeiten.
Das Risiko “lohnt” sich.
Dass bislang das Potenzial nicht ausgeschöpft wurde, liegt zum einen eben am Personal. Zum anderen liegt es natürlich auch an den Umständen. Die 80er waren geprägt von wirtschaftlichem Erfolg und dem Motto “höher, schneller, weiter”. Die Generation Golf kannte nur den Erfolg und hat sich weitgehend von rechten Werten entfremdet.
Erst jetzt, wo wirtschaftlicher Erfolg und Teilhabe nur wenigen vergönnt ist, besinnt man sich zurück auf Volk und Gemeinschaft.
In den 80er hatte jeder Facharbeiter genug Geld, um sich durch Handwerker ein Haus bauen zu lassen. Heute ist man fast zwangsläufig auf Freunde, Nachbarn und Bekannte angewiesen, die zum Freundschaftspreis mithelfen.
Die Gemeinschaft erlangt mehr und mehr ihren alten Stellenwert. Und man mag sich nur vorstellen, inwieweit die BRD-Rezepte fruchten werden, wenn die Kinder, die heute zu 25 % in Armut leben, die Gesellschaft prägen werden.
Hier wächst eine Sozialisation heran, die mit den Nachkriegs- und Wohlstandsgenerationen kaum vergleichbar ist. Die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser und anderer, von mir schon beschriebener Entwicklungen, sind von den wenigsten in ihrer Gesamtheit erfasst.
Sollte es uns gelingen, die Probleme dieser Menschen anzusprechen, kann man sehr leicht Stimmung gegen die Etablierten machen, die letztlich all das zu verantworten haben. Dass die Linke mehr und mehr dazu gehört, ist in Zukunft eigentlich ein Vorteil.
Das System der BRD fußt vor allem auf der “ausgeglichenen Mittelschichtsgesellschaft”. In den letzten Jahrzehnten waren wir alle mehr oder weniger gleich. Jeder konnte sein Häuschen bekommen, der Anwalt eben nach 10 Jahren, der Facharbeiter nach 20 Jahren.
Nun kann das System dieses Versprechen nicht mehr geben. Ganz im Gegenteil: Es wird schwer genug, den status quo noch länger zu halten. Das Rumdoktern an den Reförmchen zeigt das mehr als deutlich.
Da die BRD-Bürger außer ihrer Wirtschaft keinen Halt mehr haben, werden viele bald ohne Boden unter den Füßen dastehen.
Unsere Aufgabe wird es sein, den Menschen neuen Halt und eine neue Vision zu geben.“
November 9, 2008 um 00:14
@ NATIONALER PATRIOT (66):
Es ist zwar nicht nett ausgerückt, enthält aber viel Wahrheit. Momentan dürfte wohl eher die Linke triumphieren.
Eine Alternative in schweren Zeiten muss folgendes aussstrahlen:
1. Geschlossenheit
2. Stärke
3. und vor allem Visionen
Von allen drei Faktoren ist die Rechte noch sehr weit entfernt, aber darum arbeiten wir ja daran
Der erste Schritt wird sein, dass wir es wollen!
@ BlauGelbNational (61):
Wollen wir wirklich an dieser kleinen Uneinigkeit die Vision, das wahre Deutschland, scheitern lassen?
Das muss man sich immer wieder fragen, wenn man kompromisslose Thesen und Tabus aufstellt, bei denen man vorgibt, sich nicht einigen zu können.
Zum Thema DVU sollte man vielleicht bedenken, dass Dr. Frey auch nicht mehr der Jüngste ist. Sicher würde es ihm nicht gefallen, wenn die DVU sich unterordnen müsste. Aber was betreibt es denn stattdessen? Eine Selbstprofilierung auf Kosten Deutschlands? Was passiert mit der DVU, wenn er nicht mehr Geld und politische Ideen liefert? Wird er nach 2009 nochmal die Gelegenheit haben, mit einer Bundespräsidentenwahl, zwei LTW, bei denen eine rechte Partei einziehen kann und einem enormen Abschwung den Einzug in den Reichstag einzuläuten?
Die NPD mag auch ihre Fehler haben, keine Frage. Auch die Probleme sind nicht die kleinsten. Aber selbst wenn die Partei insolvent wäre, würde man mit den selben Leuten eine neue gründen. Das ginge in gewissem Rahmen sogar nach einem Parteiverbot durch das BVerfG (solange es nicht eindeutig eine Nachfolgeorganisation ist).
Ich möchte abermals meine Sicht zur Favoritenstellung der NPD erläutern:
Die Partei bietet einige Vorteile. Zunächst kennt sie jeder, der rechts wählen will. Die Medien haben sie zu der Oppositionspartei schlechthin hochstilisiert.
In schwierigen Zeiten ist sie die einzige rechte Kraft, die wenigstens den Nimbus einer physischen Stärke ausstrahlt. Hier liegt sogar der hauptsächliche Vorteil. Durch die bisher schon geschehenen Vernetzungen (Verwerfungen gibt es immer) wäre es mit der NPD sehr schnell möglich, einen halbwegs funktionierenden physischen Arm aufzubauen.
Vor allem, weil die Partei aktiv Zugriff auf die Parlamente hat und es wenigstens in MV vorbildlich läuft. Man hat also eine Basis (die hat die DVU mehr als einmal verspielt, man bedenke Sachsen-Anhalt).
Statt also wie die PRO-Bewegung zu hoffen, endlich den Sprung in ein bedeutendes Parlament zu schaffen (wonach es trotz dem gelungenen AIK in Köln nicht aussieht und wohl 2009 auch noch nicht erstrebt wird), sollte man die vorhandenen Erfolge nutzen und ausbauen.
Dass Deutsche Stimme oder die Nationalzeitung dafür nicht mehr nötig sind, dürften zahlreiche Internetwahlkämpfe und -foren zeigen. Selbst die silberne Generation verfügt heutzutage über einen Internetanschluss. Zeitungen sind nicht das Mittel der Zukunft. Auch die stetig abnehmende Zahl an Tageszeitungsabonenten verdeutlicht dies.
Ferner sollte man in strategische Planungen auch aufnehmen, dass immer weniger Menschen Fernsehnachrichten schauen und ein Großteil dieselben nach dem Wetterbericht bereits wieder vergessen hat.
Der Wahlkampf Sarkozys (dieser ungarische Jude möge an dieser Stelle mal Beispiel sein) hat gezeigt, dass man sehr wohl mit Demonstrationen und Massenveranstaltungen Erfolge erzielen kann.
Für all die aufgezeigten Wege braucht man Personal. Menschen, die moderne Kommunikation aufbereiten können (die gibt es auf der Rechten bereits), aber auch Menschen, die koordinieren und reden können (hier besteht erheblicher Nachholbedarf).
Talentierte Menschen wollen aber nicht sinnlos ihren Kopf hinhalten (dafür haben die nämlich ein Gespür), sondern sie brauchen Schutz und Erfolgsaussichten.
Erfolg kann es nur geben, wenn man den Bruderkampf auf der Rechten endlich beendet und einen physischen Arm bereitstellt, der sich wiederum aus dem Rekrutieren talentierter (und auch ansonsten erfolgreicher) Menschen finanziert. Zu diesen Komponenten mag meinetwegen auch noch der kulturelle Arm hinzukommen, wie von BdU vorgeschlagen. Dieser kann aber erst Sinn machen, wenn wir uns im Kern auf der Rechten geeinigt haben.
Im Prinzip liegt die Herangehensweise wie ein offenes Buch vor uns. Man muss die “Marketingstrategie” der ersten deutschen Volkspartei mit den fünf Buchstaben nur modernisieren.
Wo Schnittpunkte liegen, habe ich oben bereits angesprochen.
Um auch hier wieder einen Kompromiss zu machen:
Die DVU mag ja weiter bestehen und auch nach dem D-Pakt kandidieren. Man könnte sich vielleicht darauf einigen, dass aber jeweils auch der Name der anderen Partei mit genannt wird. Die Liste hieße dann immer “NPD / DVU” oder eben “DVU / NPD”. Bei der BTW könnte man an eine Fraktionsgemeinschaft nach dem Vorbild der CDU/CSU denken.
Ferner muss es Strategiekommissionen geben, die etwa “heiße Eisen” thematisieren, also etwa eine Neuausrichtung der Rechten in der Judenfrage. Denn der Deutsche hat eben heute nicht mehr den jüdischen Bankier und Kaufmann zum Feind, bei dem er verschuldet ist. Vielmehr sieht er den Ali im 5er BMW, während er seine Ersparnisse dank Hartz4 aufzehren muss.
Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, als ob die Rechte Phantomdebatten führt. Ein bisschen mehr Kontakt zum “einfachen” Menschen kann da gar nicht schaden. Dann kämpft man auch nicht mehr für die Vernichtung Israels an der Seite des Iran (davon wird der Deutsche auch nicht satt oder bekommt mehr Kinder), sondern man löst Probleme vor Ort.
Wir müssen endlich raus aus dieser Nische, in der wir uns seit Jahren eingerichtet haben. Ran an die Themen, die vom System auf der Straße zurückgelassen werden! Dort nehmen wir sie auf, physisch und rhetorisch.
November 9, 2008 um 20:20
@ Beobachter (68):
Ja, die Öffenlichkeitsarbeit der PRO-Bewegung, insbesondere im Vorfeld und im Nachgang zum AIK, ist für eine solch junge Partei beachtlich und vorbildlich.
Gerade auch wegen der modernen Herangehensweise.
Diesbezüglich ein Nachtrag zur Strategie:
Bisweilen begehen die rechten Parteien im Gegensatz zu ihren europäischen Gesinnungsgenossen den Fehler, Lösungsansätze zu früh und zu konkret zu fassen.
Das soll an einem Beispiel verdeutlicht werden. Statt man zunächst harte Strafen und Ausweisungen krimineller Ausländer fordert, offenbart man direkt die vollständige Ausweisung alles Kulturfremden.
Ich will diese Idee gar nicht kleinreden oder verwerfen. Aber muss man das sofort hinausposaunen?
Kann man nicht Schritt für Schritt vorgehen?
Nehmen wir an, die strafrechtlich geschützte Wahrheit hat so oder doch wenigstens in Teilen so stattgefunden, wie man uns das seit Jahren in der BRD-Gehirnwäsche erklärt.
Hätte die NSDAP jemals Mehrheiten errungen, wenn sie von Anfang an offenbart hätte, den Juden nicht nur die Nase, sondern auch ein Haar zu krümmen?
Auch das mag jeder wieder unterschiedlich sehen, im Jahr 2008 spielt es keine Rolle mehr. Es dient nur als Beispiel, um zu zeigen: Regierungsprogramme werden in der Regierung gemacht und Wahlprogramme vor der Wahl! Beide haben unterschiedliche Zielrichtungen und entsprechen sich daher höchst selten.
Die Rechte muss endlich Programme und Themen haben, die ihrer Situation entsprichen. In concreto:
Keine Außenpolitk, keine detaillierten Lösungen zu speziellen Problemen, keine Vergangenheitsbewältigung.
Stattdessen:
Vage Programmpunkte nach dem Vorbild des 25-Punkte-Programms der NSDAP. Diese Programmpunkte müssen zum einen ganz klar Neues enthalten (dafür eignet sich insbesondere die Moslemproblematik), um sich von den Etablierten abzugrenzen (das gelingt manchmal zu gut…).
Zum anderen müssen Themen angesprochen werden, auf die sich jeder einigen kann (Familie, sichere Rente, Förderung deutscher Kinder etc.).
Kritiker dieser Idee sollten ebenso kritisch überprüfen, ob sie das Programm des BZÖ oder der FPÖ kennen…
Die haben zwar eines, aber bei den Menschen kam eben nur Haider oder “soziale Heimatpartei” an. Die Wähler konnten sich dann ihren Teil denken: Die einen wussten, dass da eine rechte Partei gewählt wird, die anderen wollten nur mehr soziales haben. Die Ungenauigkeit lässt Raum für eigene Interpretation des Wählers; er sieht, was er sehen will und bekommt nicht alles serviert. Punkte, die ihn abstoßen würden, registriert er gar nicht; andere wiederum sprechen ihn an, so dass er seine Stimme abgibt. Das schafft Mehrheiten.
Sie liegen für uns alle in greifbarer Nähe, wenn wir es nur wollen!
November 10, 2008 um 20:59
“Ich komme momentan noch nicht zu einer Antwort, freue mich aber über die Reaktionen und die zum Nachdenken anregende Kritik.
Ich frage aber die anderen:
Muss es sein, dass man Diskussionsstränge durch Themenfremdes zersetzt?
Ich habe manchmal das Gefühl, dass das hier absichtlich gemacht wird. Es werden irgendwelche langen Artikel hineinkopiert, formal überhaupt nicht aufgearbeitet.
Die Forenleitung sollte hier auch Mut beweisen. Nicht etwa, um unliebsame Meinungen zu verhindern, wohl aber um wegen der Sache eine Diskussion zuzulassen.
Da werden von “Jetzt oder nie” zahlreiche kurze Kommentare mit selber Richtung und Parole reingestellt, andere bringen Obama oder die Isreal-Lobby unter einen Gastbeitrag (s.o.), der damit nun gar nichts zu tun hat.
Will man hier eine voranbringende Debatte torpedieren, die so manchem unserer Gegner (Linke, Staat) nicht gefallen wird?“
November 11, 2008 um 22:00
@ Wetekamp (71):
Sehr guter Einwurf – so wie in Ungarn müsste das aussehen. Dummerweise haben wir in der BRD ein Uniformierungsverbot. Auch hier wären kluge Leute gefragt, Lücken zu finden. Denn eine Art Uniform würde einen und vor allem Macht ausstrahlen.
@ Valpurga (72):
Die aufgeworfenen Fragen sind natürlich berechtigt. Aber das Dilemma hat man überall. Die Stasi hat sogar Spitzel in den Friedens- und Einheitsbwegungen gehabt und konnte den Erfolg nicht verhindern.
Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Denn jede Partei hat ihre schwarzen Schafe, ebenso wie jede Gemeinde oder gar Familie. Wenn es nach meiner These gelingt, sich auf eine rechte Partei zu einigen (und das wäre spätestens bei einem dritten Landtagseinzug die NPD), dann hätten sicher die Idealisten auch mehr Einfluss. Vor allem würden sie gestützt von denen, die in die Partei kommen und bisher etwas zu verlieren hatten.
Wie Arminius (92) zurecht schreibt, müsste die Partei auch gewissen Reinigungen unterzogen werden, keine Frage.
Aber auch hier ist die Voraussetzung, “Führungspersonal, welches im Privat- und Geschäftsleben auf der Gewinnerseite steht” zu bekommen, dass überhaupt eine rechte Partei existiert. Vorher geht nämlich niemand dieser Leute ein solches Risiko ein.
Das Geschäft mag für den Idealisten unmoralisch sein, aber Politik heißt auch Investition. Menschen mit Geld und Erfolg beteiligen sich meist politisch, damit sie noch mehr Erfolg und Geld haben. Das muss man wissen, akzeptieren und vor allem nutzen.
@ BdU (75):
Vollkommen richtig. Die letzten Jahrzehnte sind keineswegs mit der Zukunft vergleichbar. Die Rechte ist also nicht abgeschrieben. Im Gegenteil: Stellt sie es richtig an, hat ihr Siegeszug noch nicht einmal begonnen.
Man muss sich nur vorstellen: Mehr als 2 Mio. Kinder leben in Armut. Was werden sie in Zukunft von diesem Regime BRD halten?
@ Beobachter (76):
Volle Zustimmung zur Ausrichtung der Partei auf Familien. Hier liegt wirklich eine Nische, die von keiner anderen Richtung bisher angesprochen wird.
Die Kritik nehme ich gerne an. Meinetwegen kann die DVU zur Wahl antreten; was ich nur anbringen wollte war, dass die NPD, die ja nun in die BTW zieht, dort schon auf dem Ticket steht. Sollte das mit dem Saarland was werden, dann ist der Fokus sowieso nur noch auf der NPD.
@ Nachdenklicher (77):
Schöner Beitrag, zumindest im ersten pragmatischen Teil. Sicher, ich bin wie Du für einen starken Schutz. Ein zweites Mal werden wir kein Glück haben und einen rhetorisch einmalig talentierten, gescheiterten Künstler erhalten. Führungspersonal muss sich aus gebildeten Schichten rekrutieren. Die kommen aber nur, wenn es Aussicht auf Erfolg gibt (den Märtyrertod stirbt heute in gottlosen Zeiten kaum noch einer) und der Schutz garantiert ist.
@ Küchenfee (86):
Also bei mir steht immer, dass mein Beitrag die Moderation abwarten müsse vor der Freischaltung. Warum lässt man, selbst bei fast kalter Küche, das Schäferlied (86) durch???
@ BlauGelbNational (87):
Danke für die ausführliche Beantwortung.
Die Vision gründet sich nur bedingt auf den Ist-Zustand, sonst wäre es ja keine Vision
Es muss das Licht am Ende des Tunnels sein. Ich verweise noch einmal auf die heute schon in armut lebenden Kinder. Sehr bald werden auch noch arme Rentner dazukommen. Die Verhältnisse in den Fußballstadien zeigen, was auf die BRD zukommt.
Wir müssen dieses Potenzial kanalisieren und für uns nutzen. Die Masse wird wieder mobilisierbar.
Erste Ansätze einer “Vision”, die natürlich keineswegs ausgereift sind, haben einige andere und meine Wenigkeit versucht, an dieser Stelle zu entwicklen:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/11/09/uber-sinn-und-unsinn-von-demonstrationen-am-beispiel-der-nazi-demo-in-aachen/#comment-7473
Deinen Ausführungen stimme ich aber ansonsten voll zu. 2009 kann ein großer Siegeszug werden. Holger Apfel hat einen gemeinsamen Kandidaten angekündigt zur Bundespräs-wahl. Wollen wir hoffen, dass es keine vollmundige Ankündigung bleibt, wie bei der Demo zu den Leipziger Diskokriegen…
Denn soviel kostenlose Werbung bekommt man so schnell nicht mehr.
Bei der PRO-Bewegung haben NPD und DVU sicher geschlafen. Man hat zulange alleine auf das Judenthema gesetzt und hat die Probleme der Menschen stark aus den Augen verloren. Das Potenzial, das aber trotzdem ausgeschöpft wird, lässt also hoffen. Den beiden Parteien muss man ebenfalls zugute halten, dass sie auch lange “Trockenphasen” überdauern konnten. Eine Eigenschaft, die der Schill-Partei fehlte und die bei PRO noch nicht erwiesen ist.
Grundsätzlich haben wir aber weitgehende Übereinstimmung. Allerdings muss ich zur DVU noch ergänzen: Die Frage nach der Post-Voigt-Ära ist insofern mit dem Weggang von Frey nicht zu vergleichen, als bei der NPD rhetorisch geschulte und vorzeigbare Menschen wie Molau und insbesondere Pastörs nachrücken könnten. Wen hat die DVU in der zweiten Reihe?
@ Beobachter (90) und Arminius (92):
Hier wurde der Kern des Problems angesprochen!
Bei den Linken sind wir alle Nazis, egal wie oft wir uns distanzieren. Wir werden geduldet, aber niemals an die Macht gelassen. Also kann es nur gemeinsam gehen! Wir müssen das “Divide et impera” der Linken überwinden.
Nicht spalten lassen!
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/09/26/die-lehren-aus-koln-geschlossenheit/
Dafür müssen wir in unseren Kreisen jeweils werben und das allmähliche Bewusstsein dafür auf der Rechten weiter stärken!
Die Lösungen und die Methoden der ersten deutschen Volkspartei sind dabei zu kopieren und zu modernisieren. Man könnte es vielleicht so ausdrücken: Alles muss nationalsozailistisch sein, nichts darf danach aussehen. Denn die Wirkmechanismen im Hintergrund (Massenpsychologie etc.) wirken heute noch genauso wie damals. Und der Nährboden dafür entfaltet sich allmählich.
Aktuell, und das wurde auch in den Beiträgen angesprochen, haben wir das Problem, dass die Kommunisten das Potenzial abgreifen.
Der Sozialismus/Kommunismus gewinnt, wenn es denen gelingt, eine Verbüderung zwischen armen Deustchen und den Kanaken herbeizuführen. Dann werden die eines Tages den Reichtum ein letztes Mal umverteilen, bis die deutschen Landen endgültig der Libanon sind.
Uns muss es unbedingt gelingen, Verbrüderungen über die Klasse zu verhindern und sie durch die Gemeinschaft der europäischen Völker (”Rasse” ist so abgenutzt) zu ersetzen. Wenn es uns gelingt, die Kulturfremden zu entfernen, dann kann über die Volksgemeinschaft auch wieder wahres Lebensglück und Wohlstand für alle, im Sinne einer Zukunft für unsere Kinder, zurückkehren.
Nachtrag @ Bürger Frankens (94):
Was meinst Du, wie es zu Anfang bei der SA zuging? Das wurde auch erst im Laufe der Jahre besser. Also Geduld, das wird schon. Man muss die Leute einbinden und ihre Tatkraft zu ihrem und Deutschlands Nutzen verwenden.
November 12, 2008 um 22:07
Die klugen Menschen werden dann in eine rechte Partei eintreten, wenn es Aussicht auf Erfolg gibt. Wenn wir uns, wie eben von mir vorgeschlagen, auf die NPD einigen würden, damit sie in den Bundestag einzieht, ließe sich sicher einiges machen.
Einer der drei rechten Parteien muss eine Vormachtstellung gelingen, dann werden sich freie und die “Schläfer” um diese und in dieser versammeln. Wir hätten eine Sammelbewegung wie die FPÖ in der Ostmark und noch größere Erfolge wären denkbar.
Es bedarf eben nur dieser Initialzündung.
@ Küchenfee (97):
Zensur bedeutet Unterdrücken von Meinungen. Das Schäferlied ist als solches keine Meinung und passte aus der ex ante Sicht auch nicht zum Thema.
Ich möchte mich aber insofern ex post etwas revidieren, da der Hintergrund (deutsches Brauchtum und Heimatgefühl) erläutert wurde. Hätte man das in dem Beitrag festgestellt, wäre das alles kein Problem gewesen.
Bei den anderen, überlangen und nicht zum Thema passenden Beiträgen halte ich es aber weiterhin für nötig, wenigstens die deutlich abweichenden Beiträge mit Überlänge zu kürzen (nicht zu streichen), falls sie auf eine Netzseite verweisen. Bei Interesse kann die jeder anklicken, wird aber nicht gezwungen, das Ganze im Thema zu lesen.
Dass altermedia im Moment Zwangspause hat, dürfte sich sogar als heilsam erwiesen haben. Endlich werden hier wirklich substanzielle Debatten geführt, ohne dass die Masse von einem Thema zum nächsten wandert und nur Kommentare des Unmutes abgibt. Hier reift Erkenntnis, sonst wurde nur Druck abgelassen.
@ Landei und Frühstückeieresser:
Volle Zustimmung. Ich hatte das oben schon mal angedeutet. Natürlich sollte man jedwede Anglizismen herauslassen und ein neues Lebensgefühl schaffen (im Übrigen wieder eine Methode, die man nur modernisieren müsste). Selbst wer im Nationalen Sozialismus die Volksgemeinschaft propagiert, sollte dieser ein eigenes Gepräge geben, also wenigstens die deutsche Sprache verwenden (bevor der Einwand kommt: Latein ist die Mutter aller europäischen Sprachen und beeinflusst selbst das Deutsche zu 60 %
).
@ Beobachter (104):
Volle Zustimmung! Das Potenzial dürfte noch ein wenig größer sein. Demographisch müsste es zumindest nicht massiv schwinden, wenn wir nach dem Muster (alles schwarze und islamische raus, der Rest zu uns) auch die Einwanderer einbinden.
Bei denen ist der Hass auf die Kanaken und Neger meist schon ausgeprägter als bei uns. Und mal ehrlich: Wer hat etwas gegen den italienischen Pizzabäcker von nebenan? Dererlei Volksvermischung gab es schon im Mittelalter und hat auch unseren weißen europäischen Kontinent begründet.
Mir jedenfalls ist jeder anständige Russlanddeutsche mit klaren Wertevorstellungen lieber als eine reinrassige Antifazecke oder ein “Deutscher”, der zum Islam konvertiert.
PI und viele konservative Wähler, die ihre Stimme der Union geben und damit an die Antideutschen verschenken, werden noch einen weiten Weg vor sich haben.
Aber er hat begonnen. Auch die CDU eröffnet Moscheen und die CSU hat Integrationsbeauftragte, die die Scharia einführen wollen(http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/10/28/neues-vom-bayerischen-integrationsminister/). Noch glaubt man durch das Distanzieren bei den Gegner auf Zuspruch zu stoßen, ohne zu merken, dass das ihre Strategie ist, die Rechten schwach zu halten. Aber man wacht auf (siehe die Erkenntnisse von BdU (106)). Selbst bei PI wird neuerdings verstärkt über die zu Unrecht gescholtenen “Rechtsextremen” berichtet. Und wenn das Versagen offenbar wird, dann braucht man eine starke Alternative. So Gott will, stehen wir dann schon bereit!
@ Arminius (105):
Udo Voigt hat eine Menge für die NPD getan (ich lasse das Finanzielle beiseite und meine nur das Ideelle), dafür gebührt ihm Dank.
Aber er wird nicht der Richtige sein für die nächste Phase. Da braucht es etwa Menschen wie Pastörs, die eben zum einen rhetorisch gut sind und die Bürger ansprechen, zum anderen aber auch die bisherige Klientel nicht verschrecken und einbinden.
@ Gretchen (107) und BdU (109):
Besten Dank für das Kompliment. Ich habe mir ja auch Mühe gegeben
Hierin sehe ich eben die Synergieeffekte. Es gibt in unserem Volk eben Menschen, die rhetorisch talentiert sind, andere sind wieder organisatorisch oder im Umgang mit Medien und Technik gut, die nächsten wirken physisch usw.
Wenn wir all das verbinden (!), dann sehen unsere Gegner schlecht aus. Ich versuche in dieser ersten Phase zunächst einmal diese Geschlossenheit zu erreichen.
Das kann man nicht von heute auf morgen, sowas muss wachsen. Es gibt aber durchschlagende Argumente und äußere Faktoren, die das Ganze beschleunigen und begünstigen werden.
Ist ein gewisses Maß an Geschlossenheit erreicht, werden auch Menschen wie ich den Sprung ins kalte Wasser wagen, der uns heute noch als halsbrecherischer Husarenritt erscheint.
@ NPD Hamm/Unna (110):
Bereiten Sie uns den Boden und wir werden folgen. Verabschieden Sie sich von realitätsfernen Judenthemen (Sie und ich wissen, dass die Dreck am Stecken haben, das kann man aber der Masse nicht beibringen) und widmen Sie sich konsequent den Themen, die die Menschen bewegen.
Die NPD in Meck-Pomm macht hier schon sehr gute Arbeit. Liefe es überall so, wäre ich längst dabei.
Zur Demographie habe ich oben schon Ausführungen gemacht. Die Lage ist zwar dramatisch, aber nicht aussichtslos. Im Gegenteil, die Demographie wird diese Republik vor unlösbare Probleme stellen. Wir müssen dann nur noch den Todesstoß ausführen.
Wie Beobachter (111) richtig ausführt, darf man den eigenen nachhaltigen Beitrag vor lauter politischem Kampf natürlich nicht vergessen, auch wenn das letzteren gefährlicher macht, um das Wohl der Kinder willen.
Die jetzige Landgröße der BRD kann aber problemlos auch von 50 Mio. Menschen besiedelt werden, man vergleiche das mit Frankreich. Wir müssen nur ausreichende Vorkehrungen treffen, dass dieses Vakuum nicht von Negern überrannt wird. Menschen verhalten sich wie osmotischer Druck, es wird meist brutalstmöglich ausgeglichen.
@ alle:
Zu guter Letzt nochmals besten und aufrichten Dank für die bisherige tolle und erkenntnisreiche Diskussion. Mögen viele Leser die Argumente überdenken und sich vor allem den mit diesen wahrscheinlicher werdenden Erfolg vor Augen führen.
Auch mich bestärkt diese Debatte in der Erkenntnis, dass die Rechte strategisch arbeiten kann und zu einer Erfolgsoptimierung bereit ist.
Vor ein paar Jahren habe ich das selbst auch noch anders gesehen und bin nun umso mehr erfreut, eines Besseren belehrt worden zu sein.
Bitte weiter so!
November 14, 2008 um 19:39
@ BlauGelbNational (118)
Man darf, wenn man wirklich eine Sammlungsbewegung anstrebt, nicht aussortieren, da haben Sie vollkommen Recht. Allerdings muss man mit den Leuten arbeiten. Logischerweise dürfen diese nicht als Bürgerschreck in die erste Reihe. Solche Menschen sehen ihre Aufgabe ja auch meist in der Arbeit gegen den Feind. Aber warum sollten sie dabei nicht einen anständigen Haarschnitt haben?
Um diese mit einzubinden, halte ich weiterhin die NPD für die Partei mit den besten Aussichten. Aber hieran soll die Geschlossenheit und die Vision nicht scheitern. Die nächsten Jahre werden es zeigen. Vermutlich wird sich eine Partei herauskristallisieren. Mir ist das völlig gleich, hauptsache, es gibt überhaupt die rechte Partei in Deutschland.
Auch alte Hunde sind willkommen bei pafosued.tk, die wissen wenigstens, wie man ein Revier verteidigt.
@ Thusnelda (119):
Wenn auch hart und gerade heraus, an Deinen Worten ist viel Wahres dran. Ich bin selber immer wieder über die Handtaschenträger erstaunt, die sich “Mann” nennen. Wir brauchen auch mehr Frauen, die wieder offensiv auf die evolutionäre Rollenverteilung hinweisen und diese vorleben.
Für Veränderungen können aber auch Kinder sorgen. Nicht umsonst gewinnt die Schöpfungsthese in den USA stetig mehr Zuspruch und hat Darwin mancherorts vertrieben: Die Evangelikalen bekommen einfach mehr Kinder als die Atheisten und Liberalen. So einfach ist das evolutionäre Spiel – Ironie des Schicksals, dass es ausgerechnet die gebärfreudigen Religionen bevorzugt. Die “Wahrheit” diktiert nun mal auch die Masse. Aber dazu unten weiteres.
@ Dagmar (124)
Wie Thusnelda richtig erkannt: Wir müssen auf diesem Gebiet, was durch die 68er verunglimpft wurde, einiges tun. Dafür bedarf es insbesondere nationaler Frauen!
Also besten Dank für den Artikel, wobei ich natürlich diese Bereicherung durch fremde Kulturen nicht ganz teile. Denn da ist es wie mit Mann und Frau. Wenn der jeweils andere versucht, die Herrschaft zu erringen, endet das nicht gut.
@ Loriot (120), Klaus (121) und Berber (122):
Hättest Du nach dem NSDAP-Verbot damals auch geraten, man möge sich auf die kulturelle Arbeit zurückziehen?
Ich bin keineswegs dagegen, aber ich mag diese “reine-Wahrheit-Lösungen” nicht. Die Mischung macht es! Natürlich gehört die kulturelle Arbeit dazu, ebenso wie die Stärkung der Kameradschaft unter Rechten.
Aber das Argument, Wahlen hätten 60 Jahre nichts bewegt, kann nicht greifen, da vor 1933 immerhin 14 Jahre Wahlen auch nicht gebracht haben, ebenso die Sitze in der NSDAP in den Länderparlamenten.
Erfolge von Rechten hängen nicht vom Ob der Wahlen ab, sondern vom Wie, also den Umständen, unter denen Wahlen stattfinden. Man stelle sich nur vor, dass Opel in der BRD in den Konkurs geht oder massiv gerettet werden muss. Bald sind wir wohl wirklich in einer lang anhaltenden Depression. Schau mer mal, wie sich Wahlen abspielen.
Wir müssen nur daran arbeiten, dass wir die richtige Lösung anbieten, die mehr kann, als sich im Landtag prügeln oder überall die jüdische Weltverschwörung zu suchen (wird der Deutsche in der U-Bahn vom Rabbi abgestochen?).
@ Don Lupus (129):
Richtig, wir müssen Synergieeffekte nutzen. Es gibt Arbeiter der Faust und Arbeiter des Geistes. Beides muss zusammenfließen. Bisher bilden wir keinen Organismus. Das Geld ist nicht gepaart mit den Rhetorikern, die Rhetoriker nicht mit dem physischen Arm.
Die Rotfront wird uns aber sehr bald dazu zwingen, uns neue Wege zu überlegen. Man schaue sich nur diese hilflosen Manager in diesem Video an:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/11/13/bildungsdemo-in-berlin/
Nichtsdestotrotz teile ich natürlich auch nicht Deinen Abschlusssatz. Geschlossenheit bedeutet auch, dass man rechte bürgerliche Kreise aufnimmt (Du hast das ja dann im Beitrag 131 auch klargestellt). Niemand soll die CDU ersetzen, die gilt es sogar langfristig auszuschalten oder zu vereinnahmen, aber auf deren Klientel wird man nicht ganz verzichten können. Auch, und da trifft Deine These, wenn heute schon jedes 5. Kind in Armut lebt und die Zukunft eher nicht bürgerlich sein wird.
Entscheidender Satz: Positiver und negativer Populismus! Also Vision und Nennung der Missstände. Sehr gut! Genau so muss es gehen. Wir müssen pragmatisch überlegen, was uns an die Macht bringt. Und zwar überall: Kulturell, wirtschaftlich und politisch.
Denn die reine Wahrheit bringt nichts, wenn man sie nicht umsetzen kann (bestes Beispiel: Mahler). Ein Gott, an den niemand mehr glaubt, wird untergehen. Also lieber die halbe Wahrheit voll durchsetzen als mit der reinen Wahrheit untergehen. Von letzterem Märtyrertod hat das Deutsche Volk nichts.
DerLeser (132) und Arminius (134) haben das insoweit auch schon deutlich gemacht. vox populi vox dei (est) – die Stimme des Volkes ist die Stimme Gottes.
Ein Satz mit viel Wahrheit. Natürlich bilden Parteien auch Meinungen, aber wir müssen die bereits vorhandenen auch aufgreifen. Insoweit ist das eine wechselseitige Befruchtung zwischen Angebot und Nachfrage.
Wir nehmen das Startkapital, bauen es aus und gewinnen so eine noch höhere Nachfrage.
Dann klappts auch mit der Macht
Februar 25, 2009 um 12:16
In diesem Jahr finden zwischen dem 4. Und dem 7. Juli in Europa zum siebten mal die Europaparlamentswahlen statt. Vielen europäischen Bürgern erscheint dies als die einzige Möglichkeit der politischen Partizipation innerhalb der EU. Dass dies, seit dem Vertrag von Lissabon, nicht mehr der Fall ist, ist wenigen Europäern bekannt.
Artikel 11(4) des Vertrages sieht vor, dass jede Bürgerinitiative zu einem gesamteuropäischen Thema, die es schafft eine Millionen Stimmen zu sammeln in den politischen Entscheidungsprozess aufgenommen werden muss.
Mit Hilfe solcher Initiativen können sich die europäischen Bürger zum ersten Mal direkt bei der EU Gehör verschaffen.
Es wäre also eine Chance für jeden, sich einzubringen. Beispiel-Website: http://www.we-change-europe.eu
März 31, 2009 um 22:34
Die Europaparlamentswahlen sind natürlich im Juni, nicht im Juli. Entschuldigung, ein Tippfehler.
Europäer sind jetzt aufgerufen zu voten! Wollen Europäer politisches Mitbestimmungsrecht auf EU-Ebene? Die Initiative “We Change Europe” wills wissen. Also voten “Ja” oder “Nein”
Mai 3, 2009 um 15:13
Uh uh uh wenn dir da die Seifenblase nicht platzt