Auch das noch - Dritte rechte Alternative für Sachsen!
Wie schon so oft, frönt die deutsche Rechte mal wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung: Spaltpilze züchten! Da hat man endlich einmal die Situation, dass ein Bundesland fast zweistellig rechts wählt(e), und schon sprießen alle möglichen dubiosen, bisher totgeglaubten “Parteien”, Bündnisse und Vereinigungen wie Pilze aus dem Boden. Klarer Fall von Futterneid. Im jüngsten Fall meint nun die Altherrenpartei “Die Republikaner” (REP), sie müsse bei der Landtagswahl 2009 in Sachsen einen Antritt erwägen, zusammen mit so bekannten und illustren Figuren wie der “Deutschen Sozialen Union” (DSU) oder der einflussreichen “Sächsischen Volkspartei”. Nicht genug, dass sich schon die Parteien “Arbeit-Familie-Vaterland” von Henry Nitzsche und die NPD gegenseitig Prozente abjagen werden - die REP´s denken sich wohl “Wenn Zwei sich streiten freut sich der Dritte”. Natürlich würde man sich über ganze drei rechte Parteien im Landtag freuen, aber mit dieser Strategie wird es am Ende heissen “Wenn drei sich streiten, freuen sich die etablierten Sesselfurzer”.
Mai 8, 2008 um 12:54 Uhr nachmittags
Teile und herrsche.
Solange sich die rechtsgerichteten Parteien gegenseitig das Leben schwermachen und sich voneinander distanzieren, wird das nichts. Dem Gegner arbeitet man damit in die Hände, er teilt die rechten Parteien in vom Verfassungsschutz überwachte und nichtüberwachte Parteien. Diejenigen die nicht oder nicht mehr überwacht werden, wie die Reps, beeilen sich dann schnellstens sich als GG-treue Partei und um soviel besser als die noch überwachten Parteien zu bezeichnen und schließen jede Zusammenarbeit mit den überwachten Parteien aus. Anstatt zu fordern die Überwachung durch den Verfassungsschutz komplett einzustellen. Der Staat hat seine Bürger nicht zu beschnüffeln und auszuspionieren.
Es gibt Strafgesetze und diese müssen beachtet werden ansonsten hat der Staat sich aus der Politik rauszuhalten.
Die rechten Parteien machen den Fehler den alle Parteien machen, sie schauen wie sie selbst möglichst güngstig wegkommen und nicht was dem Deutschen Volk am meisten hilft. Es muss der kleinste gemeinsame Nenner gefunden werden und auf dieser Basis müssen die rechten und nationalen Kräfte zusammenarbeiten, Parteiprogramm hin, Parteiprogramm her.
Dem Deutschen Volk hilft die Einheit, die Spaltung führt in den Untergang.
Mai 8, 2008 um 1:14 Uhr nachmittags
@Bauer Gerhard
Das mit Abstand bekloppteste ist, dass sich gerade auch in Sachsen lauter Kleinstparteien gründen, die alle jeweils die Einigung der Rechten wollen. Merken die noch was???
Mai 8, 2008 um 1:20 Uhr nachmittags
Das ist Wettbewerb. Der Bessere gewinnt.
Mai 8, 2008 um 1:25 Uhr nachmittags
Oder gar keiner…
Mai 8, 2008 um 1:26 Uhr nachmittags
“Hüstel”-Dem deutschen Volk hilft die Einheit-
Naja, das negiert aber, dass es kein deutsches Volk an sich gibt. Was für den Arbeiter gut ist, ist noch lange nicht für den Unternehmer gut. Und was der Beamte als sein höchstes Glück empfindet, ruiniert vielleicht den Handwerker. Und der Eine mag seine Hobbys gerne vom Staat bezahlt haben, der Andere meint aber, der möge doch privat dafür aufkommen.
Was dem deutschen Volke wirklich hülfe, wäre Offenheit und Ehrlichkeit seiner Volksvertreter.
Mai 8, 2008 um 1:46 Uhr nachmittags
@olaf61
Da hast Du recht! Aber wenn die mal ehrlich wären und alle Schweinereien offenlegen würden, würde es gewaltig knallen. Und dann wären die schönen Diäten weg…
Mai 8, 2008 um 2:13 Uhr nachmittags
Auf jeden Fall nützt die Einigkeit uns Rechten/Konservativen, damit wir endlich eine Stimme im Parlament bekommen, die dann für das ganze Volk spricht und zumindest Grundinteressen bündelt und vertritt.
Mai 8, 2008 um 2:30 Uhr nachmittags
Die Diäten kriegen sie ja sowieso. Sollten eben am Beginn der Leigislaturperiode anfangen, mit der Ehrlichkeit.
Einig kann man sich nur werden, wenn die Ziele und Werte annähernd übereinstimmen und da sieht es mau aus.
Mai 8, 2008 um 2:39 Uhr nachmittags
Was hat denn das jetzt damit zu tun??
Mai 9, 2008 um 5:11 Uhr vormittags
Wenn von der Einheit des deutschen Volkes oder der Einheit einer Partei gesprochen wird, impliziert dies nicht, dass es keine Sonderinteressen innerhalb dieser Einheit gegen kann, ja geben muss.
Wenn man von der Einheit Deutschlands spricht, verneint man auch die Existenz von Bundesländern nicht oder der Existenz verschiedener Volksstämme.
Hüstel.
Mit Wettbewerb hat dieses Verhalten auch nichts zu tun, sie Grenzen sich gegenseitig ab und schaden mit ihren egoistischen Parteiinteressen der Einheit einer rechten Bewegung. Sie nützen einzig und allein dem Gegner. Diese Einheit muss nicht in einer Partei zum Ausdruck kommen sondern in der Einheit einer Bewegung, eines gemeinsamen Interesses; der Erneuerung der deutschen Politik.
Mai 9, 2008 um 1:45 Uhr nachmittags
@Bauer Gerhard
“Mit Wettbewerb hat dieses Verhalten auch nichts zu tun, sie Grenzen sich gegenseitig ab und schaden mit ihren egoistischen Parteiinteressen der Einheit einer rechten Bewegung. Sie nützen einzig und allein dem Gegner”
Tja, ist schon merkwürdig, dass die REP´s jetzt ausgerechnet da antreten, wo sie keine Basis haben und es schon zwei rechte Alternativen gibt. Das legt den Verdacht nahe, dass gewisse Leute entweder pöstchengeil oder einfach “nur” gesteuert sind - denn in anderen Ländern haben die REP´s weit bessere Chancen.
Mai 10, 2008 um 5:01 Uhr vormittags
Das sehe ich auch so. Dies wären Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, wer in bestimmten Bundesländern gute Chancen hat, sollte dort von den anderen unterstützt werden. Dies wäre ein guter Anfang einer Zusammenarbeit, dazu müsste man aber die Interessen des Volkes an die vorderste Stelle setzen und nicht die eigenen.
Geht es doch bei den rechten Parteien noch nicht darum, Politik mitzugestalten sondern darum die Fehler der gemachten Politik aufzuzeigen und die Opposition in den Köpfen der Leute zu verankern, eine mögliche Alternative aufzuzeigen.