Gedenken an Bombenterror in Dresden – CDU nicht bei der Gegendemo

By dasgedankenspiel
Dresden nach dem Bombenterror

Dresden nach dem Bombenterror

Am 13. und 14. Februar ziehen Patrioten aus Deutschland und ganz Europa durch Dresden und gedenken den Opfern des Bombenterrors durch die Alliierten vor 63 Jahren. Natürlich demonstrieren auch geschichtsblinde Linksfaschisten gemeinsam mit der FDP gegen das Totengedenken. Die CDU entzieht sich dem.

Die radikale Hetzseite „MUT gegen Rechte Gewalt“ berichtet ausführlich über die im Februar stattfindende Demo und befürchtet mit gutem Grund eine Rekordteilnehmerzahl beim Gedenken an dieses Verbrechen an der Deutschen Zivilbevölkerung. Das rote Kreuz gab in einem Bericht 1946 für den Bombenterror in Dresden 275.000 Tote an. Inzwischen sind die „endgültigen“ Geschichtsforschungen, finanziert durch die Stadt Dresden, bei maximal 25.000 Toten.

Die Gegendemo findet unter dem Motto „Geh denken ein klares Stop zum Rechtsextremismus“ statt. Und als Mobilisierungshilfe dient der Satz „2009 in Dresden muss es heißen „W I R K Ö N N E N K Ö L N“.
Ohne Worte.
Ein Auszug aus dem Versammlungsaufruf:

Während Leningrad, Rotterdam oder Coventry Ziele des deutschen Angriffs- und Vernichtungskrieges waren, wurde Dresden im Zuge der Beendigung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bombardiert. Um der rechtsextremen Propaganda entgegenzutreten, darf dieser Unterschied nicht verwischt werden.

Also ist Unrecht immer mit Unrecht zu vergelten? Danke für die Steilvorlage, sehr verehrte Linksfaschisten. Und bei sowas unterschreiben die etablierten Parteien und die FDP ?
Vor kurzem haben wir noch positiv über die Freiheitlichen berichtet, aber vielleicht haben sie sich den Aufruf schlicht nicht genau durchgelesen.

Aber es gibt auch eine positive Nachricht. Die CDU will, laut Dresdens CDU-Sprecher Andreas Baumann „weder rechten noch linken Chaoten eine Bühne bieten“. Die CDU will ausnahmsweise ihre konservativen Wähler nicht vollkommen vergraulen.
Da fragt sich doch, wieso sie nicht eine eigene Demo veranstalten. Wäre doch interessant ein drittes Lager im Spiel zu haben, welches im Sinne von „kritisches Gedenken der Opfer“ sein kann. Aber es ist zu bezweifeln, ob die CDU je wieder zu irgendwas Mutigem bereit sein wird.

Die Netzseite der Gegendemo.

16 Antworten zu „Gedenken an Bombenterror in Dresden – CDU nicht bei der Gegendemo“

  1. Meckerer sagt:

    Klar das die CDU als Besatzerhörige Partei da nicht hingeht. Ob USA oder England, das ist fast dasselbe. Wieder ein Beweis mehr das die C-Parteien extrem feige sind und bleiben.

  2. Bauer Gerhard sagt:

    Marschiert auch eine Truppe namens „PafoSüd“ mit? Auf der Gedenkdemo natürlich.

  3. Bauer Gerhard sagt:

    „Also ist Unrecht immer mit Unrecht zu vergelten?“

    Die Städte Coventry, Rotterdam, Leningrad wurden als militärische Ziele angegriffen und nicht zum Zwecke der Vernichtung der Bevölkerung. Dazu wäre die deutsche Luftwaffe auch nicht in der Lage gewesen. Der Bombenterror der Alliierten (vor allem der RAF) diente der Tötung möglichst vieler Deutscher, es wurden gezielt Wohngebiete angegriffen.
    In Coventry wurden Rüstungsbetriebe angegriffen, dass einige Bomben ihr Ziel verfehlten ist u. a. der damaligen Technik geschuldet, Rotterdam und Leningrad waren Festungen.

  4. ProRatio81 sagt:

    Vielleicht hat die CDU doch aus Köln gelernt.

  5. AN/OWL sagt:

    Schön wenn politische Institutionen bestimmen wieviele Opfer es wo gegeben haben darf bzw mindestens gewesen sein müssen!

    Auf nach Dresden!

  6. prausnitzer sagt:

    Was in Dresden im Februar und März 1945 geschehen ist, ist zu schrecklich als das man es in Worte fassen kann. Vergleiche bringen nichts, derartige Verbrechen haben stets etwas Singuläres. Und Dresden war auch nicht die letzte Stadt, die förmlich verglüht wurde.

    Ganz anders dagegen die Frage nach den Tätern.

    Die absurdeste Figur war wohl König Georg VI. Unter allen Königen der europäischen Geschichte sicherlich der blutigste. Ordenüberhangen in seiner Admiralsuniform, hat er doch nie ein Seegefecht geleitet, geschweige denn an einem teilgenommen. Er setzte seine Unterschrift unter eine vorgelgte Kriegserklärung, die für vielen Millionen Menschen den Tod brachte. Nichts darüber hinaus ist von diesem König sonst bekannt geworden. In seinem Namen wurde geschossen, gebombt, gemordet, wurden unzählige Städte ausradiert. Durch seine Tat verloren auf dem europäischen Kontinent mehr Menschen ihre Heimat, als eines seiner Köngireiche Einwohner hatte. Und kein Wort von oder über diesen König.

    Zu Churchill und Harris gibt es nicht viel zu sagen. Über sie existieren genügend Dokumente. Wie weiland Julius Cäser schrieb Churchill sogar seine eigene Geschichte über „seinen“ Krieg. Wurde nobelpreisgeehrt.

    Zuletzt aber zu einem Täter, der es wirklich nicht verdient, vergessen zu werden: Friedrich Alexander Lindemann, geboren am 15. April 1886 in Baden-Baden. Dissertation über physikalische Chemie bei Walter Nernst an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Danach Lehrauftrag an der Sorbonne in Paris. 1914 Eintritt in das Royal Flying Corps der britischen Armee. 1941 Erhebung in den Adelsstand als Baron Cherwell. 1942 legt er Churchill sein „dehousing paper“ vor. Es beinhaltet eine Anlyse der planmäßigen Verbrennung von Städten auf streng wissenschaftlich-physikalischer Grundlage. Menschen, die dabei mitverbrannt werden, kommen in dem Dossier nicht vor. Hier haben wir ihn, den typischen Deutschen: Herzloser Technokrat und Entwickler einer alles menschliche Vorstellungsvermögen sprengenden Todesmaschinerie.
    Ein Deutscher namens Lindemann, wie man ihn sich deutscher nicht vorstellen kann. Ähnlich leicht zu merken, wie der Name Eichmann. Warum nur wird dieser edle deutschen Kämpfer gegen den Faschismus von Bundesrepublikanern so wenig gewürdigt?

  7. AN/OWL sagt:

    Nachtrag:
    „Wir können Köln“
    Nein könnt ihr nicht.
    Während in Köln „nur“ 300 Leute erwartet wurden, marschieren in Dresden an die 7000-8000 darunter neben bürgelich-konservativen auch NS-Hardliner aus Osteuropa also viel Spaß JungsInnen von der Antifa

  8. Wahr-Sager sagt:

    Diese Linksfaschisten sind ein großes Übel. Wäre ich in Dresden, würde ich an dem Gedenken teilnehmen.
    Dass die Opferzahl auf 25.000 runtergeschraubt wurde, ist doch Geschichtsrevisionismus, oder? Deutsche ganz allgemein für den Holocaust verantwortlich zu machen, ist Rassismus.

  9. Sauerlaender sagt:

    Zu meiner Schulzeit hiess es, das in Dresden mehr Menschen umgekommen sind, als in Hiroshima beim Atombombenabwurf. Jetzt sind es „nur“ noch 25000? Woher stammen die Zahlen?

  10. kranz sagt:

    Den anglo-amerikanischen Luft-Gangstern ging es ausschliesslich immer nur darum, gezielt möglichst viele unschuldige Zivilisten bestialisch zu ermorden.

  11. Bauer Gerhard sagt:

    Übrigens, Rotterdam wurde auch von der RAF bombadiert. Die Schäden waren weitaus größer als nach dem deutschen Angriff. Die Niederländer beschwerten sich darüber auch bei den Briten.

  12. poller sagt:

    Endlich wacht die CDU mal auf – war ja nicht mehr auszuhalten. Spätestens nach der nächsten verlorenen Bundestagswahl dürfte sich die CDU wieder bei ihren „Stammwählern“ anbiedern.

    P.S. Es wird nur über Großstädte geschrieben. Es wurden auch immens viele Dörfer und Gemeinden bombardiert. ;)

  13. prausnitzer sagt:

    @ Sauerländer

    Es fällt auf, wie intensiv versucht wird, die Opferzahlen in Dresden möglichst „herunterzuschrauben“. Grundsätzlich wäre es ja eine gute Nachricht, wenn sich herausstellte, daß das Inferno weniger verheerend war als angenommen war. Doch daran bestehen Zweifel. Eberhard Ohrtbandt, Autor des ersten großen Nachkriegs-Geschichtswerks, nennt in seiner Deutschen Geschichte (1954) 300.000 Tote. Der Große Brockhaus (1953) gibt „bis zu 300.000 Tote“ an.
    Die genauen Opferzahlen lassen sich nicht verifizieren. In Dresden waren im Februar hundertausende Flüchtlinge, vor allem aus Schlesien. Es fehlen hier natürlich vollständig alle Aufenthaltsnachweise. Das nun die tatsächliche Zahl der Opfer nicht einmal 10% der ursprünglich als gesichert gegolteten Zahlen betragen, legt den Schluß der Manipulation nahe.
    Es ist wohl so, daß einfach die Flüchtlinge unter den Opfern, da sie namenlose waren, von den BRD-Historikern einfach „vergessen“ wurden. Dann wurde errechnet, wie viele Keller Dresden besaß und wie viele Menschen darin theoretisch Platz gefunden haben. Dies wurde mit der Einwohnerzahl gegengerechnet und die Zahl derer, die dabei als „Überhang“ herauskam als jene angenommen, die keinen Platz in einem Keller fanden und so zu Opfern der Angriffe wurden. So einfach hat man sich das gemacht.
    Die BRD ist eben infam und verabscheuungswürdig.

  14. HalloLeute sagt:

    Die Deutschen haben die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen und an den Deutschen wurden die Verbrechen im Namen der Menschlichkeit verübt. Das macht den Unterschied aus.
    Und was ist das für eine „Menschlichkeit“, um die es hier geht? Es ist genau die, welche zwischen Menschen und Goyim unterscheidet.

  15. VoxPopuli sagt:

    Desden dieses Jahr war ein erstaunliches Spektakel und hat gezeigt, wie starkt man gemeinsam sein kann. Und AN/OWL hat Recht: ein Köln wird es da nicht geben, weil man nicht nur biedere Altmänner vor Ort hat.

  16. aloha sagt:

    Auch der ehemalige Bundespräsident Weizäcker ist beim antideutschen Bündnis. Dazu braucht man nicht mehr viel zu sagen. Die Abschaffung des Demonstrationsrechts in Köln hat eine fatale Sogwirkung. Die linke Mafia, der freie Meinungsäußerung schon immer ein Dorn im Auge war, glaubt nun, machen zu können was sie will. Sowas wie in Köln darf sich nicht wiederholen. Wenn doch, dann hat der Staat der Rechtsordnung abgeschworen und man muss in Zukunft danach handeln, also das Gesetz selbst in die Hand nehmen.

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