Dieses krasse Beispiel zeigt, was die Kämpfer „gegen Rechts“ und „gegen Demokratiefeinde“ selbst von Demokratie halten. Da passt unser aller Lieblingszitat mal wieder sehr gut:“Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.” – Iganzio Silone
Bundeskongress der Jusos 2007 in Wolfsburg. Das Video zeigt Ausschnitte einer Rede des früheren stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD-Nachwuchsorganisation, Christian Reinke, in der er feixend Wahlbetrug bei den Jusos einräumt. “Die Geschichte meines Auftritts auf Bundesebene beginnt mit einem Skandal.“ Bei seiner ersten Aufstellung als Delegierter für den Bundeskongreß 1991 habe er nach dem offiziellen Wahlergebnis acht Stimmen gehabt. „Hinterher hat mir ein Mitglied der Mandatsprüfungs- und Zählkommission mitgeteilt, ich hätte ja eigentlich nur sechs Stimmen gehabt, und man hätte da ein bisschen nachgeholfen. Das Ergebnis war, daß ich Delegierter des Bundeskongresses war aufgrund eines Wahlbetruges.“ Auch beim Juso-Bundeskongress 1995 im thüringischen Gera gab es Betrügereien. „Diesmal nicht von mir“, lacht er. „Hinterher stellte sich raus, daß der Landesverband Schleswig-Holstein mehrere Ersatzdelegierte nachgemeldet hatte, die gar nicht als Ersatzdelegierte gewählt worden waren.“ Auch die Jungsozialisten in Mecklenburg-Vorpommern hätten „zu den Betrügern dieses Bundeskongresses“ gehört, gesteht Reinke selbstgefällig ein, die Hände in den Hosentaschen. Das Publikum goutiert es mit Gejohle. Reinke arbeitet heute dem Rostocker SPD-Landtagsabgeordneten Mathias Brodkorb in dessen Wahlkreis zu und engagiert sich sehr „gegen Rechts“.
Nachtrag: Die NPD in Mecklenburg-Vorpommern kündigte an, Strafanzeige gegen Reinke zu stellen.
Mai 13, 2008 um 19:46
Und die Zuschauer lachen auch noch darüber. Langsam fange ich an diese Partei nicht mehr zu mögen.
Mai 13, 2008 um 19:56
langsam erst??
Mai 13, 2008 um 20:28
Die SED-Mitglieder sahen sich auch als „demokratisch“ an. Man sollte vielleicht im Politikunterricht als erstes beibringen, dass es in einem Machtsystem, wie es jeder Staat darstellt, nicht zugeht wie in der Nutella-Werbung:
Wo „Demokratie“ draufsteht, ist eben noch lange nicht Volksherrschaft drin.
In der BRD bedeutet „Demokratie“ nämlich in erster Linie Herrschaft des Geldes. Und wer weiß, wem das meiste Geld so gehört, etwa auch der Bertelsmann Stiftung mit ihren internationalistischen und volkszersetzenden Plänen, weiß, dass denen das deutsche Volk ebenso egal ist wie den Jusos demokratische Wahlprinzipien.
Aber solange sich das deutsche Volk von eben jenem Geld regieren lässt (Konsum, Materialismus etc.), wird sich am größten Genozid auf deutschem Boden, dem zugelassenen demographischen Verschwinden des deutschen Volkes, auch nichts ändern…
Mai 14, 2008 um 10:26
Die Kommunisten bei den Jusos haben einen frischen Ehevertrag mit Stalin
und Konsorten aufgesetzt!
Die Treueschwüre für Stalin, Marx,Engels und Lenin feiern fröhliche Urständ !
Mai 14, 2008 um 13:26
Und was sagt Brodkorb eigentlich dazu? Wenn er ein „aufrechter Demokrat“ ist, dann muss er sich von diesem Mitarbeiter trennen.
Was hat Brodkorb eigentlich zwischen 1987 und 1992 so gemacht?
Mai 14, 2008 um 22:00
@Èrwin
„Wenn er ein “aufrechter Demokrat” ist…“
Soll das ´n Witz sein?
Mai 21, 2008 um 05:31
Der Film ist wieder im Netz:
Mai 21, 2008 um 12:47
@Youtube
Danke